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Aus 71 Prozent Interesse wird Realität: Die Volksbanken bringen mit „meinKrypto“ den Bitcoin-Handel in die VR-App

Krypto News - Nachrichten Portal
Volks- und Raiffeisenbanken entdecken den Krypto-Handel – 71 % befassen sich mit Bitcoin & Co.
Inhaltsverzeichnis (19)
  1. Aus 71 Prozent Interesse wird Realität: Die Volksbanken bringen mit „meinKrypto“ den Bitcoin-Handel in die VR-App
  2. Was hat sich seit der 71-Prozent-Umfrage getan?
  3. Was ist „meinKrypto“?
  4. Welche Kryptowerte kann man handeln?
  5. Wer verwahrt die Coins – und wie wird gehandelt?
  6. Was kostet der Handel bei „meinKrypto“?
  7. Muss jede Volksbank das selbst anbieten?
  8. Was besagte die ursprüngliche 71-Prozent-Umfrage?
  9. Interaktive Tools: Faktencheck, Banken-Überblick & Kostenrechner
  10. Wer steht hinter dem Angebot?
  11. Was sagt die DZ-Bank-Spitze dazu?
  12. Ziehen die Sparkassen nach?
  13. Welche Rolle spielen MiCAR und die BaFin?
  14. Ist das eine Anlageempfehlung der Bank?
  15. Welche Vorteile und Risiken hat das Bank-Angebot?
  16. Was bedeutet das für dich als Kunde?
  17. Teste dein Wissen: Volksbanken & Krypto
  18. Häufige Fragen zu Volksbanken & Krypto – FAQ
  19. Ähnliche Beiträge
Update · 16. Juni 2026

Aus 71 Prozent Interesse wird Realität: Die Volksbanken bringen mit „meinKrypto“ den Bitcoin-Handel in die VR-App

Was im September 2025 noch eine Umfrage war – 71 Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken befassen sich mit Krypto – ist heute gestartet. Die DZ BANK erhielt Ende Dezember 2025 die MiCAR-Zulassung der BaFin für ihre Plattform „meinKrypto“; Mitte Januar 2026 folgte die Rollout-Bekanntgabe. Privatkunden können nun direkt in der VR Banking App ausgewählte Kryptowerte handeln. Dieser aktualisierte Block erklärt umfassend, wie das Angebot funktioniert, wer dahintersteht, was es kostet – und warum auch die Sparkassen nachziehen. Mit drei Tools, Zeitleiste und FAQ.

DZ-BANK-MiCAR-Lizenz Dez. 2025 · Rollout 14. Jan. 2026 · Start-Coins BTC, ETH, LTC, ADA · Modell Execution-only

Wichtig einzuordnen: „meinKrypto“ ist ein beratungsfreies Angebot für Selbstentscheider – die Bank gibt keine Empfehlung. Jede Volksbank entscheidet selbst, ob und wann sie es freischaltet, und muss dafür eine eigene MiCAR-Meldung bei der BaFin einreichen. Kryptowerte sind hochvolatil; Kosten entstehen über Provision und Spread. Dieser Beitrag ist sachliche Information und keine Anlageberatung.
Volksbanken & Krypto · Stand 16. Juni 2026
Die wichtigsten Eckdaten
meinKrypto
Plattform der DZ BANK
BTC · ETH · LTC · ADA
Coins zum Start
VR Banking App
Zugang per Wallet
Börse Stuttgart Digital
Verwahrung
EUWAX
Ausführung
~670–700
mögliche Primärbanken

Werte aus den zitierten Quellen, Momentaufnahmen. Keine Anlageberatung. Stand: 16. Juni 2026.

Was hat sich seit der 71-Prozent-Umfrage getan?

Aus Interesse ist ein konkretes Angebot geworden: Die DZ BANK erhielt Ende Dezember 2025 die MiCAR-Zulassung der BaFin für ihre Kryptoplattform „meinKrypto“, und Mitte Januar 2026 folgte die offizielle Rollout-Bekanntgabe. Privatkunden der angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken können nun ausgewählte Kryptowerte handeln.

Die DZ BANK erhielt Ende Dezember 2025 die MiCAR-Zulassung der BaFin für ihre Kryptoplattform „meinKrypto“; darüber können die Primärinstitute der genossenschaftlichen FinanzGruppe ihren Privatkunden den Handel mit ausgewählten Kryptowerten anbieten DZ BANK, Jan. 2026. Dank der Lizenz kann die DZ Bank über „meinKrypto“ regulierte Kryptodienste für Privatkunden der angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken anbieten, integriert in die VR Banking App Newsbit, Jan. 2026. Wie der EU-Rechtsrahmen dahinter funktioniert, erklärt die MiCA-Verordnung.

Was ist „meinKrypto“?

„meinKrypto“ ist eine Wallet-Lösung der DZ BANK, entwickelt mit dem IT-Dienstleister Atruvia, die in die VR Banking App integriert ist. Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider und ist beratungsfrei – es ist ausdrücklich nicht Teil einer Anlageberatung.

Bei „meinKrypto“ handelt es sich um eine Wallet, die in die VR Banking App integriert wird; das Angebot richtet sich an Selbstentscheider und ist nicht Teil der Beratung für Privatkunden IT-Finanzmagazin, März 2026. Die Plattform wurde vom IT-Dienstleister der genossenschaftlichen FinanzGruppe Atruvia gemeinsam mit der DZ BANK entwickelt IT-Finanzmagazin, 2026. Was eine Wallet grundsätzlich ist, erklärt Was ist eine Hot Wallet?.

Welche Kryptowerte kann man handeln?

Zum Start stehen vier Kryptowerte zur Verfügung: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA). Die Auswahl konzentriert sich auf etablierte, große Kryptowährungen.

Zum Start des Angebots stehen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA) zur Verfügung DZ BANK, 2026. Die vier Werte erklären wir im Detail: Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano.

Wer verwahrt die Coins – und wie wird gehandelt?

Die Verwahrung übernimmt die Börse Stuttgart Digital Custody über sogenannte Omnibus-Wallets, die Ausführung der Käufe und Verkäufe erfolgt über die EUWAX. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Verrechnungskonto bei der eigenen Volksbank – ein Depot ist nicht nötig.

Für die Verwahrung der Kryptowerte sorgt die Boerse Stuttgart Digital, während die Ausführung über die EUWAX erfolgt; technisch entwickelt wurde die Plattform von Atruvia und der DZ BANK IT-Finanzmagazin, 2026. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Verrechnungskonto bei der jeweiligen Volksbank, ein Depot ist nicht notwendig, und die Verwahrung erfolgt über Omnibus-Wallets der Börse Stuttgart Digital Custody Volksbank Alb, 2026. Wie sich Eigenverwahrung davon unterscheidet, zeigt Hot Wallet.

Was kostet der Handel bei „meinKrypto“?

Es fällt eine Provision an, zuzüglich eines Spreads – also der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Die genauen Konditionen stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank. Der Kostenrechner unten zeigt, wie sich das auf einen Kauf auswirkt.

Kunden profitieren von transparenten Kosten: Es fällt eine Provision an, zuzüglich eines Spreads, der die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis abbildet Volksbank Alb, 2026. Da Spread und Provision je nach Bank variieren, lohnt ein Blick ins Preisverzeichnis. Wie stark Kurse schwanken, erklärt Volatilität; zur steuerlichen Seite siehe Krypto-Steuern 2026.

Muss jede Volksbank das selbst anbieten?

Ja. Jede der rund 670 bis 700 Genossenschaftsbanken entscheidet eigenständig, ob und wann sie „meinKrypto“ einführt, und muss dafür selbst eine MiCAR-Notifizierung bei der BaFin beantragen. Laut einer Studie des Genoverbandes plant mehr als ein Drittel die Einführung in den kommenden Monaten.

Jede Genossenschaftsbank entscheidet individuell, ob sie „meinKrypto“ anbietet, muss dafür aber selbst eine MiCAR-Notifizierung bei der BaFin beantragen, bevor sie das Angebot aktiviert BTC-ECHO, Jan. 2026. Der Dienst könnte bei mehr als 670 angeschlossenen Banken eingeführt werden; jede entscheidet selbst über das Wann Newsbit, 2026. Den Rahmen für solche EU-Lizenzen zeigt die MiCAR-Lizenz von Bitpanda.

Was besagte die ursprüngliche 71-Prozent-Umfrage?

Eine Erhebung des Genoverbandes vom September 2025 zeigte, dass sich 71 Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken aktiv mit Krypto beschäftigen – 17 Prozentpunkte mehr als 2023. Schon damals hatte die Mehrheit der knapp 700 Institute Interesse am Krypto-Handel bekundet.

Die DZ Bank stellt als Zentralbank der Genossenschaftsbanken in Kooperation mit Atruvia und Börse Stuttgart Digital die technische Plattform bereit; eine Pilotphase mit sechs Volksbanken lief seit Ende 2024 und ist abgeschlossen, und die überwiegende Mehrheit der knapp 700 Institute hatte bereits Interesse bekundet Blocktrainer, Sep. 2025. Auf dem Banken-Gipfel des Handelsblatts betonte DZ-Bank-Chef Cornelius Riese, es sei „eigentlich eine Selbstverständlichkeit“, Bitcoin und Co. als Produkt für Selbstentscheider anzubieten Blocktrainer, 2025.

Interaktive Tools: Faktencheck, Banken-Überblick & Kostenrechner

1) „meinKrypto“-Faktencheck

Wähle einen Aspekt und sieh die wichtigsten Fakten.

Edukative Übersicht. Keine Anlageberatung.

2) Deutsche Banken & Krypto im Überblick

Wähle eine Bankengruppe und sieh ihren Krypto-Status.

Stand der öffentlichen Mitteilungen, Juni 2026.

3) Kostenrechner (Provision + Spread)

Trage Anlagebetrag, Provision und Spread ein – das Tool schätzt die Gesamtkosten eines Kaufs.

Vereinfachtes Beispiel; reale Konditionen stehen im Preisverzeichnis deiner Bank. Keine Anlageberatung.

71 %
VR-Banken befassen sich mit Krypto
+17 PP
ggü. 2023
6
Pilotbanken (seit Ende 2024)
> 1/3
planen Start in den nächsten Monaten
4
Coins zum Start
Sommer 2026
geplanter Sparkassen-Start
Sep. 2024
Börse Stuttgart Digital & DZ Bank kündigen Krypto-Zugang für ~700 Genossenschaftsbanken an.
ab Ende 2024
Pilotphase mit sechs Volksbanken.
Sep. 2025
Genoverband-Studie: 71 % der VR-Banken befassen sich mit Krypto (+17 PP ggü. 2023).
Ende Dez. 2025
DZ BANK erhält MiCAR-Zulassung der BaFin für „meinKrypto“.
14. Jan. 2026
Offizielle Rollout-Bekanntgabe; DZ Bank tritt zugleich dem Qivalis-Stablecoin-Konsortium bei.
Sommer 2026
Geplanter Start des Sparkassen-Angebots über die DekaBank.

Wer steht hinter dem Angebot?

Die DZ BANK als Zentralbank der Genossenschaftsbanken stellt die Plattform bereit, entwickelt mit dem genossenschaftlichen IT-Dienstleister Atruvia. Die Verwahrung übernimmt die Börse Stuttgart Digital, die Ausführung die EUWAX. Eine Pilotphase mit sechs Volksbanken lief seit Ende 2024.

Die DZ Bank, die „Zentralbank der Genossenschaftsbanken“, stellt in Kooperation mit Atruvia und Börse Stuttgart Digital die technische Plattform zur Verfügung, auf die die Institute bei Bedarf zugreifen können; die Pilotphase mit sechs Volksbanken ist abgeschlossen Blocktrainer, 2025. Die technische Entwicklung erfolgte durch Atruvia gemeinsam mit der DZ Bank, die Verwahrung über die Börse Stuttgart Digital Custody, die Handelsausführung über die EUWAX BTC-ECHO, 2026. Wie Krypto allgemein institutionell wird, zeigt Krypto wird erwachsen.

Was sagt die DZ-Bank-Spitze dazu?

DZ-Bank-Chef Cornelius Riese bezeichnete das Krypto-Angebot als „eigentlich eine Selbstverständlichkeit“ – als Produkt für Selbstentscheider, die wissen, was sie tun. Es gehöre damit in das Angebotsspektrum der Organisation.

Riese betonte auf dem Handelsblatt-Banken-Gipfel, es sei „eigentlich eine Selbstverständlichkeit“, Bitcoin und Co. anzubieten – als Produkt für Selbstentscheider, die wissen, was sie tun, gehöre das in das Angebotsspektrum der Organisation Blocktrainer, 2025. Diese Haltung – Zugang ja, aktive Empfehlung nein – prägt das gesamte Angebot. Wie institutionelle Akteure den Markt verändern, zeigt Bitcoin-Spot-ETFs.

Ziehen die Sparkassen nach?

Ja. Die Sparkassen-Finanzgruppe plant über ihre Tochter DekaBank ein eigenes, beratungsfreies Krypto-Angebot in der Sparkassen-App, voraussichtlich ab Sommer 2026. Es wäre eine der symbolträchtigsten Kehrtwenden der deutschen Bankengeschichte – nach Jahren der Ablehnung.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bestätigte, einen verlässlichen Zugang zu einem regulierten Kryptoangebot zu schaffen; abgewickelt über die Sparkassen-App, mit der DekaBank als Partner im Hintergrund, begründet mit hoher Kundennachfrage und dem MiCAR-Rahmen – noch vor rund drei Jahren hatte der Verband eine klare Empfehlung dagegen ausgesprochen Der Aktionär, 2026. Erste Sparkassen sollen im Sommer 2026 starten; jede regionale Sparkasse entscheidet eigenständig, und die Abwicklung läuft über die DekaBank mit der Börse Stuttgart Digital als zentralem Baustein GIGA, Feb. 2026. Die DekaBank hat dafür eine Kryptoverwahrlizenz bei der BaFin beantragt, das bestehende Depot der Kunden bleibt erhalten t-online, 2026.

Welche Rolle spielen MiCAR und die BaFin?

Die EU-weite MiCAR-Verordnung schafft seit Ende 2024 Rechtssicherheit für Kryptodienste. Erst die MiCAR-Zulassung der BaFin machte „meinKrypto“ möglich – und jede einzelne Bank braucht ihre eigene MiCAR-Meldung, bevor sie das Angebot freischalten darf.

Die offizielle Mitteilung der DZ BANK bestätigt: Nach der eigenen Zulassung müssen die Volksbanken und Raiffeisenbanken ihrerseits bei der BaFin eine MiCAR-Notifizierung für „meinKrypto“ beantragen, bevor ihre Kunden vollständig digital in Kryptowerte investieren können DZ BANK, 2026. Die offizielle Sparkassen-Seite verweist darauf, dass der sichere Handel perspektivisch über die App mit DekaBank-Produkten möglich wird, weist aber zugleich auf die Risiken hin Sparkasse.de, 2026. Den deutschen Regulierungsrahmen ordnet FAQ Krypto-Regulierung ein, die BaFin-Linie BaFin & EU-Überwachung.

Ist das eine Anlageempfehlung der Bank?

Nein. „meinKrypto“ ist ausdrücklich beratungsfrei und richtet sich an Selbstentscheider. Die Bank stellt nur den Zugang bereit – sie gibt keine Empfehlung, in Kryptowerte zu investieren, und übernimmt keine Beratung.

Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider und ist nicht Teil der Beratung für Privatkunden IT-Finanzmagazin, 2026. Auch das Sparkassen-Angebot ist rechtlich ein beratungsfreies Angebot der DekaBank, das über die digitale Oberfläche zugänglich gemacht wird, ausdrücklich mit Risikohinweisen GIGA, 2026. Verwechsle daher Verfügbarkeit nicht mit einer Kaufempfehlung. Was Coins von Token unterscheidet, erklärt Was ist ein Coin?.

Welche Vorteile und Risiken hat das Bank-Angebot?

Vorteile sind die regulierte Verwahrung, die vertraute Banking-App und der Verzicht auf ausländische, unregulierte Plattformen. Risiken sind die hohe Volatilität, die begrenzte Coin-Auswahl, die Kosten über den Spread und das Fehlen jeglicher Beratung.

Über die Banking-App können Kunden Krypto handeln, ohne den Umweg über ausländische, unregulierte Plattformen gehen zu müssen, und die Verwahrung erfolgt voll reguliert Sparkasse.de, 2026. Dem stehen die typischen Krypto-Risiken gegenüber – hohe Schwankungen und mögliche Totalverluste –, weshalb auch die Banken ausdrücklich auf den hochspekulativen Charakter hinweisen Sparkasse.de, 2026. Wie sich Eigenverwahrung anfühlt und welche Trade-offs es gibt, zeigt Hot Wallet; den Stablecoin-Kontext Stablecoins als neues Bankensystem.

Was bedeutet das für dich als Kunde?

Du bekommst einen bequemen, regulierten Zugang zu Krypto in vertrauter Umgebung – aber die Verantwortung bleibt bei dir. Prüfe Kosten und Coin-Auswahl, kalkuliere die Volatilität ein, denke an die Steuer und entscheide eigenständig. Eine Bank, die Krypto anbietet, ist kein Kaufsignal.

Der bequeme Zugang senkt technische Hürden, doch das beratungsfreie Modell verlagert die gesamte Verantwortung auf dich. Achte auf Provision und Spread, die kleine Coin-Auswahl und die hohe Volatilität, und behalte die steuerliche Seite im Blick – Details in Krypto-Steuern 2026 und Morgan Stanleys ETF-Eintritt (institutioneller Trend). Dies ist keine Anlageberatung – bilde dir dein eigenes Urteil und ziehe bei Bedarf Fachleute hinzu.

Dass ausgerechnet die Volks- und Raiffeisenbanken – und bald die Sparkassen – Bitcoin in die App holen, ist ein echter Meilenstein. Die konservativsten Säulen des deutschen Bankwesens, die Krypto jahrelang skeptisch beäugt haben, bieten ihren Kunden jetzt regulierten Zugang. Das ist gut: Wer ohnehin investieren will, ist mit einer MiCAR-regulierten Plattform und einer deutschen Verwahrstelle deutlich besser aufgehoben als auf einer dubiosen Offshore-Börse. Aber ich bleibe nüchtern. Erstens ist „meinKrypto“ beratungsfrei – die Bank verkauft Zugang, keine Empfehlung; dass dein Institut Bitcoin anbietet, ist kein Kaufsignal. Zweitens versteckt sich der wahre Preis im Spread, nicht nur in der Provision – rechne genau nach, gerade bei kleinen Beträgen. Drittens ist die Coin-Auswahl bewusst klein und die Volatilität bleibt brutal. Mein Rat: Nutze die Bequemlichkeit und die Regulierung als das, was sie sind – ein sicherer Rahmen –, aber triff die Anlageentscheidung mit demselben kühlen Kopf, den du bei jeder anderen riskanten Anlage hättest. Und denk an die Steuer. Das ist keine Anlageberatung, sondern ein Plädoyer für mündige Selbstentscheider. — Felix Rieger, Gründer & Chefredakteur · KryptoZukunft.com · 16. Juni 2026

Teste dein Wissen: Volksbanken & Krypto

1. Wie heißt die Krypto-Plattform der DZ BANK?
2. Welche Coins gibt es zum Start?
3. Ist „meinKrypto“ eine Beratung?
4. Wer verwahrt die Coins?
5. Wie ziehen die Sparkassen nach?

Häufige Fragen zu Volksbanken & Krypto – FAQ

Bieten die Volksbanken jetzt Krypto-Handel an?

Ja. Über die Plattform „meinKrypto“ der DZ BANK können Privatkunden angeschlossener Volks- und Raiffeisenbanken ausgewählte Kryptowerte direkt in der VR Banking App handeln. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Bank das Angebot freigeschaltet und ihre eigene BaFin-Meldung eingereicht hat.

Was ist „meinKrypto“?

„meinKrypto“ ist eine Wallet-Lösung der DZ BANK, entwickelt mit dem IT-Dienstleister Atruvia, integriert in die VR Banking App. Das Angebot richtet sich an Selbstentscheider und ist beratungsfrei – es ist nicht Teil einer Anlageberatung der Bank.

Welche Kryptowerte kann ich handeln?

Zum Start stehen vier etablierte Kryptowerte zur Verfügung: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA). Die Auswahl ist bewusst auf große, etablierte Kryptowährungen begrenzt.

Wer verwahrt die Coins?

Die Verwahrung übernimmt die Börse Stuttgart Digital Custody über sogenannte Omnibus-Wallets. Die Ausführung der Käufe und Verkäufe erfolgt über die EUWAX. Die Plattform selbst wurde von Atruvia und der DZ BANK entwickelt.

Brauche ich ein Depot für „meinKrypto“?

Nein. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich ein Verrechnungskonto bei deiner Volksbank. Ein Wertpapierdepot ist nicht notwendig. Die Kryptowerte werden über die Börse Stuttgart Digital Custody verwahrt.

Was kostet der Handel?

Es fällt eine Provision an, zuzüglich eines Spreads – das ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Die genauen Konditionen variieren je nach Bank und stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis. Gerade bei kleinen Beträgen lohnt ein genauer Blick auf diese Kosten.

Bietet jede Volksbank das Angebot an?

Nein. Jede der rund 670 bis 700 Genossenschaftsbanken entscheidet eigenständig, ob und wann sie „meinKrypto“ einführt, und muss dafür selbst eine MiCAR-Notifizierung bei der BaFin beantragen. Laut Genoverband plant mehr als ein Drittel die Einführung in den kommenden Monaten.

Was war die 71-Prozent-Umfrage?

Eine Erhebung des Genoverbandes vom September 2025 zeigte, dass sich 71 Prozent der Volks- und Raiffeisenbanken aktiv mit Krypto beschäftigen – 17 Prozentpunkte mehr als 2023. Inzwischen ist aus diesem Interesse mit „meinKrypto“ ein konkretes Angebot geworden.

Wer steht hinter „meinKrypto“?

Die DZ BANK als Zentralbank der Genossenschaftsbanken stellt die Plattform bereit, entwickelt mit dem IT-Dienstleister Atruvia. Die Verwahrung übernimmt die Börse Stuttgart Digital, die Ausführung die EUWAX. Eine Pilotphase mit sechs Volksbanken lief seit Ende 2024.

Ist das eine Anlageempfehlung?

Nein. „meinKrypto“ ist ausdrücklich beratungsfrei und richtet sich an Selbstentscheider. Die Bank stellt nur den Zugang bereit und gibt keine Empfehlung. Dass eine Bank Krypto anbietet, sollte nicht als Kaufsignal verstanden werden.

Ziehen die Sparkassen nach?

Ja. Die Sparkassen-Finanzgruppe plant über ihre Tochter DekaBank ein eigenes, beratungsfreies Angebot in der Sparkassen-App, voraussichtlich ab Sommer 2026, zunächst mit Bitcoin und Ethereum. Der DSGV begründet die Kehrtwende mit hoher Nachfrage und dem MiCAR-Rahmen.

Was hat MiCAR damit zu tun?

Die EU-weite MiCAR-Verordnung schafft seit Ende 2024 Rechtssicherheit für Kryptodienste. Erst die MiCAR-Zulassung der BaFin machte „meinKrypto“ möglich, und jede einzelne Bank braucht ihre eigene MiCAR-Meldung, bevor sie das Angebot freischalten darf.

Welche Vorteile hat das Bank-Angebot?

Regulierte Verwahrung über eine deutsche Verwahrstelle, die vertraute Banking-App und der Verzicht auf ausländische, unregulierte Plattformen. Für Einsteiger senkt das technische und sicherheitsbezogene Hürden gegenüber dem direkten Handel auf einer Krypto-Börse.

Welche Risiken bleiben?

Die hohe Volatilität von Kryptowerten und mögliche Totalverluste bleiben unverändert. Hinzu kommen eine begrenzte Coin-Auswahl, Kosten über Provision und Spread sowie das Fehlen jeglicher Beratung. Die Banken weisen ausdrücklich auf den hochspekulativen Charakter hin.

Muss ich Krypto-Gewinne versteuern?

Ja, in der Regel. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowerten können in Deutschland steuerpflichtig sein; Haltefristen und Meldepflichten ändern sich zudem laufend. Informiere dich vorab und ziehe bei Unsicherheit eine Steuerberatung hinzu. Dies ist keine Steuerberatung.

Ist dieser Beitrag eine Anlageberatung?

Nein. Es handelt sich um eine sachliche, edukative Einordnung auf Basis öffentlicher Quellen vom 16. Juni 2026. Angebote, Konditionen und Start-Zeitpunkte ändern sich laufend. Für individuelle Entscheidungen sind eigene Recherche und gegebenenfalls Fachleute zuständig.

Quellen (geprüft, Stand 16. Juni 2026):
  • DZ BANK (Primärquelle) – MiCAR-Zulassung für „meinKrypto“, Start-Coins BTC/ETH/LTC/ADA, Atruvia, Börse Stuttgart Digital, EUWAX, eigene BaFin-Notifizierung je Bank: dzbank.de
  • IT-Finanzmagazin – „meinKrypto“ als Wallet in VR Banking App, beratungsfrei für Selbstentscheider, Atruvia/DZ, Verwahrung/Ausführung: it-finanzmagazin.de
  • BTC-ECHO – Rollout, Verwahrung Börse Stuttgart Digital, EUWAX, MiCAR-Notifizierung je Bank, Sparkassen via Deka: btc-echo.de
  • Blocktrainer – 71-%-Umfrage (Sep. 2025, +17 PP), Pilotphase 6 Volksbanken seit Ende 2024, Riese-Zitat „Selbstverständlichkeit“: blocktrainer.de
  • Newsbit – MiCA-Lizenz DZ Bank, Integration VR Banking App, 670+ Banken, eigene BaFin-Meldung: newsbit.de
  • Volksbank Alb – Kundenseite „meinKrypto“: Verrechnungskonto nötig, kein Depot, Omnibus-Wallets, Kosten = Provision + Spread: voba-alb.de
  • Der Aktionär – DSGV-Bestätigung, DekaBank-Partner, MiCAR-Begründung, Kehrtwende, Volksbanken voraus: deraktionaer.de
  • GIGA – Sparkassen-Start ~Sommer 2026 via DekaBank, jede Sparkasse entscheidet, beratungsfrei, Börse Stuttgart Digital: giga.de
  • t-online – DekaBank-Kryptoverwahrlizenz bei der BaFin beantragt, „Depot bleibt Depot“, Müller/Sack: t-online.de
  • Sparkasse.de (offiziell) – Krypto-Handel perspektivisch über App mit DekaBank-Produkten, Risikohinweise: sparkasse.de

Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. „meinKrypto“ und das geplante Sparkassen-Angebot sind beratungsfreie Angebote; die genannten Banken geben keine Anlageempfehlung. Kryptowerte sind hochvolatil, ein Totalverlust ist möglich. Angaben zu Lizenzen, Konditionen, Coin-Auswahl und Start-Zeitpunkten sind Momentaufnahmen aus öffentlichen Quellen und können sich jederzeit ändern; jede Bank entscheidet eigenständig über die Einführung. Stand: 16. Juni 2026.

Über den Autor
Felix Rieger 📖 Buchautor
Gründer & Chefredakteur · KryptoZukunft.com · Rheinmünster, Deutschland · seit 2021
5+ Jahre Erfahrung
12+ Börsen getestet
600+ Fachartikel
2021 Seit aktiv
Seit 2021 teste ich persönlich Kryptobörsen, analysiere Märkte und erkläre komplexe Themen verständlich — klar, ehrlich, ohne Hype. Als Gründer von KryptoZukunft.com habe ich über 12 Börsen getestet, mehr als 600 Fachartikel verfasst und mein Wissen zur Krypto-Besteuerung 2026 im Fachbuch „Krypto Steuern in Deutschland 2026" gebündelt. Kein Finanzberater — aber jemand der die Fehler bereits gemacht hat und daraus gelernt hat.
Buchcover: Krypto Steuern in Deutschland 2026 von Felix Rieger
Autor des Fachbuchs
Krypto Steuern in Deutschland 2026
131 Seiten · 35 Kapitel · Staking, Mining, DeFi, NFTs & mehr · Amazon KDP, 2026
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📊 Marktanalysen 🏢 Börsen-Tests 📚 Blockchain-Grundlagen 💰 DeFi & Staking 🔒 Krypto-Sicherheit 🧾 Steuer Deutschland ⛓ On-Chain-Analyse
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Risikohinweis & Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatile Anlageinstrumente — der Handel kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Investiere nur, was du bereit bist zu verlieren. KryptoZukunft.com übernimmt keine Haftung für Entscheidungen auf Basis dieser Inhalte. Bei steuerlichen Fragen wende dich an einen zugelassenen Steuerberater.

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