LIVE
Seit 1. Juli 2026 in Kraft Der MiCA-Stichtag ist vorbei: über 1.700 Anbieter müssen den EU-Betrieb einstellen — ist deine Börse noch zugelassen? Börsen prüfen →

MARA verkauft Bitcoin: Was wurde aus den 15.133 BTC – und wie riskant ist der KI-Umbau? Analyse & Prognose 2026

Krypto News - Nachrichten Portal
Glowing translucent cubes connected by shimmering energy pathways against a dark starry background.
Inhaltsverzeichnis (25)
  1. MARA verkauft Bitcoin: Was wurde aus den 15.133 BTC – und wie riskant ist der KI-Umbau? Analyse & Prognose 2026
  2. Was hat MARA im März 2026 verkauft – und warum?
  3. Wie viele Bitcoin hat MARA 2026 insgesamt verkauft?
  4. Wie viele Bitcoin hält MARA im Oktober 2026 noch?
  5. War der Bitcoin-Verkauf von MARA im Rückblick ein Fehler?
  6. Was hat MARA mit dem Geld gemacht – und wie hoch sind die Schulden jetzt?
  7. Lohnt sich Bitcoin-Mining für MARA überhaupt noch?
  8. Was kostet MARA ein Bitcoin wirklich?
  9. Warum steigen Bitcoin-Miner auf KI-Rechenzentren um?
  10. Was ist Long Ridge – und wann schließt MARA den Kauf ab?
  11. Hat MARA schon einen KI-Mietvertrag unterschrieben?
  12. Was bedeuten die Bitcoin-Transfers von MARA im Oktober 2026?
  13. Drücken die Verkäufe der Bitcoin-Miner den Bitcoin-Kurs?
  14. Wie ist die MARA-Aktie im Oktober 2026 bewertet?
  15. Ist die MARA-Aktie ein guter Ersatz für Bitcoin?
  16. Was wurde aus Metaplanet – ist es noch der drittgrößte Bitcoin-Halter?
  17. Wie stehen Strategy, Metaplanet und MARA im Vergleich da?
  18. Welche Szenarien sind für MARA bis Ende 2027 realistisch?
  19. Was bedeutet der MARA-Verkauf für dich als Anleger in Deutschland?
  20. Worauf solltest du bei MARAs Q3-Zahlen im November 2026 achten?
  21. Quiz: Wie gut kennst du den MARA-Fall?
  22. FAQ: Häufige Fragen zu MARA, Bitcoin-Verkäufen und Minern
  23. Weiterlesen auf KryptoZukunft.com
  24. Quellen
  25. Ähnliche Beiträge
Startseite › Krypto News › MARA verkauft Bitcoin
Bitcoin-MiningTreasuryKI-RechenzentrenUpdate Oktober 2026

MARA verkauft Bitcoin: Was wurde aus den 15.133 BTC – und wie riskant ist der KI-Umbau? Analyse & Prognose 2026

Im März 2026 hat der Bitcoin-Miner MARA Holdings 15.133 Bitcoin für rund 1,1 Milliarden Dollar verkauft. Sieben Monate später wissen wir: Es war nicht der einzige Verkauf, der Bestand ist um ein Drittel geschrumpft, die Aktie hat mehr als die Hälfte ihres Jahreshochs verloren – und der versprochene KI-Mietvertrag fehlt noch. Hier bekommst du die ehrliche Bilanz mit allen Zahlen aus den SEC-Berichten, drei Rechnern und einer nüchternen Prognose.

Erstveröffentlichung: 3. April 2026Aktualisiert: 31. Oktober 2026Von Felix RiegerLesezeit: ca. 24 Minuten
35.577 BTCMARA-Bestand am 30.06.2026 (Q2-Bericht)
23.093 BTCverkauft im 1. Halbjahr 2026 (Q1 + Q2)
77.153 $Bitcoin-Kurs am 31.10.2026 (CoinMarketCap)
≈ 7,16 $MARA-Schlusskurs 30.10.2026
−611 Mio. $Nettoverlust Q2 2026
0unterschriebene KI-Mietverträge (Stand Ende Oktober)

Korrektur & was neu ist (Update vom 31. Oktober 2026): Die erste Version dieses Artikels vom 3. April 2026 hat MARAs Restbestand mit 38.689 BTC angegeben. Das war falsch. Laut dem offiziellen Q1-Aktionärsbrief hielt MARA am 31. März 2026 nur noch 35.303 BTC, weil im ersten Quartal insgesamt 20.880 Bitcoin verkauft wurden – nicht nur die 15.133 aus der März-Mitteilung. Den Stellenabbau von rund 15 % hatten wir als unbestätigt markiert; MARA hat ihn inzwischen selbst bestätigt. Außerdem haben wir alte Partnerlinks entfernt, die mit dem Thema nichts zu tun hatten. Neu sind: die Q2-Zahlen, die Long-Ridge-Übernahme, die Bitcoin-Transfers vom Oktober 2026, eine Bewertungsrechnung der Aktie und Szenarien bis Ende 2027.

Was hat MARA im März 2026 verkauft – und warum?

MARA Holdings hat zwischen dem 4. und 25. März 2026 genau 15.133 Bitcoin für rund 1,1 Milliarden US-Dollar verkauft und mit dem Geld Wandelanleihen mit einem Nennwert von etwa 1,0 Milliarden Dollar zurückgekauft – mit rund 9 % Abschlag auf den Nennwert.

So steht es in der Pressemitteilung vom 26. März 2026. MARA Investor Relations, 26.03.2026 Konkret hat MARA zwei Anleihe-Tranchen eingesammelt: Von den Nullkupon-Wandelanleihen mit Fälligkeit 2030 kaufte das Unternehmen Papiere mit 367,5 Millionen Dollar Nennwert für 322,9 Millionen zurück, von der 2031er-Tranche 633,4 Millionen Nennwert für 589,9 Millionen. Unterm Strich hat MARA damit rund 88 Millionen Dollar an Schulden „gespart“, also weniger zurückgezahlt, als es eigentlich schuldete. Die gesamten Wandelanleihen sanken von 3,298 auf 2,297 Milliarden Dollar.

Warum macht ein Unternehmen, das jahrelang als zweitgrößter börsennotierter Bitcoin-Halter galt, so etwas? Die kurze Antwort: weil die Rechnung nicht mehr aufging. Bitcoin war damals unter 70.000 Dollar gefallen, das Bitcoin-Mining lief nach dem letzten Halving mit 3,125 BTC Blockbelohnung auf extrem dünnen Margen, und im vierten Quartal 2025 stand ein Milliardenverlust in den Büchern. Wer in so einer Lage Schulden zu 91 % des Nennwerts zurückkaufen kann, nimmt den Abschlag mit – auch wenn er dafür seinen wichtigsten Bilanzposten anbrechen muss.

Wichtig für das Verständnis: Wandelanleihen sind für Aktionäre doppelt gefährlich. Steigt der Aktienkurs, werden sie in neue Aktien getauscht und verwässern deinen Anteil. Fällt der Kurs, bleibt die Schuld als harte Rückzahlungspflicht stehen. MARA hat mit dem Rückkauf beide Risiken verkleinert. Der Preis dafür: weniger Bitcoin auf der Bilanz, genau in dem Moment, in dem der Kurs ziemlich weit unten war.

Wie viele Bitcoin hat MARA 2026 insgesamt verkauft?

MARA hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 23.093 Bitcoin verkauft – 20.880 BTC im ersten Quartal zu durchschnittlich 70.137 Dollar und 2.213 BTC im zweiten Quartal zu durchschnittlich 73.078 Dollar; das ergibt nach Berechnung von KryptoZukunft.com Erlöse von rund 1,63 Milliarden Dollar.

Die 15.133 BTC aus der März-Mitteilung waren also nur der größte Block. Laut Q1-Aktionärsbrief hat MARA im ersten Quartal für rund 1,5 Milliarden Dollar Bitcoin verkauft: über eine Milliarde floss in die Anleiherückkäufe, 200 Millionen in die Rückführung einer Kreditlinie. MARA Q1-Aktionärsbrief (SEC 8-K), 05/2026 Im zweiten Quartal kamen weitere 2.213 BTC dazu – das waren 91 % der 2.422 Bitcoin, die MARA im selben Quartal selbst geschürft hat. MARA Q2-Aktionärsbrief (SEC 8-K), 06.08.2026

Das ist der eigentliche Strategiewechsel, der in vielen Schlagzeilen untergegangen ist. Früher galt bei MARA die Devise „HODL“: Jeder geschürfte Coin wanderte in die Schatzkammer, verkauft wurde praktisch nie. Seit 2026 verkauft MARA laufend, und das Management hat in beiden Quartalsberichten angekündigt, „opportunistisch“ weiter zu verkaufen. Für dich als Beobachter heißt das: MARA ist kein struktureller Käufer mehr, sondern ein Netto-Verkäufer, der seine Produktion großteils direkt am Markt platziert.

Unsere Rechnung zu den Durchschnittspreisen: 20.880 × 70.137 Dollar plus 2.213 × 73.078 Dollar ergibt 1,626 Milliarden Dollar, im Mittel also rund 70.419 Dollar je verkauftem Bitcoin. Diese Zahl brauchst du gleich für den ersten Rechner.

Wie viele Bitcoin hält MARA im Oktober 2026 noch?

MARA hielt laut dem Q2-Bericht am 30. Juni 2026 noch 35.577 Bitcoin, davon nur 26.307 frei verfügbar – 9.270 BTC waren verliehen oder als Kreditsicherheit verpfändet; neuere offizielle Zahlen gibt es bis zum Q3-Bericht im November 2026 nicht.

Zum Vergleich: Ende Februar 2026 waren es noch 53.822 BTC. Der Bestand ist also innerhalb von vier Monaten um 34 % geschrumpft. CoinDesk, 09.10.2026 Dass der Bestand von Ende März (35.303) bis Ende Juni (35.577) leicht gestiegen ist, liegt daran, dass MARA im zweiten Quartal etwas weniger verkauft als geschürft hat.

Ein Detail, das du kennen solltest: Rund ein Viertel der Coins ist nicht frei. 4.742 BTC sind verliehen, 4.528 BTC als Sicherheit verpfändet. Nach dem Quartalsende hat MARA zusätzlich zwei Bitcoin-besicherte Kreditlinien über zusammen 600 Millionen Dollar bei Coinbase und Two Prime aufgenommen – zu einem gewichteten Zins von 7,56 %. Laut der Analyseplattform Trefis waren nach Aussagen aus der Telefonkonferenz zeitweise etwa 54 % der Bitcoin als Sicherheit gebunden. Trefis, 29.10.2026 Verpfändete Coins sind kein Problem, solange der Kurs stabil bleibt. Fällt er stark, können Nachschussforderungen kommen – und dann muss im ungünstigsten Moment verkauft werden.

Aus der Praxis: Wenn du die Bestandszahlen von MARA auf Treasury-Ranglisten siehst, frag immer nach dem Stichtag. Viele Listen zeigen die Zahl aus dem letzten Quartalsbericht, also Ende Juni. Was im Oktober über die Börsen gegangen ist, steht dort noch nicht drin.

War der Bitcoin-Verkauf von MARA im Rückblick ein Fehler?

Rein rechnerisch hätte MARA mehr Geld, wenn es die 23.093 im ersten Halbjahr 2026 verkauften Bitcoin behalten hätte: Beim Kurs von 77.153 Dollar am 31. Oktober 2026 wären sie rund 1,78 Milliarden Dollar wert, also etwa 155 Millionen Dollar mehr als der Verkaufserlös – unternehmerisch war der Schuldenabbau trotzdem vertretbar.

Diese Rechnung ist verlockend, aber sie greift zu kurz. Erstens hat MARA die Anleihen mit Abschlag zurückgekauft und dadurch 88 Millionen Dollar sofort gewonnen. Zweitens wusste im März niemand, dass Bitcoin Ende Juni auf 58.524 Dollar fallen würde – das war der Kurs, mit dem MARA im Q2-Bericht bewertet hat. Hätte MARA nicht verkauft, hätte die Bilanz im Sommer noch schlechter ausgesehen, und mit 3,3 Milliarden Dollar Wandelanleihen im Nacken wäre der Spielraum deutlich kleiner gewesen. Drittens sinken mit den Anleihen auch die künftigen Verwässerungsrisiken für Aktionäre.

Unsere Einschätzung: Der Verkauf war keine Panik, sondern ein bewusster Tausch von Kursrisiko gegen Bilanzsicherheit. Die ehrliche Kritik liegt woanders. MARA hat den Verkauf genutzt, um ein neues, kapitalintensives Geschäftsmodell zu finanzieren, für das bis heute kein einziger Mietvertrag unterschrieben ist. Das Risiko wurde also nicht abgebaut, sondern verschoben – vom Bitcoin-Kurs hin zur Frage, ob die KI-Strategie aufgeht.

Rechner 1: Verkaufen oder halten – was hätte MARA heute?

Verkaufserlös: 1.626,2 Mio. $
Wert der Coins heute: 1.781,7 Mio. $
Differenz Halten minus Verkaufen: +155,5 Mio. $ (≈ +139,7 Mio. €)
Break-even-Kurs: 70.419 $ – darüber war Halten besser.

Standardwerte: Verkäufe Q1 + Q2 2026 laut SEC-Berichten, Kurs 31.10.2026 laut CoinMarketCap, EZB-Referenzkurs 29.10.2026. Eigene Berechnung KryptoZukunft.com.

Spiel ruhig mit dem Kursfeld. Bei 70.419 Dollar ist die Differenz null, bei 58.524 Dollar (Kurs Ende Juni) lag MARA mit dem Verkauf rund 275 Millionen Dollar vorn. Genau das ist der Punkt: Ob ein Verkauf „klug“ war, hängt fast nur vom Stichtag ab, an dem du nachrechnest. Den Euro-Wert rechnen wir mit dem EZB-Referenzkurs vom 29. Oktober 2026 von 1,1130 Dollar je Euro um. EZB-Referenzkurse, 29.10.2026

Was hat MARA mit dem Geld gemacht – und wie hoch sind die Schulden jetzt?

MARA hat die Bitcoin-Erlöse 2026 vor allem für den Rückkauf von Wandelanleihen und die Tilgung einer Kreditlinie genutzt; Ende Juni 2026 lagen die Gesamtschulden laut Trefis trotzdem bei rund 2,47 Milliarden Dollar, und mit der Long-Ridge-Übernahme kommen etwa 900 Millionen Dollar hinzu.

Das klingt paradox, ist aber schnell erklärt. Die Wandelanleihen sind gesunken, dafür hat MARA neue, teurere Kredite aufgenommen – besichert mit Bitcoin. Eine bestehende Kreditlinie über 150 Millionen Dollar wurde zu 7 % statt vorher 10,5 % refinanziert, danach kamen die 600 Millionen von Coinbase und Two Prime dazu. Das Ziel dieser neuen Kredite steht im Q2-Bericht ausdrücklich: Sie finanzieren den Baranteil der Long-Ridge-Übernahme. MARA Q2-Aktionärsbrief, 06.08.2026

Auf der Habenseite standen Ende Juni 421,3 Millionen Dollar Cash, nach 547,1 Millionen zum Jahresende 2025. Zusammen mit den Bitcoin kam MARA auf rund 2,5 Milliarden Dollar Liquidität – bewertet zum tiefen Juni-Kurs. Beim heutigen Kurs wären die 35.577 Bitcoin rund 2,74 Milliarden Dollar wert, umgerechnet etwa 2,47 Milliarden Euro.

Ein Alltagsvergleich hilft: Stell dir vor, du verkaufst einen Teil deines Goldes, um deinen zinslosen Kredit vorzeitig mit Rabatt abzulösen. Dann nimmst du einen neuen Kredit mit 7,5 % Zinsen auf – besichert mit dem restlichen Gold – und kaufst davon ein Kraftwerk. Das kann aufgehen. Aber dein Risiko ist danach nicht kleiner, sondern nur anders verteilt.

Lohnt sich Bitcoin-Mining für MARA überhaupt noch?

Auf Ebene der reinen Stromkosten lohnt sich Mining für MARA weiterhin: Die eingekaufte Energie kostete im zweiten Quartal 2026 an eigenen Standorten 38.690 Dollar je Bitcoin, also rund die Hälfte des Kurses vom 31. Oktober 2026 – inklusive Abschreibungen und Verwaltung ist das Geschäft aber seit Monaten verlustreich.

Die Zahlen aus dem Q2-Bericht zeigen beides: MARA hat 2.422 BTC geschürft, die Hashrate lag bei 70,3 Exahash pro Sekunde, der Strom kostete an eigenen Standorten 4 Cent je Kilowattstunde. Gleichzeitig fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 27 % auf 174,9 Millionen Dollar, das bereinigte EBITDA lag bei minus 360,9 Millionen und der Nettoverlust bei 611,3 Millionen Dollar. Gut 343 Millionen davon waren Bewertungsverluste auf die Bitcoin selbst. MARA Q2-Aktionärsbrief, 06.08.2026

Im ersten Quartal war es noch drastischer: 1,26 Milliarden Dollar Nettoverlust, davon rund eine Milliarde aus der Neubewertung der Bitcoin, dazu 45,9 Millionen Restrukturierungskosten und 191,6 Millionen Abschreibungen. MARA Q1-Aktionärsbrief, 05/2026 Abschreibungen sind bei Minern der stille Kostentreiber: Ein ASIC-Miner verliert nach zwei bis drei Jahren gegenüber neueren Geräten so viel an Effizienz, dass er ersetzt werden muss. Wer nur auf die Stromkosten schaut, unterschätzt die echten Kosten deshalb systematisch.

Was kostet MARA ein Bitcoin wirklich?

Die reinen Stromkosten von MARA lagen im zweiten Quartal 2026 bei 38.690 Dollar je Bitcoin; die von CoinShares ermittelten gewichteten Cash-Kosten börsennotierter Miner lagen schon im vierten Quartal 2025 bei rund 79.995 Dollar je Bitcoin – also über dem Kurs vom 31. Oktober 2026.

Hier liegt die größte Verwirrung rund um Miner-Kosten. Es gibt mindestens drei Zahlen: die Energiekosten (bei MARA rund 39.000 Dollar), die Cash-Kosten inklusive Personal, Hosting und Verwaltung und die Vollkosten mit Abschreibungen. Die erste Version dieses Artikels hatte MARAs Produktionskosten mit „rund 80.000 Dollar“ angegeben – das deckt sich grob mit dem CoinShares-Branchenwert für Cash-Kosten. CoinShares via Advisor Perspectives, Q4-2025-Daten Zum Vergleich nennt CoinShares für IREN Cash-Kosten von 58.462 Dollar und für CleanSpark 71.188 Dollar je Bitcoin.

Eine robustere Größe ist der Hashprice: Er zeigt, wie viel Dollar ein Petahash Rechenleistung pro Tag einbringt. Im September 2026 lag er laut Luxor im Schnitt bei 39,33 Dollar, die Netzwerk-Hashrate stieg zeitweise auf 999 Exahash. Hashrate Index (Luxor), 10/2026 MARA meldet eigene Kosten von 27,7 Dollar pro Petahash und Tag. Nach Rechnung von KryptoZukunft.com bleibt damit eine Bruttomarge von knapp 30 % – bevor Abschreibungen, Zinsen und Verwaltung abgezogen sind.

Rechner 2: Wie viel Marge bleibt einem Miner?

Marge je PH/s und Tag: +11,63 $ (+29,6 %)
Bruttoertrag pro Tag: +817.589 $
Hochgerechnet auf ein Jahr: +298,4 Mio. $
Hashprice-Puffer bis zur Nulllinie: −29,6 %

Standardwerte: Hashprice-Durchschnitt September 2026 (Luxor), MARA-Kosten und Hashrate laut Q2-Bericht. Vereinfachte Bruttorechnung ohne Abschreibungen, Zinsen und Verwaltung.

Was der Rechner zeigt: Ein Rückgang des Hashprice um knapp 30 % würde die Bruttomarge komplett auffressen. Und der Hashprice fällt nicht nur mit dem Bitcoin-Kurs, sondern auch, wenn die Konkurrenz mehr Rechenleistung ans Netz bringt. Genau das passiert gerade: Die Schwierigkeit ist im September netto um 5,5 % gestiegen. Beim nächsten Bitcoin-Halving 2028 halbiert sich die Belohnung je Block dann noch einmal auf 1,5625 BTC. Wer heute nur Miner ist, kämpft also gegen eine eingebaute Uhr.

Warum steigen Bitcoin-Miner auf KI-Rechenzentren um?

Bitcoin-Miner wie MARA steigen auf KI- und Hochleistungsrechenzentren um, weil sie das knappste Gut der KI-Branche besitzen – große, bereits genehmigte Stromanschlüsse – und weil langfristige Mietverträge mit KI-Kunden planbare Einnahmen bringen, während Mining-Erlöse mit jedem Halving und jedem Kursrückgang schrumpfen.

MARA-Chef Fred Thiel hat den Wandel schon im Frühjahr als Abkehr vom reinen Mining hin zu „digitaler Energie und KI-Infrastruktur“ beschrieben. Inzwischen ist das Bild konkreter: Laut Q1-Bericht prüft MARA, rund 90 % seiner nicht an Dritte gehosteten Kapazität für KI und kritische IT umzurüsten, gemeinsam mit dem Immobilieninvestor Starwood als Bau- und Entwicklungspartner. MARA Q1-Aktionärsbrief, 05/2026 Dazu kommen Rechte an einem Standort im texanischen Matagorda County mit bis zu 2 Gigawatt, abhängig von Netzgenehmigungen. Mit allen geplanten Zukäufen soll das Stromportfolio auf bis zu 4,8 Gigawatt wachsen.

MARA ist mit dieser Idee nicht allein. Börsennotierte Miner haben schon im ersten Quartal 2026 mehr als 32.000 BTC verkauft – mehr als im gesamten Jahr 2025. Riot verkaufte 3.778 BTC, Bitdeer hat seinen Bestand im Februar komplett aufgelöst, Core Scientific plante den Ausstieg aus seinen Restbeständen. FinanceFeeds, 17.04.2026 Fast alle begründen das mit dem Umbau zu Rechenzentren. Einen Sonderfall mit eigener Geschichte haben wir in unserer Analyse zu American Bitcoin (ABTC) beschrieben.

Die Grenze dieser Strategie: Ein Mining-Standort ist noch kein KI-Rechenzentrum. Es braucht andere Kühlung, redundante Stromversorgung, Glasfaser, Sicherheitszertifikate und vor allem einen Mieter, der für 10 bis 15 Jahre unterschreibt. Bis dahin vergehen oft Jahre, und in dieser Zeit verdient der umgebaute Standort weder mit Mining noch mit KI Geld.

Was ist Long Ridge – und wann schließt MARA den Kauf ab?

Long Ridge ist ein Gaskraftwerk mit rund 505 Megawatt Leistung in Hannibal, Ohio, das MARA im April 2026 für 1,5 Milliarden Dollar inklusive übernommener Schulden von FTAI Infrastructure kaufen wollte; die Übernahme wartet Ende Oktober 2026 noch auf die Genehmigung der US-Energieaufsicht FERC.

Das Kraftwerk läuft seit Oktober 2021, erreicht laut MARA eine Auslastung von 89 % und erwirtschaftet rund 144 Millionen Dollar EBITDA im Jahr. Auf dem 1.600 Hektar großen Gelände betreibt MARA bereits eine Mining-Anlage mit 200 Megawatt. Langfristig soll der Campus über ein Gigawatt Leistung und bis zu 600 Megawatt Rechenzentrumslast tragen. Utility Dive, 01.06.2026

Spannend ist der Widerstand: Der unabhängige Marktbeobachter des Stromnetzbetreibers PJM hat bei der FERC beantragt, den Deal nur unter Auflagen zu genehmigen. MARA solle sich verpflichten, die Kraftwerksleistung nicht aus dem öffentlichen Strommarkt abzuziehen, um damit eigene Rechenzentren zu versorgen. Das trifft den Kern des Geschäftsmodells. Wenn MARA den Strom weiter ins Netz verkaufen muss, ist Long Ridge zwar ein solides Kraftwerk mit Einnahmen – aber kein billiger Exklusivstrom für KI-Mieter. MARA betont, neue Rechenzentren würden mit zusätzlicher Erzeugung kombiniert.

Unsere Einschätzung: Long Ridge macht MARA ein Stück weit zum Energieversorger. Das kann die Einnahmen stabilisieren, weil über 70 % der Leistung langfristig abgesichert sind. Gleichzeitig steigt die Verschuldung, und das Management muss ein Geschäft beherrschen, das mit Bitcoin wenig zu tun hat.

Hat MARA schon einen KI-Mietvertrag unterschrieben?

Nein: Bis Ende Oktober 2026 hat MARA keinen einzigen KI- oder Hochleistungsrechen-Mietvertrag unterschrieben; das Management verhandelt mit Starwood über mehrere Standorte und hat im August angekündigt, bis Jahresende mindestens einen, nach späteren Aussagen sogar zwei Verträge zu unterzeichnen.

Im Q2-Bericht heißt es vorsichtig, man sei „zuversichtlich“, vor Jahresende mindestens einen Mietvertrag zu unterschreiben. MARA Q2-Aktionärsbrief, 06.08.2026 Trefis berichtet von Gesprächen über mehrere Standorte und der Erwartung von mindestens zwei Verträgen bis Jahresende. Trefis, 29.10.2026 Bisherige Hosting-Verträge mit Dritten laufen ab dem dritten Quartal 2027 schrittweise aus und enden spätestens im ersten Quartal 2028 – dann wird Kapazität frei, die MARA umbauen will.

Für die Aktie ist das die wichtigste offene Frage des Jahres. Kommt der Vertrag bis Dezember, wäre das der erste Beleg, dass die Strategie funktioniert. Kommt er nicht, dürfte der Markt die gesamte KI-Story mit einem deutlichen Abschlag versehen. Ehrlich gesagt: Ein angekündigter Vertrag, der dann ins nächste Jahr rutscht, wäre in dieser Branche keine Überraschung.

Was bedeuten die Bitcoin-Transfers von MARA im Oktober 2026?

Im Oktober 2026 haben MARA zugeordnete Wallets laut On-Chain-Daten rund 1.996 Bitcoin im Wert von etwa 164 Millionen Dollar an Galaxy Digital, Binance und Gate geschickt; ein Verkauf ist damit nicht bestätigt, gilt aber als wahrscheinlich und würde den Bestand auf etwa 33.600 BTC senken.

Der erste Transfer kam am 9. Oktober: 996 BTC, damals rund 81,1 Millionen Dollar, an eine Adresse, die Galaxy Digital zugeordnet wird. CoinDesk, 09.10.2026 Zehn Tage später meldete der Analysedienst Lookonchain weitere 1.000 BTC, die innerhalb von fünf Tagen an Binance und Gate gingen. Im selben Zeitraum hat auch Hut 8 rund 1.589 BTC an Börsen geschickt. Yahoo Finance, 19.10.2026

Warum „wahrscheinlich verkauft“? Coins, die ein Unternehmen an einen Market Maker oder eine Börse schickt, werden meistens dort verkauft oder als Sicherheit hinterlegt. Ganz sicher ist das aber erst mit dem Q3-Bericht. Wenn du solche Bewegungen selbst einordnen willst, hilft dir unser Ratgeber zur Bitcoin-On-Chain-Analyse. Unsere Rechnung für den Fall, dass beide Pakete verkauft wurden: 35.577 minus 1.996 ergibt 33.581 BTC – plus das, was MARA zwischen Juli und Oktober selbst geschürft und behalten hat.

Aus der Praxis: Solche Meldungen tauchen in sozialen Medien oft mit dem Unterton „MARA dumpt“ auf. Zwei Pakete à 1.000 BTC sind bei einem Tagesvolumen von zweistelligen Milliardenbeträgen aber kein Crash-Auslöser. Interessanter ist das Muster: Ein Miner, der monatlich verkauft, ist ein verlässlicher Verkäufer – und das muss der Markt Monat für Monat aufnehmen.

Drücken die Verkäufe der Bitcoin-Miner den Bitcoin-Kurs?

Die Verkäufe der Miner drücken den Bitcoin-Kurs kurzfristig etwas, sind aber nicht der Haupttreiber: Alle Miner zusammen schürfen nach dem Halving rund 450 Bitcoin am Tag, während ETF-Flüsse an einzelnen Tagen Hunderte Millionen Dollar bewegen – am 31. Oktober 2026 lag Bitcoin bei rund 77.150 Dollar und damit etwa 39 % unter dem Allzeithoch.

Rechne es einmal durch: Rund 144 Blöcke am Tag mal 3,125 BTC sind etwa 450 neue Bitcoin, beim aktuellen Kurs knapp 35 Millionen Dollar täglich. Selbst wenn alle Miner alles sofort verkaufen würden, wäre das weniger als ein durchschnittlicher ETF-Abflusstag. Wie stark ETF-Flüsse inzwischen wirken, zeigt unser Bericht über 635 Millionen Dollar Bitcoin-ETF-Abfluss an einem Tag.

Der Unterschied zu früher liegt in den Beständen. Wenn mehrere große Miner ihre über Jahre gehorteten Coins abbauen, kommt zusätzliches Angebot auf den Markt, das nicht aus der laufenden Produktion stammt. Im ersten Quartal 2026 waren das bei den börsennotierten Minern über 32.000 BTC. Das fiel in eine Phase, in der Bitcoin ohnehin im Bärenmarkt steckte, und hat den Druck sicher verstärkt.

Laut CoinMarketCap lag das Allzeithoch bei 126.198 Dollar am 6. Oktober 2025. CoinMarketCap, 31.10.2026 Nach Berechnung von KryptoZukunft.com liegt der Kurs damit 38,9 % darunter; in Euro sind es rund 69.300 Euro je Bitcoin. Wie der Oktober insgesamt gelaufen ist, liest du in unserer Bitcoin-Bilanz für Oktober 2026. Die Schwankungsbreite selbst erklären wir im Ratgeber Wie volatil ist Bitcoin wirklich?.

Wie ist die MARA-Aktie im Oktober 2026 bewertet?

Die MARA-Aktie schloss am 30. Oktober 2026 bei rund 7,16 Dollar; nach Berechnung von KryptoZukunft.com entspricht der Börsenwert von etwa 2,7 Milliarden Dollar ziemlich genau dem Wert der zuletzt gemeldeten 35.577 Bitcoin – das Mining-, Strom- und KI-Geschäft bekommt nur über die Schulden einen positiven Wert.

Der Kurs ist im Jahresverlauf von bis zu 16,43 Dollar auf zeitweise 6,45 Dollar gefallen. InvestSMART Kurshistorie, 30.10.2026 Trefis beziffert das Minus seit Jahresbeginn auf 24,6 % und über zwölf Monate auf 62,4 %, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum 14 % zulegte. Trefis, 29.10.2026

Für unsere Bewertung haben wir die Aktienzahl aus dem Q2-Bericht abgeleitet: 611,3 Millionen Dollar Verlust geteilt durch 1,60 Dollar Verlust je Aktie ergibt rund 382 Millionen Aktien. Das ist eine Näherung, weil die Zahl auf dem Durchschnitt des Quartals beruht. Mit diesem Wert kannst du im dritten Rechner selbst prüfen, was der Markt für MARA eigentlich bezahlt.

Rechner 3: Bewertungs-Check – zahlst du für Bitcoin oder für das Geschäft?

Börsenwert: 2.735 Mio. $
Wert der Bitcoin: 2.745 Mio. $ (7,19 $ je Aktie)
Börsenwert ÷ Bitcoin-Wert: 1,00
Impliziter Wert des operativen Geschäfts: +2.039 Mio. $

Standardwerte: Schlusskurs 30.10.2026, abgeleitete Aktienzahl, Bestand/Cash 30.06.2026 (Q2-Bericht), Schulden laut Trefis. Long-Ridge-Schulden (≈ 900 Mio. $) noch nicht enthalten. Eigene Berechnung KryptoZukunft.com.

Wie liest du das Ergebnis? Ein Verhältnis von rund 1,0 heißt: Der Börsenwert entspricht dem Bitcoin-Bestand. Der „implizite Wert des operativen Geschäfts“ von gut 2 Milliarden Dollar ist das, was Aktionäre plus Gläubiger zusammen für Hashrate, Standorte, Stromverträge und KI-Pläne bezahlen. Trefis kommt auf ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 3,5 – also teurer als der S&P 500 mit 3,2. Billig ist MARA damit nur, wenn du an die KI-Wende glaubst.

Ein Gedanke, der oft fehlt: Setzt du in den Rechner die geschätzten 33.581 BTC nach den Oktober-Transfers ein, fällt der Bitcoin-Wert je Aktie auf etwa 6,78 Dollar. Dann liegt der Börsenwert leicht über dem Bitcoin-Wert. Kleine Verschiebungen im Bestand ändern das Bild also sofort.

Ist die MARA-Aktie ein guter Ersatz für Bitcoin?

Nein, die MARA-Aktie ist 2026 kein guter Ersatz für Bitcoin: Sie fiel über zwölf Monate bis Ende Oktober 2026 um rund 62 %, während Bitcoin im gleichen Zeitraum deutlich weniger verlor, und sie trägt zusätzlich Schulden-, Verwässerungs- und Umsetzungsrisiken.

Lange galten Miner-Aktien als „Bitcoin mit Hebel“: Steigt der Kurs, steigen Gewinne und Aktie überproportional. Das gilt in beide Richtungen, und 2026 hat die schlechte Seite gezeigt. Dazu kommt ein neuer Faktor: Weil MARA sich vom reinen Mining entfernt, bewegt sich die Aktie zunehmend auch mit KI- und Energiewerten. Ein Bitcoin-Anstieg kann verpuffen, wenn gleichzeitig der KI-Sektor korrigiert.

Wenn du einfach am Bitcoin-Kurs teilhaben willst, ist der direkte Weg meistens sauberer. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in unserer Anleitung Bitcoin kaufen 2026. Wer lieber über das Depot geht, findet im Vergleich Krypto-ETFs, ETPs und ETNs die Unterschiede. Und wenn du Coins selbst verwahrst, lohnt der Blick auf Cold Wallet oder Hot Wallet.

Ein Rechenbeispiel in Euro: Hättest du Ende Oktober 2025 je 1.000 Euro in MARA und in Bitcoin gesteckt, wären von der Aktie laut Trefis-Zahlen heute rund 376 Euro übrig (vor Währungseffekten). Beim Bitcoin hängt das Ergebnis vom genauen Einstiegstag ab, der Verlust lag aber bei weitem nicht bei 62 %. Genau dieser Unterschied ist das Risiko, das du mit einer Miner-Aktie zusätzlich einkaufst.

Was wurde aus Metaplanet – ist es noch der drittgrößte Bitcoin-Halter?

Metaplanet hat MARA im März 2026 überholt und hielt laut Unternehmensangaben am 31. März 2026 genau 40.177 Bitcoin und Ende Juni 2026 rund 43.000 Bitcoin – mit einem durchschnittlichen Einstandspreis von 104.106 Dollar (Stand Q1) liegt die japanische Firma beim Kurs vom 31. Oktober 2026 aber rund 26 % im Minus.

Im ersten Quartal kaufte Metaplanet 5.075 BTC für rund 405 Millionen Dollar zu durchschnittlich etwa 79.900 Dollar. Decrypt, 02.04.2026 Bitcoin Treasuries führte Metaplanet damals hinter Strategy und Twenty One Capital (43.514 BTC) auf Platz drei – als erste nicht-amerikanische Firma in den Top 3. BitcoinTreasuries.net, 02.04.2026 Im zweiten Quartal kamen 2.823 BTC hinzu, der Bestand stieg auf rund 43.000 Coins. FilingReader (Zusammenfassung der Unternehmensmeldung), 02.07.2026

Seitdem hat sich bei Metaplanet viel bewegt, unter anderem wurden 2.100 Bitcoin in eine Nasdaq-Firma eingebracht – die Details stehen in unserem Artikel Metaplanet baut „Superplanet“. Ob sich die Aktie noch lohnt, analysieren wir ausführlich in Metaplanet 2026: Analyse & Prognose. Das Ziel von 100.000 BTC bis Ende 2026 aus dem „555 Million Plan“ wirkt aus heutiger Sicht kaum noch erreichbar – dafür müsste Metaplanet in zwei Monaten mehr kaufen als in den vergangenen zwölf.

Wie stehen Strategy, Metaplanet und MARA im Vergleich da?

Strategy hielt am 25. Oktober 2026 rund 848.517 Bitcoin zu durchschnittlich 75.446 Dollar und liegt damit knapp im Plus, Metaplanet liegt mit einem Einstand von rund 104.000 Dollar deutlich im Minus, und MARA hat als einziger der drei seinen Bestand 2026 um ein Drittel verkleinert.

Strategy meldete im Q3-Bericht vom 29. Oktober 2026 außerdem einen Nettogewinn von 19,5 Milliarden Dollar – fast vollständig aus der Neubewertung der Bitcoin, weil der Kurs von Ende Juni bis Ende September stark gestiegen war. Strategy Q3-Pressemitteilung (SEC), 29.10.2026 Das zeigt, wie stark diese Bilanzen vom Stichtag abhängen. MARA wird im Q3-Bericht aus demselben Grund ebenfalls einen Bewertungsgewinn ausweisen, obwohl operativ wenig passiert ist.

UnternehmenBitcoin-BestandStichtagØ EinstandStrategie 2026
Strategy848.517 BTC25.10.202675.446 $kauft weiter, finanziert über Aktien und Vorzugsaktien
Metaplanet≈ 43.000 BTC30.06.2026104.106 $ (Q1)kauft weiter, Ziel 100.000 BTC verfehlt wohl
MARA Holdings35.577 BTC30.06.2026k. A.verkauft laufend, Umbau zu Energie und KI

Quellen: Strategy Q3-Bericht, Decrypt/FilingReader, MARA Q2-Bericht. Bestände ohne Oktober-Transfers. Zusammenstellung KryptoZukunft.com.

Nach Rechnung von KryptoZukunft.com liegt Strategy beim aktuellen Kurs mit 2,3 % im Plus, Metaplanet mit 25,9 % im Minus. Warum das Modell der Bitcoin-Treasury-Firmen insgesamt unter Druck steht, haben wir in Bitcoin-Treasury-Modell unter Druck aufgeschrieben. Den direkten Duell-Vergleich findest du in Strategy vs. Metaplanet 2026, die jüngsten Käufe in Strategy kauft nach zehn Wochen Pause wieder Bitcoin. Neu dazugekommen ist im Oktober der Index-Faktor: Der MSCI-Beschluss gegen Bitcoin-Treasury-Firmen kann Aktien aus großen Indizes drängen. Wer insgesamt wie viele Bitcoin hält, zeigt unsere Übersicht Wem gehören die Bitcoin 2026?.

Welche Szenarien sind für MARA bis Ende 2027 realistisch?

Nach Einschätzung von KryptoZukunft.com hängt MARAs Entwicklung bis Ende 2027 an zwei Variablen – dem Bitcoin-Kurs und den ersten KI-Mietverträgen; bei unverändertem Bestand von 35.577 BTC und rund 382 Millionen Aktien schwankt allein der Bitcoin-Anteil je Aktie zwischen etwa 4,66 Dollar (Bitcoin bei 50.000 Dollar) und 11,18 Dollar (Bitcoin bei 120.000 Dollar).

SzenarioBitcoin Ende 2027BTC-Wert je Aktie*KI-VerträgeWas passiert
Bär50.000 $≈ 4,66 $keinerWeitere Verkäufe, Nachschüsse bei verpfändeten BTC, Kapitalerhöhung wahrscheinlich
Basis85.000 $≈ 7,92 $1–2 VerträgeLong Ridge abgeschlossen, Mining deckt Kosten, Aktie folgt eher dem Bitcoin-Kurs
Bulle120.000 $≈ 11,18 $mehrereBewertungsaufschlag als Energie-/KI-Anbieter, Schulden werden tragbar

* Eigene Berechnung KryptoZukunft.com: 35.577 BTC × Kurs ÷ 382 Mio. Aktien. Kein Kursziel, sondern nur der rechnerische Bitcoin-Anteil; Schulden, Cash und Geschäft nicht enthalten.

Unsere Einschätzung: Das Basisszenario ist das wahrscheinlichste, aber es ist kein bequemes. Selbst wenn ein Mietvertrag kommt, fließen die ersten Mieteinnahmen erst nach Umbau und Inbetriebnahme, also eher 2027 oder 2028. Bis dahin finanziert MARA den Umbau mit Bitcoin-Verkäufen und neuen Krediten. Unser Bitcoin-Ausblick insgesamt steht in der Bitcoin Analyse & Prognose 2026.

Was gegen das Bärenszenario spricht: Die Energiekosten von unter 40.000 Dollar je Bitcoin geben MARA Luft, und Long Ridge bringt Einnahmen, die nicht am Bitcoin-Kurs hängen. Was dafür spricht: Die Verschuldung steigt mit der Übernahme, ein Viertel der Bitcoin ist gebunden, und ohne Mietvertrag fehlt der Beleg für die neue Strategie.

Was bedeutet der MARA-Verkauf für dich als Anleger in Deutschland?

Für Anleger in Deutschland zeigt der MARA-Fall vor allem, dass Miner-Aktien und Bitcoin steuerlich und vom Risiko her verschiedene Produkte sind: Gewinne aus Aktien unterliegen der Abgeltungsteuer ohne Haltefrist, während Gewinne aus privat gehaltenen Bitcoin nach der Rechtslage 2026 nach einem Jahr steuerfrei sind.

Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Mit 1.000 Euro Gewinn aus MARA-Aktien zahlst du rund 264 Euro Abgeltungsteuer plus Soli (ohne Kirchensteuer und nach Sparerpauschbetrag), egal wie lange du die Aktie hältst. Bei Bitcoin, die du länger als zwölf Monate privat hältst, bleibt der Gewinn nach aktueller Rechtslage steuerfrei. Reformpläne ab 2027 und alle Details stehen in unserem Ratgeber Kryptowährungen versteuern 2026. Das ist keine Steuerberatung, aber ein Grund, die Produktwahl bewusst zu treffen.

Zweitens: Wenn du Bitcoin hältst, musst du MARA-Verkäufe nicht fürchten. Ein Miner, der monatlich 1.000 BTC verkauft, ist ein Faktor unter vielen. Wenn du verstehen willst, ob gerade eher Verkäufer oder Käufer den Markt dominieren, schau auf die Kennzahlen aus Akkumulation On-Chain erkennen.

Drittens: Das Sicherheitsmodell von Bitcoin hängt an den Minern. Wenn weniger Unternehmen in Hashrate investieren und mehr Strom in KI fließt, verschiebt sich, wer das Netzwerk absichert. Bisher ist davon wenig zu sehen – die Hashrate erreichte im Oktober fast 1.000 Exahash. Wie das Proof-of-Work-Prinzip diese Sicherheit herstellt, erklären wir separat.

Worauf solltest du bei MARAs Q3-Zahlen im November 2026 achten?

Bei MARAs Q3-Bericht im November 2026 sind vier Zahlen entscheidend: der Bitcoin-Bestand zum 30. September, die Zahl der verkauften Coins, der Stand der Long-Ridge-Genehmigung und ob der angekündigte erste KI-Mietvertrag unterschrieben ist.

Der Gewinn selbst ist wenig aussagekräftig, weil er stark von der Bitcoin-Neubewertung abhängt: Ende Juni stand Bitcoin bei 58.524 Dollar, Ende September deutlich über 80.000 Dollar. Ein großer Buchgewinn wäre also keine operative Leistung. Achte stattdessen auf die Energiekosten je Bitcoin, die Kosten je Petahash und darauf, wie viel der Produktion verkauft wurde. Und schau, ob MARA die Oktober-Transfers erklärt.

Was die Märzentscheidung im Gesamtkontext des Tages bedeutete, kannst du in unserem Faktencheck Krypto-News vom 3. April 2026 nachlesen.

Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick

  • Laut KryptoZukunft.com-Analyse (Felix Rieger, Oktober 2026) hat MARA Holdings im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 23.093 Bitcoin für rund 1,63 Milliarden Dollar verkauft und seinen Bestand von 53.822 BTC (Februar) auf 35.577 BTC (30. Juni 2026) reduziert.
  • Die 15.133 BTC aus dem März 2026 finanzierten den Rückkauf von rund 1,0 Milliarden Dollar Wandelanleihen mit etwa 9 % Abschlag; die Wandelanleihen sanken von 3,298 auf 2,297 Milliarden Dollar.
  • Beim Bitcoin-Kurs von 77.153 Dollar am 31. Oktober 2026 wären die verkauften Coins rund 155 Millionen Dollar mehr wert als der Erlös – der Break-even-Kurs liegt bei etwa 70.419 Dollar.
  • Der Börsenwert von MARA (rund 2,7 Milliarden Dollar bei 7,16 Dollar je Aktie) entspricht Ende Oktober 2026 ungefähr dem Wert der gemeldeten Bitcoin; bis dahin war kein KI-Mietvertrag unterschrieben.
  • Die Long-Ridge-Übernahme (505-MW-Gaskraftwerk, 1,5 Milliarden Dollar) wartet auf die FERC-Genehmigung; der PJM-Marktbeobachter fordert Auflagen gegen die Umleitung des Stroms in Rechenzentren.

Ich gebe zu: Als MARA im April verkauft hat, habe ich das für ein Kapitulationssignal gehalten, und unser erster Artikel hatte dazu auch noch eine falsche Bestandszahl. Das ärgert mich, weil genau solche Zahlen weitergereicht werden. Sieben Monate später sehe ich den Verkauf differenzierter. Schulden mit neun Prozent Rabatt zurückzukaufen, während der Bitcoin-Kurs unter den eigenen Kosten liegt, ist kaufmännisch nachvollziehbar. Was mich skeptisch macht, ist der zweite Schritt. MARA verkauft weiter, nimmt neue Kredite auf, kauft ein Kraftwerk und verspricht Mietverträge, die es bis heute nicht gibt. Ich halte das nicht für unseriös, aber für eine Wette auf ein ganz anderes Geschäft. Wer die Aktie kauft, um von Bitcoin zu profitieren, kauft heute vor allem Bauprojekte, Netzgenehmigungen und Verhandlungen mit Hyperscalern. Für mich persönlich ist die Konsequenz klar: Bitcoin-Exposure hole ich mir direkt, Miner-Aktien betrachte ich als eigenständige Unternehmensanalyse mit eigenen Risiken. Der Q3-Bericht und vor allem ein unterschriebener Vertrag bis Dezember werden zeigen, ob ich zu vorsichtig bin. Ich lasse mich da gern korrigieren. Das ist meine persönliche Einschätzung und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Felix Rieger · Gründer & Chefredakteur · KryptoZukunft.com · 31. Oktober 2026

Quiz: Wie gut kennst du den MARA-Fall?

1. Wie viele Bitcoin hat MARA im ersten Quartal 2026 insgesamt verkauft?

2. Wofür hat MARA den Erlös aus dem März-Verkauf vor allem genutzt?

3. Was ist Long Ridge?

4. Wie viel kostete MARA der eingekaufte Strom je Bitcoin im zweiten Quartal 2026 an eigenen Standorten?

5. Wie werden Kursgewinne aus MARA-Aktien in Deutschland besteuert?

Beantwortet: 0 von 5 · richtig: 0

FAQ: Häufige Fragen zu MARA, Bitcoin-Verkäufen und Minern

Hat MARA alle seine Bitcoin verkauft?
Nein. MARA hielt am 30. Juni 2026 laut Q2-Bericht noch 35.577 Bitcoin, davon 26.307 frei verfügbar. Im Oktober 2026 gingen laut On-Chain-Daten weitere rund 1.996 BTC an Galaxy Digital und Börsen; ein Verkauf wird erst im Q3-Bericht bestätigt.
Wie viel Geld hat MARA mit dem Verkauf der 15.133 Bitcoin eingenommen?
Rund 1,1 Milliarden US-Dollar, also im Schnitt etwa 72.700 Dollar je Bitcoin. Die Verkäufe fanden zwischen dem 4. und 25. März 2026 statt.
Warum hat MARA im März 2026 Bitcoin verkauft?
Um Wandelanleihen mit rund 1,0 Milliarden Dollar Nennwert mit etwa 9 % Abschlag zurückzukaufen. Die Wandelanleihen sanken dadurch von 3,298 auf 2,297 Milliarden Dollar, und MARA sparte rund 88 Millionen Dollar gegenüber dem Nennwert.
Wie viele Bitcoin hat MARA 2026 insgesamt verkauft?
Im ersten Halbjahr 2026 waren es 23.093 BTC: 20.880 im ersten und 2.213 im zweiten Quartal. Nach Berechnung von KryptoZukunft.com entspricht das rund 1,63 Milliarden Dollar Erlös.
Wird MARA weiter Bitcoin verkaufen?
Ja, davon ist auszugehen. MARA hat angekündigt, Bitcoin weiterhin opportunistisch zu verkaufen, und im zweiten Quartal 2026 bereits 91 % der eigenen Produktion verkauft.
Wie hoch sind die Schulden von MARA?
Ende Juni 2026 lagen die Gesamtschulden laut Trefis bei rund 2,47 Milliarden Dollar. Mit dem Abschluss der Long-Ridge-Übernahme übernimmt MARA zusätzlich etwa 900 Millionen Dollar Schulden. Außerdem kamen 600 Millionen Dollar neue Bitcoin-besicherte Kreditlinien dazu.
Was kostet MARA das Schürfen eines Bitcoin?
Die eingekaufte Energie kostete MARA im zweiten Quartal 2026 an eigenen Standorten 38.690 Dollar je Bitcoin. Inklusive Personal, Verwaltung und Abschreibungen liegen die Kosten deutlich höher; CoinShares ermittelte für börsennotierte Miner im Schnitt rund 80.000 Dollar Cash-Kosten je Bitcoin (Q4 2025).
Was ist der Hashprice?
Der Hashprice gibt an, wie viel ein Petahash pro Sekunde Rechenleistung an einem Tag einbringt. Im September 2026 lag er laut Luxor im Schnitt bei 39,33 Dollar pro PH/s und Tag.
Was ist Long Ridge?
Long Ridge ist ein Gaskraftwerk mit rund 505 Megawatt in Hannibal, Ohio. MARA will es für 1,5 Milliarden Dollar inklusive Schulden von FTAI Infrastructure übernehmen; die FERC-Genehmigung stand Ende Oktober 2026 noch aus.
Hat MARA einen KI-Kunden?
Bis Ende Oktober 2026 nicht. MARA verhandelt mit Starwood über mehrere Standorte und will bis Jahresende mindestens einen Mietvertrag unterschreiben.
Wer ist Starwood im Zusammenhang mit MARA?
Starwood ist ein großer Immobilien- und Infrastrukturinvestor. Laut MARA übernimmt Starwood Planung, Einkauf, Bau und Entwicklung der KI-Standorte und beteiligt sich anteilig am Kapital.
Ist Metaplanet jetzt größer als MARA?
Ja. Metaplanet hielt am 31. März 2026 genau 40.177 Bitcoin und Ende Juni 2026 rund 43.000 Bitcoin, MARA zum selben Stichtag 35.577 Bitcoin.
Wie viele Bitcoin hält Strategy?
Strategy hielt am 25. Oktober 2026 rund 848.517 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.446 Dollar je Bitcoin.
Ist die MARA-Aktie günstig bewertet?
Das hängt von der Sichtweise ab. Bei 7,16 Dollar je Aktie entsprach der Börsenwert Ende Oktober 2026 ungefähr dem Wert der gemeldeten Bitcoin. Gleichzeitig hat MARA hohe Schulden, und das KI-Geschäft bringt noch keine Einnahmen.
Drücken Miner-Verkäufe den Bitcoin-Kurs?
Kurzfristig etwas, langfristig kaum. Alle Miner zusammen schürfen rund 450 Bitcoin am Tag, während ETF-Flüsse an einzelnen Tagen Hunderte Millionen Dollar bewegen.
Wann veröffentlicht MARA die Q3-Zahlen 2026?
Laut Trefis werden die Q3-Zahlen im November 2026 erwartet. Wichtig sind dann Bitcoin-Bestand, verkaufte Coins, Long-Ridge-Status und ein möglicher KI-Mietvertrag.
Wie werden Gewinne mit MARA-Aktien in Deutschland besteuert?
Kursgewinne aus Aktien unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer – ohne Haltefrist. Das ist keine Steuerberatung.
Ist eine Miner-Aktie besser als Bitcoin direkt?
Für reines Bitcoin-Exposure meist nicht. Die MARA-Aktie verlor in den zwölf Monaten bis Ende Oktober 2026 rund 62 % und trägt zusätzlich Schulden-, Verwässerungs- und Umsetzungsrisiken.
Gefährden Miner, die auf KI umsteigen, die Sicherheit von Bitcoin?
Bisher nicht messbar: Die Netzwerk-Hashrate erreichte am 8. Oktober 2026 rund 999 Exahash pro Sekunde. Langfristig hängt die Sicherheit davon ab, dass Mining trotz Halving wirtschaftlich bleibt.

Weiterlesen auf KryptoZukunft.com

Quellen

  1. MARA Holdings: Pressemitteilung zum Rückkauf von Wandelanleihen und Verkauf von 15.133 BTC, 26.03.2026
  2. MARA Holdings: Q1-2026-Aktionärsbrief (SEC Form 8-K)
  3. MARA Holdings: Q2-2026-Aktionärsbrief (SEC Form 8-K), 06.08.2026
  4. Strategy Inc.: Q3-2026-Ergebnisse (SEC Exhibit 99.1), 29.10.2026
  5. CoinDesk: MARA transfers $81.1 million in bitcoin to Galaxy Digital, 09.10.2026
  6. Yahoo Finance: MARA Sends $82.8 Million in Bitcoin to Exchanges, 19.10.2026
  7. Trefis: What Are MARA Stock Investors Overlooking?, 29.10.2026
  8. Utility Dive: PJM market monitor zu MARA und Long Ridge, 01.06.2026
  9. Hashrate Index (Luxor): Hashrate Lookback September 2026
  10. CoinShares via Advisor Perspectives: Bitcoin miners face tightest profit squeeze
  11. FinanceFeeds: Public miners offloaded more bitcoin in Q1 2026 than in 2025, 17.04.2026
  12. Decrypt: Metaplanet adds 5,075 BTC in Q1, 02.04.2026
  13. BitcoinTreasuries.net: Metaplanet now 3rd largest bitcoin treasury company, 02.04.2026
  14. FilingReader: Metaplanet bitcoin holdings reach 43,000, 02.07.2026
  15. CoinMarketCap: Bitcoin-Kurs und Allzeithoch, abgerufen 31.10.2026
  16. InvestSMART: MARA-Kurshistorie, abgerufen 31.10.2026
  17. Europäische Zentralbank: Euro-Referenzkurs US-Dollar, 29.10.2026

Zitiervorschlag: Rieger, Felix (2026): MARA verkauft Bitcoin: Was wurde aus den 15.133 BTC – und wie riskant ist der KI-Umbau? Analyse & Prognose 2026. KryptoZukunft.com, aktualisiert am 31. Oktober 2026. https://kryptozukunft.com/2026/04/03/mara-verkauft-15-133-bitcoin/

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Aktien von Bitcoin-Minern und Kryptowährungen sind hochspekulativ; ein Totalverlust ist möglich. Alle Zahlen beziehen sich auf die genannten Stichtage und Quellen und können sich schnell ändern. Eigene Berechnungen von KryptoZukunft.com sind als solche gekennzeichnet und beruhen auf vereinfachten Annahmen. Triff Anlageentscheidungen nur nach eigener Prüfung und gegebenenfalls mit professioneller Beratung.