Was sind Altcoins? Altcoins 2026 erklärt – Bitcoin-Dominanz, Altcoin-Season-Index & wie du Altcoins bewertest (Stand Oktober 2026)
Inhaltsverzeichnis (26)
- Was sind Altcoins? Der große Altcoin-Guide 2026 – mit Bitcoin-Dominanz, Altcoin-Season-Index und eigenen Rechnungen
- Was sind Altcoins – und warum heißen sie so?
- Was ist der Unterschied zwischen Coin und Token?
- Wie viele Altcoins gibt es eigentlich – und wie viele davon zählen?
- Welche Arten von Altcoins gibt es 2026?
- Wie groß ist der Altcoin-Markt im Oktober 2026 wirklich?
- Was ist die Bitcoin-Dominanz und wie liest man sie richtig?
- Was ist der Altcoin-Season-Index – und wie wird er berechnet?
- Läuft im Oktober 2026 eine Altcoin-Season?
- Warum fühlte sich der September 2026 wie eine Altseason an?
- Warum fallen Altcoins stärker als Bitcoin?
- Wie weit sind Ethereum und Solana vom Allzeithoch entfernt?
- Was ändern Altcoin-ETFs für den Markt?
- Welche Altcoins verdienen echtes Geld?
- Was sind Token-Unlocks und warum drücken sie Kurse?
- Wie bewerte ich einen Altcoin, bevor ich kaufe?
- Wie viel Altcoin-Anteil ist im Portfolio sinnvoll?
- Sind Altcoins in Deutschland reguliert – und was bringt MiCA?
- Wie werden Altcoin-Gewinne in Deutschland versteuert?
- Wo sollte ich Altcoins aufbewahren?
- Wann kommt die nächste Altcoin-Season?
- Was bedeutet das alles konkret für dich?
- Häufige Fragen zu Altcoins
- Weiterlesen auf KryptoZukunft.com
- Quellen
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Was sind Altcoins? Der große Altcoin-Guide 2026 – mit Bitcoin-Dominanz, Altcoin-Season-Index und eigenen Rechnungen
Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Hier erfährst du, welche Arten es gibt, wie groß der Markt ohne Stablecoins wirklich ist, warum im Oktober 2026 keine Altcoin-Season läuft, wie du einen Altcoin bewertest und was Steuern, MiCA und Token-Unlocks für dich bedeuten.
Stand: 18. Oktober 2026. Quellen: CoinGecko, Basis Desk, Blockchaincenter, DefiLlama; Altcoins ohne Stablecoins = eigene Rechnung von KryptoZukunft.com.
Was ist neu gegenüber der alten Version?
Diesen Beitrag gibt es seit dem 20. März 2025, zuletzt hatten wir ihn am 16. Juni 2026 überarbeitet. Damals stand dort, der Altcoin-Markt sei rund 1,06 Billionen Dollar groß. Das war nicht falsch, aber unvollständig: In dieser Zahl stecken rund 300 Milliarden Dollar Stablecoins, die mit „Altcoins“ im Sinne von Kurschancen wenig zu tun haben. Ohne sie bleibt nach unserer Rechnung ein Markt von etwa 758 Milliarden Dollar. Außerdem hat sich seit Juni viel bewegt: Der Gesamtmarkt legte im dritten Quartal um 39,6 % zu, Ethereum um 71 %, der Altcoin-Season-Index von CoinMarketCap erreichte am 27. September 2026 mit 64 sein Jahreshoch – und ist trotzdem nie in die Altseason-Zone über 75 vorgestoßen. Inzwischen gibt es börsengehandelte Altcoin-ETFs mit Milliardenvolumen, und Token-Unlocks spielen eine größere Rolle als im Frühjahr. Alle Zahlen, Rechner und Einschätzungen sind auf den Stand vom 18. Oktober 2026 gebracht, die alten Quellen aus Marketing-Blogs haben wir durch Primärdaten ersetzt.
Kurz vorweg, damit du weißt, was dich erwartet: Dieser Guide erklärt nicht nur, was Altcoins sind. Er zeigt dir, wie du die zwei meistzitierten Kennzahlen – Bitcoin-Dominanz und Altcoin-Season-Index – richtig liest, warum die Schlagzeile „Altseason kommt“ seit Monaten öfter falsch als richtig ist und wie du mit drei Rechnern deine eigene Lage durchspielst. Wenn du nur die aktuelle Marktlage suchst, lies zusätzlich unsere Nachrichtenanalyse warum Altcoins im September 2026 kurzzeitig führten. Dort steht der kurze Ausbruch im Detail, hier geht es um das Fundament.
Was sind Altcoins – und warum heißen sie so?
Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin; der Begriff ist eine Abkürzung für „alternative coins“ und umfasst am 18. Oktober 2026 rund 39 % der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung von 2,69 Billionen US-Dollar.
Der Name stammt aus einer Zeit, in der es tatsächlich vor allem um Alternativen ging. Bitcoin war 2009 die erste funktionierende Kryptowährung, und die ersten Nachfolger wie Namecoin oder Litecoin waren im Kern Kopien mit kleinen Änderungen: schnellere Blöcke, ein anderer Hash-Algorithmus, eine größere Geldmenge. „Alternative“ hieß damals wirklich „ein anderes Bitcoin“. Wer die Grundlage verstehen will, an der sich alle anderen messen lassen müssen, sollte zuerst Bitcoin und seine Funktionsweise kennen.
Heute passt das Wort eigentlich nicht mehr. Ethereum will kein besseres Bitcoin sein, sondern eine Plattform für Programme. Ein Stablecoin wie USDC will gar nicht im Wert steigen. Ein Memecoin wie Dogecoin hat überhaupt keinen technischen Anspruch. Trotzdem landen sie alle in derselben Schublade, weil sich der Markt historisch über den Abstand zu Bitcoin definiert. Diese Sammelbezeichnung ist bequem, aber sie verführt zu einem Denkfehler: Wer „Altcoins kaufen“ sagt, kauft in Wahrheit sehr unterschiedliche Dinge – Infrastruktur, Firmenbeteiligungen ohne Firma, digitale Dollar oder schlicht Stimmung.
Aus der Praxis: Wenn uns Leser schreiben, sie hätten „in Altcoins investiert“, fragen wir immer zurück, in welche. Die Antwort reicht von Ethereum über Solana bis zu einem Token, den ein Freund auf Telegram empfohlen hat. Das sind drei völlig verschiedene Risikoprofile, die nur das Etikett teilen.
Was ist der Unterschied zwischen Coin und Token?
Ein Coin läuft auf seiner eigenen Blockchain (zum Beispiel ETH auf Ethereum oder SOL auf Solana), ein Token dagegen wird auf einer fremden Blockchain ausgegeben (zum Beispiel UNI oder LINK auf Ethereum) – beide zählen im Oktober 2026 gleichermaßen zu den Altcoins.
Der Unterschied klingt technisch, hat aber praktische Folgen. Ein Coin – etwa SOL im Solana-Netzwerk – bezahlt die Gebühren seines eigenen Netzwerks und wird von dessen Validatoren abgesichert. Ein Token erbt dagegen die Sicherheit der Gastgeber-Blockchain und zusätzlich das Risiko des Smart Contracts, der ihn verwaltet. Fällt Ethereum aus, sind alle Ethereum-Token betroffen; hat ein einzelner Token-Vertrag einen Fehler, trifft es nur diesen. Eine ausführliche Abgrenzung mit Beispielen findest du in unserem Artikel Was ist ein Coin? Coin vs. Token. Für dich als Anleger heißt das: Bei Token immer auch fragen, wer den Vertrag kontrolliert und ob er nachträglich geändert werden kann.
Wie viele Altcoins gibt es eigentlich – und wie viele davon zählen?
Es gibt Hunderttausende handelbare Token, aber laut einer Chainalysis-Auswertung zeigten 54 % der rund 160.000 im Jahr 2023 an dezentralen Börsen gelisteten Ethereum-Token Muster von Pump-and-Dump-Schemata – sie machten jedoch nur 1,3 % des Handelsvolumens aus.
Diese Zahl ist die vielleicht wichtigste, die du dir zum Thema merken solltest Decrypt / Chainalysis, 01.02.2024. Sie sagt zweierlei. Erstens: Die schiere Masse an Altcoins besteht überwiegend aus Projekten, die nie ernst gemeint waren. Zweitens: Das Geld konzentriert sich trotzdem auf wenige große Werte. Der Markt ist also gleichzeitig riesig und winzig – riesig in der Anzahl, winzig in der Zahl der Projekte, die echte Liquidität haben.
Seitdem ist die Lage nicht besser geworden. Plattformen, auf denen jeder in wenigen Minuten einen eigenen Token starten kann, haben die Zahl neuer Coins noch einmal vervielfacht. Für dich bedeutet das: Die Frage ist nicht „Welcher Altcoin wird der nächste große?“, sondern „Welcher hat überhaupt eine Chance, in fünf Jahren noch zu existieren?“. Das klingt hart. Es erspart dir aber teure Lektionen.
Unsere Einschätzung: Für Privatanleger sind realistisch vielleicht 30 bis 50 Altcoins überhaupt prüfenswert – jene mit ausreichender Liquidität, nachvollziehbarer Nutzung und einem Handel an regulierten Börsen. Alles darunter ist eher Lotterie als Investment, selbst wenn das Marketing anders klingt.
Welche Arten von Altcoins gibt es 2026?
Die acht wichtigsten Altcoin-Kategorien im Oktober 2026 sind Layer-1-Blockchains, Layer-2-Netzwerke, DeFi-Protokolle, Stablecoins, Memecoins, Token für tokenisierte Realwerte (RWA), KI- und Infrastruktur-Token sowie Börsen- und Plattform-Token – jede mit eigenen Kurstreibern und Risiken.
Eine Kategorie zu kennen hilft dir, eine Kursbewegung einzuordnen. Fällt ein DeFi-Token, weil ein Konkurrent die Gebühren senkt, ist das eine andere Geschichte, als wenn ein Memecoin fällt, weil der Hype weiterzieht. Die folgende Tabelle ist bewusst knapp; zu jeder Kategorie haben wir eigene Erklärartikel.
| Kategorie | Wofür sie da ist | Beispiele | Hauptrisiko |
|---|---|---|---|
| Layer-1 | eigene Basis-Blockchain | Ethereum, Solana, Avalanche | Wettbewerb um Entwickler und Nutzer |
| Layer-2 | Skalierung einer Layer-1 | Arbitrum, Optimism, Base | Token oft ohne Gebührenanspruch |
| DeFi | Kredite, Börsen, Derivate ohne Bank | Aave, Uniswap, Hyperliquid | Smart-Contract-Fehler, Hacks |
| Stablecoins | digitaler Dollar oder Euro | USDT, USDC, EURC | Deckung, Emittent, Regulierung |
| Memecoins | Community, Unterhaltung | Dogecoin, Shiba Inu, PEPE | reine Stimmung, extreme Schwankung |
| RWA | tokenisierte Anleihen, Fonds, Rohstoffe | Ondo, Chainlink (als Infrastruktur) | Recht, Verwahrung, Emittent |
| KI / DePIN | dezentrale Rechenleistung, Daten | Bittensor, Render | Narrativ läuft der Nutzung voraus |
| Plattform-Token | Rabatte und Rechte auf Börsen | BNB, OKB | abhängig vom Schicksal einer Firma |
Stand: 18. Oktober 2026. Beispiele dienen der Einordnung und sind keine Kaufempfehlung.
Bei den Basis-Blockchains lohnt sich ein genauer Blick, weil sie den größten Teil des echten Altcoin-Werts tragen. Was eine Layer-1-Blockchain von einem Layer-2-Netzwerk unterscheidet, ist mehr als Technik: Eine Layer-1 kassiert die Gebühren selbst, eine Layer-2 gibt einen Teil davon an die Layer-1 ab. Für den Token-Wert ist das entscheidend. Ein Beispiel für eine Layer-2 mit eigenem Token ist Arbitrum (ARB), dessen Netzwerk stark genutzt wird, dessen Token aber lange nur Stimmrechte verbriefte.
Die Welt der dezentralen Finanzen (DeFi) ist der Bereich, in dem Altcoins am ehesten wie Unternehmen funktionieren: Protokolle erheben Gebühren, und einige geben diese an Token-Halter weiter. Bei Memecoins ist es genau umgekehrt. Dort gibt es weder Gebühren noch Produkt, sondern Aufmerksamkeit. Unser Erklärstück Was ist ein Meme-Coin? zeigt, warum das nicht zwingend wertlos, aber in jedem Fall unberechenbar ist.
Ein Sonderfall sind Stablecoins wie USDT, USDC und EURC. Technisch sind sie Altcoins, wirtschaftlich eher digitales Bargeld. Genau deshalb verzerren sie viele Statistiken – dazu gleich mehr. Und dann gibt es noch die Tokenisierung realer Vermögenswerte, die 2026 eines der stärksten Themen ist. Wie Tokenisierung von Anleihen, Fonds und Immobilien funktioniert und wer sie tatsächlich nutzt, haben wir separat aufgeschrieben.
Wie groß ist der Altcoin-Markt im Oktober 2026 wirklich?
Nach Berechnung von KryptoZukunft.com beträgt der Altcoin-Markt am 18. Oktober 2026 rund 1,06 Billionen US-Dollar – zieht man die Stablecoins mit 302 Milliarden Dollar ab, bleiben etwa 758 Milliarden Dollar, wovon Ethereum und Solana zusammen rund 46 % ausmachen.
Die Ausgangszahlen sind schnell erzählt. Der gesamte Kryptomarkt lag am Morgen des 18. Oktober 2026 bei etwa 2,69 Billionen Dollar, Bitcoin bei 81.568 Dollar und einer Dominanz von 60,6 % Basis Desk, 18.10.2026. Bitcoins Marktkapitalisierung bezifferte CoinGecko am selben Tag auf rund 1,63 Billionen Dollar CoinGecko, 18.10.2026. Bleiben 1,06 Billionen für alles andere.
Jetzt kommt der Teil, den die meisten Übersichten weglassen. In diesen 1,06 Billionen stecken Stablecoins im Wert von 302,34 Milliarden Dollar, davon allein Tether (USDT) mit 183,4 Milliarden und USDC mit 72,6 Milliarden DefiLlama, 18.10.2026. Diese Coins sollen genau einen Dollar wert sein. Wer also „Altcoins“ als Anlageklasse mit Kurschancen betrachtet, muss sie herausrechnen.
Unsere Rechnung: 1.060 Milliarden minus 302 Milliarden ergibt rund 758 Milliarden Dollar „echten“ Altcoin-Markt. Ethereum allein bringt es auf rund 289 Milliarden CoinGecko, 18.10.2026, Solana auf etwa 60 Milliarden CoinGecko, 18.10.2026. Zusammen sind das 46 % des kursrelevanten Altcoin-Markts. Rechnet man die Dominanz ebenfalls ohne Stablecoins, liegt Bitcoins Anteil nicht bei 60,6 %, sondern bei rund 68 %.
Was heißt das für dich? Die Altcoin-Welt ist kleiner und konzentrierter, als sie wirkt. Mehr als jeder dritte „echte“ Altcoin-Dollar steckt in Ethereum. Wenn also jemand sagt, Altcoins seien gestiegen, meint er oft schlicht: Ethereum ist gestiegen. Probier es im Rechner selbst aus – du kannst die Zahlen jederzeit mit aktuellen Werten überschreiben.
Rechner 1: Bitcoin-Dominanz mit und ohne Stablecoins
Trage Marktkapitalisierungen in Milliarden US-Dollar ein. Voreingestellt sind die Werte vom 18. Oktober 2026.
Altcoins inkl. Stablecoins: 1.060 Mrd. $ · ohne Stablecoins: 758 Mrd. $
Ethereum-Anteil am „echten“ Altcoin-Markt: 38,1 %
Eigene Rechnung von KryptoZukunft.com. Ausgangswerte: CoinGecko, Basis Desk, DefiLlama, 18.10.2026. Keine Anlageberatung.
Was ist die Bitcoin-Dominanz und wie liest man sie richtig?
Die Bitcoin-Dominanz ist der Anteil von Bitcoin an der gesamten Krypto-Marktkapitalisierung; am 18. Oktober 2026 liegt sie bei 60,6 %, ohne Stablecoins gerechnet nach Berechnung von KryptoZukunft.com sogar bei rund 68 %.
Die Formel ist simpel: Marktwert von Bitcoin geteilt durch Marktwert aller Kryptowährungen. Steigt der Wert, gewinnt Bitcoin relativ an Gewicht. Fällt er, holen die übrigen Coins auf. Viele lesen daraus eine einfache Regel ab – fallende Dominanz gleich Altseason. Diese Regel ist zu einfach, und zwar aus drei Gründen.
Erstens die Stablecoins. Wenn Anleger in Angst Bitcoin verkaufen und das Geld in USDT parken, sinkt die Dominanz, obwohl kein einziger Altcoin gestiegen ist. Der Rechner oben zeigt, wie stark dieser Effekt ist: rund acht Prozentpunkte Unterschied. Zweitens die Richtung des Gesamtmarkts. Eine fallende Dominanz in einem fallenden Markt heißt nur, dass Bitcoin etwas schneller fällt als der Rest – gut für Altcoins ist das nicht, wenn trotzdem alle verlieren. Drittens strukturelle Nachfrage: Seit es Spot-ETFs für Bitcoin gibt, fließt regelmäßig Geld in Bitcoin, das nie in Altcoins rotieren wird, weil Pensionsfonds und Vermögensverwalter keine Memecoins kaufen.
Ein Blick in die jüngere Vergangenheit macht das greifbar. Im Mai 2026 brach die Dominanz auf 60,88 % aus einer achtmonatigen Spanne von 58 bis 60 % nach oben aus; Analysten nannten damals 66,06 % – das Hoch des vorigen Zyklus – als nächsten Widerstand BeInCrypto, 08.05.2026. Anfang Oktober lag sie kurz bei 58,6 % Analytics Insight, 01.10.2026, am 13. Oktober wieder bei 59,9 % TokenPost, 13.10.2026. Zwei Prozentpunkte in zwei Wochen klingen wenig, entsprechen aber bei einem Markt von 2,7 Billionen Dollar Verschiebungen von über 50 Milliarden.
Unsere Einschätzung: Lies die Dominanz nie allein. Sie ist ein Thermometer, kein Wetterbericht. Aussagekräftig wird sie erst zusammen mit der Gesamt-Marktkapitalisierung und dem Verhältnis Ethereum zu Bitcoin.
Was ist der Altcoin-Season-Index – und wie wird er berechnet?
Der Altcoin-Season-Index von Blockchaincenter misst, wie viele der 50 größten Altcoins (ohne Stablecoins und gedeckte Token) Bitcoin über die letzten 90 Tage geschlagen haben; ab 75 gilt eine Altcoin-Season, bis 25 eine Bitcoin-Season – am 18. Oktober 2026 steht er bei 49.
Die Logik dahinter ist bestechend einfach: Haben mindestens 75 % der Top-50-Coins in einem Quartal besser abgeschnitten als Bitcoin, dann ist Altseason. Stablecoins wie Tether oder DAI und abgeleitete Token wie WBTC oder stETH werden herausgerechnet, weil sie Bitcoin oder den Dollar nur abbilden Blockchaincenter, 18.10.2026. Zwischen 26 und 74 spricht man von einer neutralen Phase.
Verwirrend wird es, weil es mehrere Indizes mit demselben Namen gibt. CoinMarketCap betreibt eine eigene Variante, die anders gewichtet. Dort lag der Wert am 1. Oktober 2026 bei 61, einen Monat zuvor bei 23 Analytics Insight, 01.10.2026; am 13. Oktober meldete TokenPost 56, mit einem Jahreshoch von 64 am 27. September und einem Jahrestief von 14 am 19. Dezember 2025 TokenPost, 13.10.2026. Wenn du also auf zwei Webseiten zwei verschiedene Zahlen siehst, ist keine davon falsch. Sie messen nur leicht unterschiedlich.
Eine Schwäche hat der Index, die selten erwähnt wird: Er zählt Köpfe, nicht Gewichte. Ob ein kleiner Coin Bitcoin um 1 % oder um 300 % schlägt, ist egal. Ein hoher Indexwert kann also auch entstehen, wenn viele mittelgroße Coins knapp vor Bitcoin liegen, während Ethereum hinterherhinkt. Deshalb schauen erfahrene Marktbeobachter zusätzlich auf die großen Paare ETH/BTC und SOL/BTC.
Läuft im Oktober 2026 eine Altcoin-Season?
Nein: Am 18. Oktober 2026 steht der Altcoin-Season-Index von Blockchaincenter bei 49 und damit deutlich unter der Altseason-Schwelle von 75, während die Bitcoin-Dominanz mit 60,6 % hoch bleibt.
Das ist die nüchterne Antwort. Die etwas ausführlichere lautet: Wir befinden uns in einer neutralen Übergangsphase, die im September kurz nach Aufbruch roch und seit Anfang Oktober wieder abkühlt. In der Woche vom 5. bis 11. Oktober verlor Bitcoin 2,1 %, Ethereum dagegen 6,8 %, XRP 5,8 % und Solana 8,1 % CryptoTicker, 11.10.2026. Die großen Altcoins fielen also drei- bis viermal so stark wie Bitcoin. Das ist das typische Muster einer Phase, in der Anleger Risiko abbauen.
Dazu passt, dass Bitcoin am 16. Oktober nach überraschend hohen US-Inflationsdaten kurz unter 80.000 Dollar rutschte. Steigende Inflation nährt die Sorge vor länger hohen Zinsen. Für Altcoins ist ein solches Umfeld besonders unangenehm, weil sie stärker von billigem Geld und Risikofreude abhängen als Bitcoin.
Ehrlich gesagt: Wir halten wenig davon, die nächste Altseason auf einen Monat genau vorherzusagen. Was wir sagen können, ist, welche Bedingungen fehlen. Dazu später mehr im Abschnitt über die nächste Altseason.
Warum fühlte sich der September 2026 wie eine Altseason an?
Im dritten Quartal 2026 stieg die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung laut CoinGecko um 39,6 % auf 2,96 Billionen US-Dollar, Ethereum legte 71 % zu – deshalb kletterte der CoinMarketCap-Altcoin-Index am 27. September 2026 auf sein Jahreshoch von 64, ohne die Schwelle von 75 zu erreichen.
Der Sommer war für Kryptoanleger eine Erholung nach einem schwierigen ersten Halbjahr. Der Gesamtmarkt gewann im dritten Quartal 840 Milliarden Dollar dazu, lag aber selbst am Quartalsende noch 4 % unter dem Jahresanfang CoinGecko Q3-Report, 15.10.2026. Ethereum stieg um 71 % auf 2.684 Dollar, gestützt von 3,1 Milliarden Dollar Nettozuflüssen in Ether-ETFs. Hyperliquid erreichte mit 98 Dollar ein Allzeithoch. Kein Wunder, dass die Stimmung kippte und überall von der Altseason die Rede war.
Aber schon in denselben Daten steckte das Warnsignal. Das Handelsvolumen an den zehn größten Spot-Börsen fiel im Quartal um 14,2 % auf 1,65 Billionen Dollar, während das offene Interesse an unbefristeten Terminkontrakten (Perpetuals) um 40,6 % auf über 100 Milliarden Dollar stieg CoinGecko Q3-Report, 15.10.2026. Übersetzt: Die Kurse stiegen, aber weniger Menschen kauften echte Coins, und mehr Menschen wetteten mit Hebel. Eine solche Rally ist dünner, als sie aussieht.
Die Altcoins insgesamt legten seit Juni rund 38 % zu und kamen Anfang Oktober auf 1,16 Billionen Dollar Marktwert; Bitcoin gewann im dritten Quartal allerdings über 508 Milliarden Dollar, die Altcoins zusammen nur rund 319 Milliarden Analytics Insight, 01.10.2026. Bitcoin hat also in absoluten Zahlen deutlich mehr Kapital angezogen als alle Altcoins zusammen. Eine echte Altseason sieht anders aus. Seit dem Quartalsende hat der Gesamtmarkt nach unserer Rechnung rund 9 % verloren – von 2,96 auf 2,69 Billionen Dollar.
Wie schmal die Bewegung auch auf der Seite der Fonds war, zeigt unsere Analyse wie schmal die Altcoin-ETF-Rally wirklich ist: Wenige Produkte sammelten fast das ganze Geld ein.
Warum fallen Altcoins stärker als Bitcoin?
Altcoins fallen stärker als Bitcoin, weil sie weniger liquide sind, mehr von Hebelhandel und Stimmung abhängen und eine jährliche Volatilität von oft über 80 % aufweisen, gegenüber etwa 50 bis 70 % bei Bitcoin (Stand Oktober 2026).
Fachleute sprechen vom „höheren Beta“. Das heißt nur: Altcoins verstärken die Bewegung des Gesamtmarkts. Steigt Bitcoin um 10 %, steigen viele Altcoins um 15 oder 20 %. Fällt Bitcoin um 10 %, fallen sie um 20 oder 30 %. Die jährliche Schwankungsbreite liegt bei Altcoins häufig über 80 %, bei Bitcoin eher zwischen 50 und 70 % Analytics Insight, 01.10.2026. Wie man solche Werte berechnet und was sie im Alltag bedeuten, erklärt unser Ratgeber zur Volatilität von Kryptowährungen.
Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied fühlbar. Nimm an, du legst 1.000 Euro an, und die Schwankung entspricht einer Standardabweichung pro Jahr. Bei 55 % Volatilität liegt dein Depot nach einem Jahr in rund zwei von drei Fällen zwischen etwa 577 und 1.733 Euro. Bei 80 % weitet sich die Spanne auf 449 bis 2.226 Euro, bei 120 % – nicht ungewöhnlich für kleinere Coins – auf 301 bis 3.320 Euro. Unsere Rechnung zeigt: Die Chance nach oben wächst, aber die Zone nach unten wird genauso tief. Das ist kein Zufall, sondern Mathematik.
Warum ist das so? Erstens die Liquidität. Bei Bitcoin stehen in den Orderbüchern Milliarden bereit; bei einem mittelgroßen Altcoin reichen oft wenige Millionen Dollar Verkaufsdruck, um den Kurs um Prozente zu bewegen. Zweitens die Anlegerstruktur. Bitcoin wird zunehmend von ETFs, Firmen und langfristigen Haltern gehalten. Altcoins dagegen stärker von kurzfristigen Händlern, die bei Unruhe als Erste verkaufen. Drittens der Hebel. Viele Altcoin-Positionen werden über Futures mit Hebel gehalten; fällt der Kurs, werden sie zwangsweise geschlossen, was den Fall beschleunigt.
Aus der Praxis: Wer im Frühjahr 2026 auf eine Altcoin-Rally setzte, hat oft gesehen, wie Bitcoin seitwärts lief und das eigene Depot trotzdem 30 % verlor. Das Gefühl „der Markt ist doch stabil“ ist bei Altcoins trügerisch.
Wie weit sind Ethereum und Solana vom Allzeithoch entfernt?
Am 18. Oktober 2026 notiert Ethereum laut CoinGecko 52,2 % unter seinem Allzeithoch von 4.946 US-Dollar und Solana 65,2 % unter 293 US-Dollar, während Bitcoin nur 35,7 % unter seinem Rekord von 126.080 US-Dollar liegt.
Diese drei Zahlen erzählen die Geschichte des Zyklus besser als jede Prognose. Bitcoin kostete am 18. Oktober rund 81.100 Dollar und damit 35,7 % weniger als am Rekordtag CoinGecko, 18.10.2026. Ethereum lag bei etwa 2.363 Dollar, 52,2 % unter dem Allzeithoch CoinGecko, 18.10.2026. Solana stand bei rund 102 Dollar, 65,2 % unter dem Hoch CoinGecko, 18.10.2026.
Der entscheidende Punkt liegt in der Rückrechnung, die viele unterschätzen: Ein Verlust von 50 % braucht einen Gewinn von 100 %, um wieder bei null zu sein. Nach unserer Berechnung muss Bitcoin um 55 % steigen, um sein Hoch zurückzuerobern, Ethereum um 109 % und Solana um 187 %. Ein Altcoin, der 90 % verloren hat, muss sich verzehnfachen. Das passiert – aber selten, und fast nie bei den Coins, die am lautesten beworben wurden.
Für die beiden größten Altcoins haben wir eigene Analysen. Unsere Rechnung zu der Frage, ob Ethereum 10.000 Dollar erreichen kann zeigt, welche Marktkapitalisierung dafür nötig wäre. Bei Solana zeigt der tiefe Fall trotz starker Technik vor allem das höhere Beta, das wir weiter oben beschrieben haben: Was im Aufschwung am stärksten steigt, fällt im Abschwung am tiefsten. Im Rechner kannst du selbst ausprobieren, was ein Kursrückgang mit deinem Einsatz macht.
Rechner 2: Was ein Absturz mit deinem Geld macht
Wähle einen Coin oder trage einen eigenen Rückgang ein. Der Rechner zeigt, was von deinem Einsatz übrig ist und wie viel Plus nötig wäre, um wieder auf null zu kommen.
Nötiges Plus bis zum Einstand: +109 %
Rückgänge vom Allzeithoch laut CoinGecko, 18.10.2026. Eigene Rechnung von KryptoZukunft.com, ohne Gebühren und Steuern.
Was ändern Altcoin-ETFs für den Markt?
Seit die US-Börsenaufsicht SEC am 17. September 2025 allgemeine Zulassungsstandards für Rohstoff-ETPs genehmigt hat, gibt es Spot-ETFs auf Altcoins; Mitte Oktober 2026 halten die Solana-ETFs rund 1,62 Milliarden US-Dollar und die XRP-ETFs rund 1,47 Milliarden US-Dollar.
Der Schritt der SEC war unscheinbar, aber folgenreich. Drei US-Börsen dürfen seither Produkte, die bestimmte Kriterien erfüllen, ohne Einzelgenehmigung listen SEC, 17.09.2025. Damit fiel die monatelange Wartezeit weg, die es bei Bitcoin und Ethereum noch gab. Inzwischen existieren Fonds auf Solana, XRP, Chainlink, Hedera, Litecoin, Avalanche, Dogecoin, Hyperliquid und weitere.
Die Zahlen zeigen allerdings, wie unterschiedlich das Interesse ist. Am 16. Oktober 2026 kamen die XRP-Fonds auf kumulierte Nettozuflüsse von 1,81 Milliarden Dollar und ein Vermögen von 1,47 Milliarden, die Solana-Fonds auf 1,56 Milliarden Zuflüsse und 1,62 Milliarden Vermögen, Hyperliquid auf 410 Millionen. Dogecoin- und Litecoin-ETFs verwalteten jeweils nur rund 13 Millionen Dollar TokenPost / SoSoValue, 16.10.2026. Bei Solana war es zudem der zehnte Handelstag in Folge mit Abflüssen. Anfang Oktober hatten die Solana-Fonds mit 1,91 Milliarden Dollar sogar noch die XRP-Produkte überholt Bitcoin.com News, 02.10.2026.
Unsere Rechnung: Die Solana-ETFs halten rund 2,6 % der gesamten Solana-Marktkapitalisierung. Das ist spürbar, aber keine Garantie für dauerhafte Nachfrage – zumal die Gelder genauso schnell abfließen können. ETFs machen Altcoins zugänglicher, vor allem für US-Anleger. Sie machen sie nicht automatisch wertvoller.
Für dich in Deutschland ist das ohnehin ein Seitenthema: US-ETFs sind für Privatanleger hier meist nicht direkt handelbar. In Europa gibt es stattdessen börsengehandelte Produkte (ETPs) auf viele Altcoins. Wichtig ist, dass du verstehst, was die Zuflüsse signalisieren – institutionelle Nachfrage existiert, sie ist aber selektiv und konzentriert sich auf wenige Namen.
Welche Altcoins verdienen echtes Geld?
Nur wenige Altcoins erzielen nennenswerte Einnahmen: Hyperliquid etwa kommt laut DefiLlama am 17. Oktober 2026 auf annualisierte Protokolleinnahmen von 691 Millionen US-Dollar – bei einer Marktkapitalisierung von 17,6 Milliarden Dollar entspricht das nach unserer Rechnung einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 25.
2026 trennt sich der Markt stärker als früher in zwei Gruppen: Protokolle mit nachweisbaren Gebühren von echten Nutzern und Token, deren Wert ausschließlich aus Erwartungen besteht. Für die erste Gruppe kannst du Bewertungsmethoden verwenden, die du von Aktien kennst. Hyperliquid, eine dezentrale Börse für Terminkontrakte, ist dafür das deutlichste Beispiel. DefiLlama weist für das Protokoll annualisierte Gebühren von 908,8 Millionen Dollar und Einnahmen von 691,4 Millionen Dollar aus, bei einer Marktkapitalisierung von 17,6 Milliarden und einer voll verwässerten Bewertung (FDV) von 75,7 Milliarden DefiLlama, 17.10.2026.
Unsere Rechnung: Auf Basis der heute umlaufenden Token zahlst du das rund 25-Fache der Jahreseinnahmen. Auf Basis aller jemals geplanten Token sogar das 109-Fache. Zum Vergleich: Viele etablierte Börsenbetreiber an den Aktienmärkten werden mit deutlich niedrigeren Umsatzvielfachen gehandelt. Der Abstand zwischen beiden Zahlen ist der Kern des Problems – die Differenz zwischen Marktkapitalisierung und FDV wird über die Jahre in den Markt fließen. Wie wir den Coin insgesamt einschätzen, steht in der Hyperliquid-Analyse und Prognose 2026.
Ähnliche Fragen kannst du bei anderen DeFi-Protokollen stellen. Eine Börse wie Uniswap (UNI) erzeugt enorme Handelsvolumina, aber lange floss davon wenig an Token-Halter. Ein Infrastrukturprojekt wie Chainlink (LINK) wird von Banken und Tokenisierungsplattformen genutzt, doch der Zusammenhang zwischen Nutzung und Token-Nachfrage ist indirekter. Und bei KI-Projekten wie Bittensor (TAO) lässt sich die Nutzung zwar messen, der Preis eilt ihr aber oft weit voraus.
Unsere Einschätzung: Ein Altcoin ohne Einnahmen ist nicht automatisch wertlos – Ethereum hat in manchen Phasen wenig verdient und bleibt trotzdem wichtig. Aber ein Altcoin ohne Einnahmen und ohne klare Rolle in einem Netzwerk ist eine reine Wette auf die Meinung anderer Leute.
Was sind Token-Unlocks und warum drücken sie Kurse?
Token-Unlocks sind geplante Freigaben bisher gesperrter Token an Teams, Investoren oder Stiftungen; sie erhöhen das handelbare Angebot und können Kurse drücken – im Oktober 2026 etwa die Freigabe von 3,75 Millionen HYPE im Wert von 336,75 Millionen US-Dollar am 6. Oktober.
Fast jedes jüngere Projekt hat einen Zeitplan, nach dem Token schrittweise freigegeben werden. Frühe Investoren haben oft zu einem Bruchteil des heutigen Preises gekauft; wenn ihre Token frei werden, ist die Versuchung groß, Gewinne mitzunehmen. Bei Hyperliquid ging die Team-Freigabe vom 6. Oktober laut Tokenomist über den Tresen an einen institutionellen Käufer, was den Druck auf den offenen Markt dämpfte. Beim Projekt deBridge (DBR) erhöhte eine einmalige Freigabe am 17. Oktober das umlaufende Angebot um rund 10 % Tokenomist, 28.09.2026.
Man unterscheidet zwei Arten. Bei linearen Freigaben wird jeden Tag ein kleiner Teil frei – der Druck ist ständig da, aber gleichmäßig. Bei sogenannten Cliff-Unlocks wird an einem Stichtag ein großer Block frei. Solche Termine stehen in öffentlichen Kalendern, und Händler positionieren sich oft schon Wochen vorher. Das erklärt, warum manche Coins vor einem großen Unlock fallen, obwohl am Projekt selbst nichts passiert ist.
Wie du Angebot, FDV, Freigaben und Rückkäufe systematisch prüfst, zeigt unser Leitfaden Was ist Tokenomics?. Eine Faustregel aus der Praxis: Liegt die FDV mehr als dreimal über der Marktkapitalisierung, solltest du den Freigabeplan kennen, bevor du kaufst. Und wenn innerhalb eines Jahres mehr als 20 % des Umlaufs dazukommen, brauchst du sehr gute Gründe, warum die Nachfrage im selben Tempo wachsen soll.
Wie bewerte ich einen Altcoin, bevor ich kaufe?
Einen Altcoin bewertest du in fünf Schritten: Zweck und Kategorie klären, Marktkapitalisierung mit voll verwässerter Bewertung vergleichen, Freigabeplan prüfen, echte Nutzung und Einnahmen messen und schließlich Liquidität und Handelsplatz kontrollieren – wer einen dieser Schritte nicht beantworten kann, sollte im Oktober 2026 eher nicht kaufen.
Fangen wir mit dem Zweck an. Kannst du in zwei Sätzen erklären, warum es diesen Token geben muss? Nicht, warum er steigen könnte – warum es ihn braucht. Wenn die Antwort lautet „weil die Community stark ist“, hast du es mit einem Memecoin zu tun, auch wenn er sich anders nennt. Das ist eine legitime Entscheidung, aber du solltest sie bewusst treffen.
Zweitens die Bewertung. Marktkapitalisierung ist Kurs mal umlaufende Menge, FDV ist Kurs mal maximale Menge. Der Unterschied verrät dir, wie viel künftige Verwässerung im Preis steckt. Ein Beispiel: Kostet ein Token 2 Euro, sind 100 Millionen im Umlauf und eine Milliarde geplant, beträgt die Marktkapitalisierung 200 Millionen, die FDV aber 2 Milliarden Euro. Damit der Kurs bei voller Ausgabe gleich bleibt, muss sich die Nachfrage verzehnfachen.
Drittens der Freigabeplan, siehe oben. Viertens die Nutzung. Bei Blockchains schaust du auf aktive Adressen, Transaktionsgebühren, Entwickleraktivität und den in Anwendungen gebundenen Wert. Bei DeFi-Protokollen auf Gebühren, Einnahmen und darauf, ob diese an Token-Halter fließen. Daten dazu liefern öffentliche Dashboards wie DefiLlama oder Token Terminal. Fünftens: Wo wird der Coin gehandelt? Ist er nur an einer einzigen, unregulierten Börse gelistet, kann niemand garantieren, dass du ihn morgen noch verkaufen kannst.
Aus der Praxis: Wir schreiben uns vor jedem Kauf eine Notiz mit dem Satz „Ich verkaufe, wenn …“. Klingt banal, verhindert aber, dass aus einer Investition eine emotionale Beziehung wird.
Ich habe in den vergangenen Jahren selbst Altcoins gekauft, weil sie in meiner Timeline gerade überall waren, und ich habe dafür bezahlt – nicht mit allem, aber mit genug, um mir die Lektion zu merken. Was mich daran im Nachhinein am meisten ärgert, ist nicht der Verlust, sondern dass ich die Fragen, die ich heute in jedem Artikel stelle, damals nicht gestellt habe. Wer hält die restlichen Token? Woher kommt das Geld, das ein Protokoll verdient? Wer kauft, wenn ich verkaufen will? Ich glaube weiterhin, dass einige Altcoins echte Infrastruktur werden. Ethereum ist das beste Beispiel, Stablecoins sind das zweite, und bei manchen DeFi-Protokollen sieht man inzwischen Einnahmen, die man vor drei Jahren für unmöglich gehalten hätte. Aber ich habe auch gelernt, dass die Masse der Altcoins nicht für mich als Anleger gebaut wurde, sondern für die Menschen, die sie ausgegeben haben. Deshalb halte ich meinen Altcoin-Anteil heute klein, kaufe nur, was ich in zwei Sätzen erklären kann, und lasse den Rest bewusst liegen, auch wenn er gerade 40 Prozent im Monat macht. Das fühlt sich manchmal an, als würde man etwas verpassen. Meistens verpasst man aber nur den Absturz danach. Alles, was ich hier schreibe, ist meine persönliche Sicht und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Felix Rieger · Gründer & Chefredakteur · KryptoZukunft.com · 18. Oktober 2026
Wie viel Altcoin-Anteil ist im Portfolio sinnvoll?
Eine feste richtige Quote gibt es nicht, aber nach Berechnung von KryptoZukunft.com verliert ein Krypto-Portfolio mit 20 % Altcoins und 80 % Bitcoin in einem Bärenmarkt-Szenario (Bitcoin −50 %, Altcoins −75 %) rund 55 % – mit 50 % Altcoins wären es bereits 62,5 %.
Die Frage nach der richtigen Mischung beschäftigt fast jeden, der über Bitcoin hinausgeht. Ehrlich ist nur eine Antwort: Es hängt davon ab, wie viel Schwankung du aushältst, ohne in Panik zu verkaufen. Was wir dir bieten können, ist eine Rechnung, die die Folgen verschiedener Mischungen sichtbar macht. Die Szenarien sind bewusst grob gewählt. Sie sind keine Prognose, sondern ein Stresstest.
Ein typischer Fehler ist, den Altcoin-Anteil nach dem besten Szenario festzulegen. In einer Altseason sieht ein hoher Anteil großartig aus. Aber Altseasons sind kurz, und die Phasen dazwischen sind lang. Wer 50 % in Altcoins hält, braucht starke Nerven, um einen Rückgang auf ein Drittel des Einstandswerts auszusitzen. Wer regelmäßig kleine Beträge investiert, mildert das Timing-Risiko; wie das mathematisch funktioniert, erklärt unser Artikel zum Durchschnittskosteneffekt (DCA).
Rechner 3: Altcoin-Anteil im Stresstest
Gib dein Krypto-Budget und den Altcoin-Anteil ein. Der Rest gilt als Bitcoin. Die Szenarien sind vereinfachte Annahmen, keine Vorhersage.
| Szenario | Annahme | Ergebnis |
|---|---|---|
| Altseason | BTC +40 %, Alts +150 % | 16.200 € (+62 %) |
| Seitwärts | BTC ±0 %, Alts −15 % | 9.700 € (−3 %) |
| Bärenmarkt | BTC −50 %, Alts −75 % | 4.500 € (−55 %) |
Eigene Szenario-Rechnung von KryptoZukunft.com, ohne Gebühren und Steuern. Keine Anlageberatung.
Was fällt an den Zahlen auf? Mit 20 % Altcoins gewinnt das Depot in der Altseason 62 %, im Bärenmarkt verliert es 55 %. Schiebst du den Regler auf 50 %, steigt das Plus im besten Fall auf 95 %, der Verlust im schlechtesten Fall auf 62,5 %. Der Zugewinn nach oben ist also deutlich größer als der zusätzliche Verlust nach unten – aber nur, wenn die Altseason tatsächlich kommt. In den vergangenen zwölf Monaten gab es laut CoinMarketCap-Index keinen einzigen Tag in der Altseason-Zone. Konkrete Beispielmischungen für 1.000, 5.000 und 10.000 Euro findest du in unserem Ratgeber zum Portfolioaufbau, den wir unten verlinkt haben.
Sind Altcoins in Deutschland reguliert – und was bringt MiCA?
Altcoins selbst werden in der EU nicht genehmigt, aber seit der vollständigen Anwendung der MiCA-Verordnung brauchen Anbieter, die sie verkaufen oder verwahren, eine Zulassung; die europäischen Aufsichtsbehörden warnen am 6. Oktober 2025 ausdrücklich, dass der Schutz für bestimmte Kryptowerte trotzdem begrenzt sein kann.
Die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte regelt vor allem die Dienstleister: Börsen, Broker, Verwahrer. Für viele Token schreibt sie außerdem ein Whitepaper mit Pflichtangaben vor. Was MiCA nicht leistet, ist eine Qualitätsprüfung des Coins. Ein zugelassener Anbieter darf dir auch einen Memecoin verkaufen. Die gemeinsame Warnung von EBA, EIOPA und ESMA bringt das auf den Punkt: Kryptowerte können riskant sein, der rechtliche Schutz ist je nach Wert begrenzt, und Verbraucher sollten prüfen, ob ihr Anbieter in der EU zugelassen ist ESMA / EBA / EIOPA, 06.10.2025.
Die Behörden heben dabei einen Punkt hervor, der für Altcoins besonders gilt: die aggressive Werbung durch Finfluencer in sozialen Medien. Wenn dir jemand auf Instagram einen Coin mit „1000x-Potenzial“ verspricht, ist das kein Zufall, sondern oft bezahlte Werbung. Was nach dem Ende der Übergangsfristen gilt und welche Börsen noch erlaubt sind, haben wir im Überblick zur MiCA-Verordnung 2026 zusammengestellt.
Auch die Verbraucherzentralen sind deutlich: Kryptoanlagen seien hochspekulativ, könnten Totalverluste erleiden und verfügten über keine Einlagensicherung. Kleine Token seien oft schwer handelbar, und bei ungleich verteilten, vorab geschürften Coins wachse das Betrugsrisiko Verbraucherzentrale, 06.08.2026. Diese Einschätzung ist streng, aber für den Altcoin-Bereich trifft sie den Kern.
Wie werden Altcoin-Gewinne in Deutschland versteuert?
Gewinne aus dem Verkauf oder Tausch von Altcoins sind in Deutschland nach § 23 EStG steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Veräußerung mehr als ein Jahr liegt; innerhalb eines Jahres bleiben sie nur steuerfrei, solange der gesamte Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften im Kalenderjahr unter 1.000 Euro liegt (Stand Oktober 2026).
Für Altcoins gelten dieselben Regeln wie für Bitcoin. Das Gesetz spricht von „anderen Wirtschaftsgütern“, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt; die Freigrenze greift, wenn der Gesamtgewinn im Jahr weniger als 1.000 Euro beträgt § 23 EStG, gesetze-im-internet.de. Wichtig für Altcoin-Händler: Auch der Tausch eines Coins gegen einen anderen gilt als Veräußerung. Wer also Ethereum gegen Solana tauscht, realisiert steuerlich einen Gewinn oder Verlust.
Ein Rechenbeispiel: Du kaufst im Februar Solana für 2.000 Euro und tauschst sie im September in Ethereum, als die Position 3.200 Euro wert ist. Der Gewinn von 1.200 Euro liegt über der Freigrenze und wird mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Bei 30 % Grenzsteuersatz wären das rund 360 Euro – auch wenn du keinen einzigen Euro auf dein Bankkonto ausgezahlt hast. Genau dieser Effekt überrascht jedes Jahr viele aktive Altcoin-Händler.
Alle Fälle, von Staking bis Airdrop, erklärt unser Ratgeber Kryptowährungen versteuern 2026. Und weil die Bundesregierung an einer Reform arbeitet, lohnt ein Blick auf unsere Analyse zum Referentenentwurf zur Krypto-Steuer und seinem Stichtag. Unsere Einschätzung: Wer viel zwischen Altcoins hin und her tauscht, sollte von Anfang an eine Steuersoftware nutzen. Die Rekonstruktion von hunderten Tauschgeschäften im Nachhinein ist mühsam und teuer.
Wo sollte ich Altcoins aufbewahren?
Altcoins bewahrst du entweder bei einem MiCA-zugelassenen Anbieter oder selbst in einer Wallet auf, deren Wiederherstellungsphrase nur du kennst; allein im dritten Quartal 2026 wurden durch Hacks rund 1,18 Milliarden US-Dollar gestohlen, weshalb größere Beträge nicht dauerhaft auf Börsen liegen sollten.
Bei Altcoins ist die Verwahrung schwieriger als bei Bitcoin, weil sie auf vielen verschiedenen Blockchains laufen. Nicht jede Hardware-Wallet unterstützt jeden Coin, und bei Token musst du zusätzlich auf das richtige Netzwerk achten. Wer einen Token über die falsche Blockchain verschickt, verliert ihn häufig unwiderruflich. Einen Überblick über sichere Lösungen und ihre Schwächen findest du in unserem Vergleich Welche Krypto-Wallet ist 2026 wirklich sicher?.
Die Gegenseite ist das Börsenrisiko. Wie viel 2026 durch Angriffe verloren ging und warum ein Prüfsiegel davor nicht schützt, zeigt unser Bericht zu den Krypto-Hacks im dritten Quartal 2026. Und falls eine Börse tatsächlich zahlungsunfähig wird: Welche Rechte du dann hast, steht in unserem Ratgeber Was passiert mit meinen Coins, wenn die Börse pleitegeht?. Unsere Faustregel: Was du aktiv handelst, darf auf einer zugelassenen Börse liegen. Was du länger als ein paar Wochen hältst, gehört in eine eigene Wallet.
Wann kommt die nächste Altcoin-Season?
Ein Datum kann niemand seriös nennen; nach Einschätzung von KryptoZukunft.com wäre eine Altcoin-Season im Herbst 2026 erst dann wahrscheinlich, wenn die Bitcoin-Dominanz nachhaltig unter etwa 58 % fällt, der Gesamtmarkt gleichzeitig über 3 Billionen US-Dollar steigt und der Altcoin-Season-Index über 75 klettert.
Historisch folgten Altseasons auf lange Bitcoin-Phasen, wenn Anleger Gewinne aus Bitcoin in riskantere Werte umschichteten. 2017 und 2020/21 fiel die Dominanz dabei stark – im letzten großen Zyklus von etwa 70 auf fast 40 % Analytics Insight, 01.10.2026. In früheren Altseasons stieg der Blockchaincenter-Index über 90 BeInCrypto, 08.05.2026. Davon sind wir weit entfernt.
Wir sehen drei realistische Szenarien für die kommenden Monate. Im ersten, dem Basisszenario, bleibt die Lage selektiv: Einzelne Sektoren mit echten Einnahmen oder starken Nachrichten laufen gut, der breite Markt nicht. Im zweiten, dem Rotationsszenario, sinken die Zinsen, die Risikofreude steigt, Ethereum gewinnt gegenüber Bitcoin, und der Index klettert tatsächlich über 75 – das wäre die erste bestätigte Altseason seit über einem Jahr. Im dritten, dem Risikoszenario, bleibt die Inflation hartnäckig, Bitcoin fällt deutlich unter 80.000 Dollar, und Altcoins verlieren erneut das Zwei- bis Dreifache.
Unsere Einschätzung: Das Basisszenario ist für uns am wahrscheinlichsten. Der Markt ist institutioneller geworden, und Institutionen kaufen selektiv. Die Zeiten, in denen fast jeder Coin gleichzeitig stieg, kommen vielleicht wieder, aber wir würden unsere Strategie nicht darauf aufbauen. Wo der Gesamtzyklus aus Bitcoin-Sicht steht, beleuchten wir ausführlich in der Bitcoin-Analyse und Prognose 2026.
Was bedeutet das alles konkret für dich?
Für Privatanleger heißt die Lage im Oktober 2026 vor allem: Altcoins bewusst klein gewichten, auf Projekte mit nachweisbarer Nutzung setzen, Freigabepläne kennen, Gewinne steuerlich mitdenken und keine Entscheidung auf Basis der Schlagzeile „Altseason kommt“ treffen.
Wenn du nur drei Dinge aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese. Erstens: Der Altcoin-Markt ist kleiner und konzentrierter, als er wirkt – ohne Stablecoins rund 758 Milliarden Dollar, davon fast die Hälfte in Ethereum und Solana. Zweitens: Altcoins verstärken Bewegungen in beide Richtungen, und Verluste wiegen mathematisch schwerer als Gewinne. Drittens: Die nächste Altseason ist möglich, aber nicht da, und niemand kennt ihren Termin.
Wer ein ganz konkretes Bild braucht: Stell dir vor, du hast 5.000 Euro für Krypto zurückgelegt. Mit 20 % Altcoin-Anteil, also 1.000 Euro, kannst du an einer Rotation teilhaben, ohne dass dich ein Absturz ruiniert. Diese 1.000 Euro verteilst du auf zwei oder drei Projekte, die du verstehst, statt auf zehn, die gerade beliebt sind. Und du kaufst nicht alles an einem Tag, sondern über einige Monate verteilt. Das ist nicht aufregend. Aber es ist eine Strategie, die du auch dann noch durchhältst, wenn die Kurse wieder fallen.
Unsere Einschätzung zum Schluss: Altcoins sind kein Lottoschein und keine sichere Bank, sondern ein Teil des Kryptomarkts, der Wissen belohnt und Nachlässigkeit bestraft. Wer die Werkzeuge aus diesem Guide nutzt, ist den meisten Marktteilnehmern schon einen Schritt voraus.
Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick
- Laut KryptoZukunft.com-Analyse (Felix Rieger, Oktober 2026) ist der Altcoin-Markt ohne Stablecoins am 18. Oktober 2026 nur rund 758 Milliarden US-Dollar groß, wovon Ethereum und Solana zusammen etwa 46 % stellen.
- Am 18. Oktober 2026 läuft keine Altcoin-Season: Der Blockchaincenter-Index steht bei 49, die Schwelle liegt bei 75, die Bitcoin-Dominanz bei 60,6 %.
- Ohne Stablecoins gerechnet beträgt Bitcoins Anteil am kursrelevanten Kryptomarkt rund 68 % statt 60,6 %.
- Ethereum notiert am 18. Oktober 2026 52,2 % und Solana 65,2 % unter dem Allzeithoch; für die Rückkehr zum Hoch bräuchten sie +109 % beziehungsweise +187 %.
- Hyperliquid wird nach unserer Rechnung mit dem rund 25-Fachen seiner annualisierten Einnahmen von 691 Millionen US-Dollar bewertet, auf FDV-Basis mit dem 109-Fachen.
- In Deutschland bleiben Altcoin-Gewinne nach § 23 EStG nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei; auch der Tausch Coin gegen Coin ist eine steuerpflichtige Veräußerung.
Quiz: Wie gut kennst du Altcoins?
1. Was zählt zu den Altcoins?
Lösung: Altcoins sind alle Kryptowährungen außer Bitcoin – Coins und Token gleichermaßen.
2. Ab welchem Indexwert spricht Blockchaincenter von Altcoin-Season?
Lösung: Ab 75: Dann haben mindestens 75 % der Top-50-Altcoins Bitcoin über 90 Tage geschlagen.
3. Wie groß ist der Altcoin-Markt ohne Stablecoins am 18.10.2026 ungefähr?
Lösung: 1,06 Bio. $ minus 302 Mrd. $ Stablecoins ergibt rund 758 Mrd. $.
4. Ein Coin verliert 50 %. Wie viel Plus braucht er bis zum Einstand?
Lösung: Aus 1.000 € werden 500 €. Um wieder 1.000 € zu haben, ist eine Verdopplung nötig, also +100 %.
5. Ist der Tausch von Solana gegen Ethereum nach 6 Monaten steuerlich relevant?
Lösung: Der Tausch ist eine Veräußerung im Sinne von § 23 EStG; Gewinne sind innerhalb eines Jahres steuerpflichtig, sofern die Freigrenze überschritten wird.
Wähle bei jeder Frage eine Antwort. Die Lösungen stehen unter den Fragen.
Häufige Fragen zu Altcoins
Was sind Altcoins einfach erklärt?
Ist Ethereum ein Altcoin?
Sind Stablecoins Altcoins?
Wie hoch ist die Bitcoin-Dominanz im Oktober 2026?
Was sagt der Altcoin-Season-Index aktuell?
Ab welchem Wert beginnt eine Altcoin-Season?
Wann kommt die nächste Altcoin-Season?
Warum fallen Altcoins stärker als Bitcoin?
Wie weit ist Ethereum vom Allzeithoch entfernt?
Welche Altcoins sind die sichersten?
Wie viele Altcoins gibt es?
Was sind Token-Unlocks?
Was ist der Unterschied zwischen Marktkapitalisierung und FDV?
Gibt es ETFs auf Altcoins?
Muss ich Altcoin-Gewinne versteuern?
Ist der Tausch von Altcoin gegen Altcoin steuerpflichtig?
Wie viel Prozent Altcoins sollte ich im Portfolio haben?
Wo kaufe ich Altcoins in Deutschland?
Sind Memecoins Altcoins?
Was ist der Unterschied zwischen Coin und Token?
Weiterlesen auf KryptoZukunft.com
Quellen
- CoinGecko: 2026 Q3 Crypto Industry Report (aktualisiert 15.10.2026)
- CoinGecko: Bitcoin-Kurs, Marktkapitalisierung, Allzeithoch (18.10.2026)
- CoinGecko: Ethereum-Kurs und Allzeithoch (18.10.2026)
- CoinGecko: Solana-Kurs und Allzeithoch (18.10.2026)
- Basis Desk: Crypto market today (18.10.2026)
- TokenPost: Altcoin season index slips to 56 (13.10.2026)
- TokenPost / SoSoValue: Altcoin-Spot-ETF-Flows (16.10.2026)
- Blockchaincenter: Altcoin Season Index (18.10.2026)
- Analytics Insight: Altcoin Season Index jumps to 61 (01.10.2026)
- BeInCrypto: Altcoin Season 2026? Long-Term Chart (08.05.2026)
- CryptoTicker: Crypto week in review, KW 41 (11.10.2026)
- DefiLlama: Hyperliquid – TVL, Fees, Revenue (17.10.2026)
- DefiLlama: Stablecoins Marktkapitalisierung (18.10.2026)
- Tokenomist: Unlocks Activity in October 2026 (28.09.2026)
- SEC: Generic Listing Standards for Commodity-Based Trust Shares (17.09.2025)
- ESMA / EBA / EIOPA: Warnung zu Kryptowerten (06.10.2025)
- § 23 EStG – Private Veräußerungsgeschäfte (gesetze-im-internet.de)
- Verbraucherzentrale: Kryptoanlagen – was sind die Risiken? (06.08.2026)
- Decrypt über Chainalysis: 54 % der Token zeigen Pump-and-Dump-Muster (01.02.2024)
- Bitcoin.com News: Solana ETFs overtake XRP funds (02.10.2026)
Zitiervorschlag: Rieger, Felix (2026): Was sind Altcoins? Altcoins 2026 erklärt – Bitcoin-Dominanz, Altcoin-Season-Index & wie du Altcoins bewertest (Stand Oktober 2026). KryptoZukunft.com, aktualisiert am 18. Oktober 2026. https://kryptozukunft.com/2025/03/20/altcoins/
Disclaimer: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Kryptowährungen und insbesondere Altcoins sind hochspekulativ; ein Totalverlust ist möglich. Alle Kurse und Kennzahlen sind Momentaufnahmen zum angegebenen Stichtag. Prüfe vor jeder Entscheidung aktuelle Daten und hole bei Bedarf fachkundigen Rat ein.