Ist Bitget MiCA-lizenziert? Der aktuelle Stand für Deutschland und die EU
Inhaltsverzeichnis (15)
- Ist Bitget MiCA-lizenziert? Der aktuelle Stand für Deutschland und die EU
- Wie prüfe ich den MiCA-Status selbst?
- Was ist seit Januar 2026 tatsächlich passiert?
- Was hat Bitget genau beantragt?
- Was gilt seit dem 1. Juli 2026 für EU-Nutzer?
- Wie lief das Offboarding in Frankreich ab?
- Gilt MiCA auch in der Schweiz?
- Kann ich Bitget in Deutschland noch nutzen?
- Was du jetzt konkret tun solltest
- Welche lizenzierten Alternativen gibt es?
- Wie geht es weiter?
- Fazit: Ist Bitget MiCA-lizenziert?
- Häufige Fragen zum MiCA-Status von Bitget
- Weiterführende Artikel
- Ähnliche Beiträge
Ist Bitget MiCA-lizenziert? Der aktuelle Stand für Deutschland und die EU
Nein. Bitget besitzt mit Stand 19. September 2026 keine MiCA-CASP-Zulassung und ist nicht im ESMA-Register eingetragen. Bitget EU hat am 17. Juni 2026 öffentlich bekannt gegeben, einen Antrag bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht gestellt zu haben – geprüft, aber nicht genehmigt. Seit dem 1. Juli 2026 sind Neukäufe und Einzahlungen für EU-Nutzer eingestellt. Dieser Beitrag dokumentiert den Verlauf, korrigiert unsere eigene Prognose vom Januar und zeigt, wie du den Status jederzeit selbst prüfst.
Nein. Bitget ist nicht im offiziellen ESMA-Register der zugelassenen Anbieter von Krypto-Dienstleistungen geführt. Ohne diesen Eintrag besteht keine MiCA-Zulassung – weder in Deutschland noch in einem anderen EU-Land.
Ein Antrag läuft. Bitget EU hat von seinem europäischen Hauptsitz in Wien aus bei der österreichischen FMA eine Zulassung nach der Verordnung (EU) 2023/1114 beantragt. CEO Gracy Chen bestätigte das am 17. Juni 2026 öffentlich.
Ein Antrag ist keine Erlaubnis. Bitget selbst betont, dass die Mitteilung nicht als Genehmigung oder Bestätigung der FMA zu verstehen ist und man Dienstleistungen im EWR erst erbringen werde, sobald die Zulassung erteilt ist.
Korrektur in eigener Sache
Dieser Beitrag erschien am 16. Januar 2026 unter dem Titel „Bitget vor regulatorischem Wendepunkt: MiCA-Genehmigung bis Ende Q1 in Sicht“. Diese Prognose ist nicht eingetreten – und sie war deutlich zu optimistisch.
Nicht nur blieb die Genehmigung bis zum Ende des ersten Quartals aus: Der Antrag bei der österreichischen FMA wurde überhaupt erst am 17. Juni 2026 öffentlich bekannt gegeben, also fast drei Monate nach dem prognostizierten Zeitpunkt. Wir haben den Titel entsprechend geändert und dokumentieren den tatsächlichen Verlauf weiter unten.
Wie prüfe ich den MiCA-Status selbst?
Die Frage stellt sich bei jeder Börse – und die Antwort ist dieselbe, unabhängig davon, was ein Anbieter selbst schreibt.
Das ESMA-Register öffnen
Das zentrale öffentliche Verzeichnis aller zugelassenen Anbieter von Krypto-Dienstleistungen in der EU. Es ist die einzige verbindliche Quelle.
Nach der Rechtseinheit suchen, nicht nach der Marke
Entscheidend ist der Name der lizenzierten Gesellschaft. „Bitget“ allein sagt nichts – gesucht wird die konkrete Einheit, die die Dienstleistung erbringt.
Auf den Umfang achten
Eine Zulassung deckt bestimmte Dienstleistungen ab – Handel, Verwahrung, Tausch. Nicht jede Lizenz erlaubt alles.
Kein Eintrag bedeutet keine Lizenz
Werbeaussagen wie „reguliert“ oder „lizenziert“ ohne Nennung von Behörde und Rechtseinheit sind wertlos. Nur der Registereintrag zählt.
Vor jeder Einzahlung wiederholen
Der Status kann sich ändern – in beide Richtungen. Eine Prüfung dauert eine Minute.
Der Satz, der alles zusammenfasst
Ein Antrag ist keine Zulassung. Nur ein Eintrag im ESMA-Register bestätigt eine erteilte Lizenz. Solange Bitget dort fehlt, ist die Börse nicht MiCA-zugelassen – unabhängig davon, wie weit fortgeschritten das Verfahren sein mag.
Prüfe selbst im öffentlichen MiCA-Register der ESMA.
Was ist seit Januar 2026 tatsächlich passiert?
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| 16. Januar 2026 | unsere ursprüngliche Einschätzung: Genehmigung bis Ende Q1 in Sicht |
| 31. März 2026 | Ende des ersten Quartals – keine Genehmigung, kein öffentlich bekannter Antrag |
| 8. April 2026 | In Frankreich werden Restbestände über 10 USDC auf eine lizenzierte Drittplattform übertragen; direkte Auszahlungen und neue Einzahlungen entfallen für diese Nutzer |
| 31. Mai 2026 | Status unverändert: nicht zugelassen, nicht gelistet |
| 17. Juni 2026 | Bitget EU gibt den FMA-Antrag öffentlich bekannt; CEO Gracy Chen bestätigt ihn auf X |
| 30. Juni 2026 | keine Genehmigung bis zum Stichtag |
| 1. Juli 2026 | Ende der Übergangsfristen – Neukäufe und Einzahlungen für EU-Nutzer eingestellt |
| 17. September 2026 | Bitget weiterhin nicht im ESMA-Register |
Chronologie nach ausgewerteter Berichterstattung und Unternehmensmitteilungen. Der Antrag wird von der FMA geprüft; Zeitpunkt und Ausgang stehen nicht fest.
Was unsere Fehleinschätzung lehrt
Regulierungsverfahren lassen sich nicht terminieren. Wir hatten im Januar aus Marktsignalen auf einen zeitnahen Abschluss geschlossen – tatsächlich wurde der Antrag erst ein halbes Jahr später publik.
Daraus folgt eine Regel, die wir seither anwenden: Über den Stand eines Zulassungsverfahrens entscheidet allein der Registereintrag, nicht die Erwartung von Marktbeobachtern – auch nicht unsere.
Was hat Bitget genau beantragt?
| Punkt | Angabe |
|---|---|
| Antragsteller | Bitget EU – eine eigene Rechtseinheit, nicht Bitget Global |
| Europäischer Hauptsitz | Wien, Österreich |
| Zuständige Behörde | Finanzmarktaufsicht FMA, Österreich |
| Rechtsgrundlage | Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte |
| Öffentliche Bekanntgabe | 17. Juni 2026, bestätigt von CEO Gracy Chen auf X |
| Status | aktiver Antrag in Prüfung |
| Genehmigung | nicht erteilt |
Nach der offiziellen Mitteilung beabsichtigt Bitget EU, Kryptowerte-Dienstleistungen in der Europäischen Union zu erbringen, sobald die erforderliche Zulassung erteilt und alle anwendbaren regulatorischen Schritte abgeschlossen sind.
Der Unterschied zwischen Bitget EU und Bitget Global
Das sind zwei verschiedene Rechtseinheiten. Bitget EU hat den Antrag gestellt und würde im Erfolgsfall die lizenzierte europäische Gesellschaft sein. Bitget Global ist die bestehende internationale Plattform.
Nach der Unternehmensmitteilung richtet sich der Zugriff bestehender Kunden von Bitget Global weiterhin nach den geltenden vertraglichen und rechtlichen Vereinbarungen – die Antragsmitteilung ändert daran nichts. Für dich heißt das: Eine künftige Lizenz für Bitget EU gilt nicht automatisch rückwirkend für ein bestehendes Konto bei Bitget Global.
Was Bitget von anderen Anbietern unterscheidet
Das Unternehmen hat den Antrag öffentlich gemacht und namentlich bestätigt – über die CEO, mit Verweis auf die Rechtsgrundlage. Und es hat ausdrücklich erklärt, ohne Zulassung keine Dienstleistungen im EWR zu erbringen.
Andere Börsen haben zu ihrem Status vollständig geschwiegen oder sich zurückgezogen: Binance zog seinen Antrag in Griechenland am 24. Juni 2026 zurück und verließ die EU zum 1. Juli. Bei MEXC hat die niederländische AFM einen Eintrag auf der ESMA-Warnliste veranlasst. Diese Transparenz gehört zu einer fairen Bewertung – eine Zulassung ersetzt sie nicht.
Und die Einschränkung, die Bitget selbst nennt
Die Mitteilung sei nicht als Genehmigung, Billigung oder Bestätigung durch die FMA oder eine andere Behörde zu lesen. Das ist eine bemerkenswert klare Formulierung – und sie stammt vom Anbieter selbst.
Was gilt seit dem 1. Juli 2026 für EU-Nutzer?
An diesem Tag endeten die nationalen Übergangsfristen. Für Anbieter ohne CASP-Zulassung verlangt die europäische Wertpapieraufsicht eine geordnete Abwicklung statt eines normalen Weiterbetriebs.
| Vorgang | Stand für EU-Nutzer |
|---|---|
| Neue Konten eröffnen | nicht mehr möglich |
| Neukäufe | eingestellt |
| Einzahlungen | eingestellt |
| Marketing und Werbung | einzustellen |
| Auszahlungen | voraussichtlich weiterhin möglich – als Teil der geordneten Abwicklung |
| Bestehende Guthaben | sollen abgezogen werden können |
Die ESMA verlangt von betroffenen Unternehmen, die Aufnahme neuer Kunden einzustellen, Marketingmaßnahmen zu beenden und die Tätigkeit auf eine geordnete Abwicklung zu beschränken – einschließlich der Schließung von Konten sowie der Übertragung oder Auszahlung von Kundengeldern und Krypto-Beständen.
Der wichtige Unterschied: Abwicklung statt Weiterbetrieb
Auszahlungen bleiben voraussichtlich möglich – aber als Teil eines Abwicklungsplans, nicht als Bestandteil eines weiterlaufenden, vollständig geschützten Handelskontos.
Wer noch Guthaben hält, sollte das nicht als Dauerzustand betrachten. Sichere deine Handelshistorie und plane den Abzug, statt auf eine Lizenzerteilung zu warten, deren Zeitpunkt niemand kennt.
Wie lief das Offboarding in Frankreich ab?
Frankreich zeigt das Muster am deutlichsten – dort hatte Bitget den Rückzug bereits vor dem MiCA-Stichtag eingeleitet.
| Schritt | Was geschah |
|---|---|
| seit 2023 | Bitget steht auf der Warnliste der französischen Finanzaufsicht AMF |
| vor dem Stichtag | Marktrückzug aus Frankreich eingeleitet |
| ab 8. April 2026 | verbliebene Bestände über 10 USDC wurden auf eine lizenzierte Drittplattform übertragen; der Zugang läuft seither über diese Plattform |
| danach | direkte Auszahlungen und neue Einzahlungen für diese Nutzer nicht mehr verfügbar |
Was daraus für deutsche Nutzer folgt
Ein Offboarding bedeutet nicht zwangsläufig, dass Guthaben verloren gehen – in Frankreich wurden sie auf einen lizenzierten Partner übertragen. Es bedeutet aber, dass du die Kontrolle über den Zeitpunkt verlierst.
Wer selbst handelt, bestimmt, wohin seine Bestände gehen und wann. Wer wartet, bekommt die Lösung des Anbieters. Vorgehen im Beitrag Konto gesperrt – was tun?
Gilt MiCA auch in der Schweiz?
Nein. Die Schweiz gehört weder der EU noch dem EWR an – die MiCA-Verordnung gilt dort nicht.
| Region | MiCA anwendbar? | Bedeutung für Bitget |
|---|---|---|
| Deutschland und übrige EU | ja | ohne CASP-Zulassung kein regulärer Betrieb |
| EWR (Norwegen, Island, Liechtenstein) | ja | dieselbe Lage |
| Schweiz | nein | eigenes Aufsichtsrecht, MiCA-Status dort ohne Bedeutung |
| Übrige Welt | nein | jeweils nationales Recht |
Was das praktisch bedeutet
Die fehlende MiCA-Lizenz sagt nichts über die Zulässigkeit in der Schweiz aus. Dort gilt Schweizer Finanzmarktrecht mit eigenen Anforderungen – und der Marktzugang folgt anderen Regeln.
Für dich heißt das: Ein Wohnsitz in der Schweiz und ein Wohnsitz in Deutschland führen bei derselben Börse zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Prüfe immer die Lage für dein Land, nicht die allgemeine Darstellung.
Kann ich Bitget in Deutschland noch nutzen?
Die Antwort hängt davon ab, ob du bereits Kunde bist oder es werden willst.
| Situation | Stand |
|---|---|
| Neukunde aus Deutschland | Registrierung nicht vorgesehen |
| Bestehendes Konto | Zugriff richtet sich nach den geltenden vertraglichen Vereinbarungen; Neukäufe und Einzahlungen sind eingestellt |
| Auszahlungen | voraussichtlich weiterhin möglich |
| Ist das für mich strafbar? | nein – Besitz und Handel von Kryptowährungen sind in Deutschland legal |
| Was du tun solltest | Handelshistorie sichern und einen Abzugsplan vorbereiten |
Die saubere Trennung zwischen dir und dem Anbieter
Für dich als Nutzer ist der Handel mit Kryptowährungen legal. Du machst dich nicht strafbar, wenn du ein Konto bei einer ausländischen Plattform hast. Deine steuerlichen Pflichten bestehen unabhängig davon, wo du handelst.
Für den Anbieter gilt: Ohne CASP-Zulassung darf er in eigenem Namen keine neuen EU-Kunden aufnehmen. Die Folgen treffen zunächst ihn – praktisch aber auch dich, wenn Dienste eingestellt werden.
Die Nuance, die oft untergeht
Ein fehlender Registereintrag ist nicht dasselbe wie ein Marktaustritt. Eine Börse kann mitten im Verfahren stecken, EU-Nutzer über einen lizenzierten Partner erreichen oder den EU-Markt nie angestrebt haben.
Was sie ohne Zulassung nicht darf, ist die Aufnahme neuer EU-Kunden in eigenem Namen. Genau das unterscheidet Bitgets Lage von der von Binance, das die EU vollständig verlassen hat.
Was du jetzt konkret tun solltest
Handelshistorie vollständig exportieren
Als maschinenlesbare Datei, nicht als Bildschirmfoto. Das ist die einzige Aufgabe mit echtem Zeitfenster – nach einer Kontoschließung kommst du nicht mehr heran, brauchst die Daten aber für die Steuererklärung.
Lizenzierte Alternative vorbereiten
Konto eröffnen und verifizieren, bevor du es brauchst. Die Verifizierung dauert bei manchen Anbietern Tage – im Ernstfall hast du die Zeit nicht.
Bestände als Krypto-Transfer übertragen
Nicht über einen Verkauf in Euro. Ein Verkauf wäre steuerlich ein Veräußerungsgeschäft und würde die Haltefrist neu starten.
Mit einem Testbetrag beginnen
Erst einen kleinen Betrag senden und den Eingang prüfen. Achte auf das richtige Netzwerk – ein Transfer über die falsche Blockchain führt in der Regel zum Verlust.
Den Registereintrag weiter verfolgen
Wird die FMA-Zulassung erteilt, erscheint Bitget EU im ESMA-Register. Dann ändert sich die Lage – vorher nicht.
Der Fehler, der am meisten kostet
Bestände in Euro zu verkaufen und bei der neuen Börse zurückzukaufen. Bei Positionen unter einem Jahr entsteht sofort eine Steuerpflicht, und die Haltefrist beginnt bei der neuen Position von vorn.
Ein Krypto-Transfer zwischen eigenen Konten ist dagegen kein Veräußerungsgeschäft – die Haltefrist läuft ungebrochen weiter. Details im Ratgeber Krypto-Steuern 2026.
Welche lizenzierten Alternativen gibt es?
| Anbieter | Lizenzgeber | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| OKX | MFSA Malta, 27.01.2025 | Testsieger – Spot, Futures, größtes lizenziertes Angebot |
| Bitvavo | AFM Niederlande, Juni 2025 | Einsteiger, Sparpläne, niedrigste Gebühren |
| Kraken | CSSF Luxemburg, CBI Irland | größere Beträge, tiefe Orderbücher |
| Bitpanda | BaFin Deutschland, 23.01.2025 | Multi-Asset mit Aktien, ETFs, Edelmetallen |
| Coinbase | CBI Irland bzw. CSSF Luxemburg | bequem, im Standardmodus teuer |
Vollständiger Vergleich im Beitrag Beste Kryptobörse in Deutschland 2026. Prüfe den Lizenzstatus jedes Anbieters vor der Einzahlung selbst im ESMA-Register.
Was du beim Wechsel gewinnst
Vorgeschriebene Trennung der Kundengelder vom Firmenvermögen, Eigenkapitalanforderungen an den Anbieter und ein in der EU durchsetzbares Beschwerdeverfahren. Im Insolvenzfall fallen Kundenbestände dadurch grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse.
Und was du nicht gewinnst: eine Einlagensicherung. Die gibt es für Kryptowerte nirgends – auch nicht bei lizenzierten Anbietern. MiCA senkt das Risiko, ersetzt es aber nicht.
Wie geht es weiter?
| Szenario | Was dann gilt |
|---|---|
| FMA erteilt die Zulassung | Bitget EU erscheint im ESMA-Register und darf über den Passport in allen 27 EU-Ländern und im EWR tätig werden |
| Verfahren zieht sich weiter | Zustand bleibt: kein Neugeschäft in der EU, Abwicklung läuft |
| Antrag wird abgelehnt oder zurückgezogen | vollständiges Offboarding wie in Frankreich wäre die Folge |
Warum wir diesmal keinen Termin nennen
Weil wir es im Januar getan haben und danebenlagen. Der Ausgang und der Zeitpunkt liegen allein bei der FMA – Zeitpunkt und Ergebnis stehen nicht fest, und das sagt auch Bitget selbst.
Das einzige verlässliche Signal ist der Eintrag im ESMA-Register. Erscheint er, ist die Lizenz da. Erscheint er nicht, ist sie es nicht – unabhängig davon, was Marktbeobachter erwarten.
Fazit: Ist Bitget MiCA-lizenziert?
Nein. Mit Stand 19. September 2026 besitzt Bitget keine MiCA-CASP-Zulassung und ist nicht im ESMA-Register eingetragen – weder in Deutschland noch in einem anderen EU-Land.
Ein Antrag läuft seit Juni. Bitget EU hat von seinem Wiener Hauptsitz aus bei der österreichischen FMA eine Zulassung nach der Verordnung (EU) 2023/1114 beantragt. CEO Gracy Chen bestätigte das am 17. Juni 2026 öffentlich – mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass dies keine Genehmigung darstellt.
Seit dem 1. Juli gilt Abwicklung statt Betrieb. Für EU-Nutzer sind Neukäufe und Einzahlungen eingestellt, die Aufnahme neuer Kunden ist nicht vorgesehen. Auszahlungen bleiben voraussichtlich möglich – als Teil einer geordneten Abwicklung, nicht als weiterlaufendes Handelskonto.
Unsere Prognose vom Januar war falsch. Wir hatten eine Genehmigung bis Ende des ersten Quartals erwartet. Tatsächlich wurde der Antrag erst Monate später publik. Deshalb nennen wir diesmal keinen Termin: Über den Stand entscheidet allein der Registereintrag.
Was du tun solltest: Handelshistorie sichern, eine lizenzierte Alternative vorbereiten und Bestände als Krypto-Transfer übertragen – nicht über einen Verkauf in Euro. Und den ESMA-Eintrag weiter verfolgen: Erscheint er, ändert sich die Lage grundlegend.
Häufige Fragen zum MiCA-Status von Bitget
Ist Bitget aktuell MiCA-lizenziert in Deutschland?
Nein. Bitget ist mit Stand 19. September 2026 nicht im ESMA-Register der zugelassenen Anbieter von Krypto-Dienstleistungen geführt. Ohne diesen Eintrag besteht keine MiCA-Zulassung – weder in Deutschland noch in einem anderen EU-Land.
Ist Bitget MiCA-reguliert?
Nein. Ein Antrag bei der österreichischen FMA läuft, ist aber nicht genehmigt. Ein Antrag ist keine Zulassung.
Hat Bitget eine EU-Zulassung?
Nein. Bitget EU hat eine beantragt, sie wurde bislang nicht erteilt. Nur ein Eintrag im ESMA-Register bestätigt eine erteilte Lizenz.
Ist Bitget in der EU erlaubt?
Ohne CASP-Zulassung darf Bitget in eigenem Namen keine neuen EU-Kunden aufnehmen. Seit dem 1. Juli 2026 sind Neukäufe und Einzahlungen für EU-Nutzer eingestellt.
Hat Bitget die MiCA-Lizenz erhalten?
Nein. Der Antrag befindet sich in Prüfung bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Zeitpunkt und Ausgang stehen nicht fest.
Wann hat Bitget den Antrag gestellt?
Die öffentliche Bekanntgabe erfolgte am 17. Juni 2026. CEO Gracy Chen bestätigte den Antrag am selben Tag auf X.
Bei welcher Behörde läuft der Antrag?
Bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA. Bitget hat seinen europäischen Hauptsitz in Wien aufgebaut und den Antrag von dort gestellt.
Auf welcher Rechtsgrundlage?
Auf der Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte, allgemein als MiCAR bezeichnet.
Was sagt Bitget selbst dazu?
Dass die Mitteilung nicht als Genehmigung, Billigung oder Bestätigung durch die FMA oder eine andere Behörde zu lesen ist, und dass Bitget EU Kryptowerte-Dienstleistungen in der EU erst erbringen werde, sobald die Zulassung erteilt und alle regulatorischen Schritte abgeschlossen sind.
Ist Bitget im ESMA-Register?
Nein. Das zentrale öffentliche Verzeichnis aller in der EU zugelassenen Anbieter von Krypto-Dienstleistungen enthält keinen Eintrag für Bitget.
Wie prüfe ich den Status selbst?
Im öffentlichen MiCA-Register der ESMA. Suche dort nach der konkreten Rechtseinheit, nicht nach der Marke, und achte auf den Umfang der Zulassung. Kein Eintrag bedeutet keine Lizenz.
Warum reicht die Marke nicht zur Prüfung?
Weil eine Lizenz immer einer bestimmten Gesellschaft erteilt wird. „Bitget“ allein sagt nichts – entscheidend ist die Rechtseinheit, die die Dienstleistung tatsächlich erbringt.
Was ist der Unterschied zwischen Bitget EU und Bitget Global?
Zwei verschiedene Rechtseinheiten. Bitget EU hat den Antrag gestellt und wäre im Erfolgsfall die lizenzierte europäische Gesellschaft. Bitget Global ist die bestehende internationale Plattform, für deren Kunden weiterhin die geltenden vertraglichen Vereinbarungen gelten.
Gilt eine künftige Lizenz automatisch für mein bestehendes Konto?
Nicht automatisch. Eine Zulassung für Bitget EU würde nicht rückwirkend für ein Konto bei Bitget Global gelten – die Rechtseinheiten sind verschieden.
Was ist am 1. Juli 2026 passiert?
Die nationalen MiCA-Übergangsfristen endeten. Seither dürfen grundsätzlich nur noch Anbieter mit CASP-Zulassung EU- und EWR-Kunden bedienen. Für Bitget bedeutet das: keine Neukäufe und keine Einzahlungen mehr für EU-Nutzer.
Was verlangt die ESMA von Anbietern ohne Lizenz?
Die Aufnahme neuer Kunden einzustellen, Marketingmaßnahmen zu beenden und die Tätigkeit auf eine geordnete Abwicklung zu beschränken – einschließlich Kontoschließung sowie Übertragung oder Auszahlung von Kundengeldern und Krypto-Beständen.
Kann ich noch auszahlen?
Auszahlungen bleiben voraussichtlich möglich, damit Nutzer ihre Guthaben geordnet abziehen können. Wichtig: Das ist Teil eines Abwicklungsplans, nicht Bestandteil eines weiterlaufenden, vollständig geschützten Handelskontos.
Kann ich Bitget in Deutschland noch nutzen?
Für Neukunden aus Deutschland ist die Registrierung nicht vorgesehen. Bei bestehenden Konten richtet sich der Zugriff nach den geltenden vertraglichen Vereinbarungen; Neukäufe und Einzahlungen sind eingestellt.
Mache ich mich strafbar, wenn ich Bitget nutze?
Nein. Besitz und Handel von Kryptowährungen sind in Deutschland legal. Die Pflicht zur Zulassung trifft den Anbieter, nicht dich – deine steuerlichen Pflichten bestehen unabhängig davon, wo du handelst.
Bedeutet ein fehlender Registereintrag einen Marktaustritt?
Nicht zwangsläufig. Eine Börse kann mitten im Verfahren stecken, EU-Nutzer über einen lizenzierten Partner erreichen oder den EU-Markt nie angestrebt haben. Was sie ohne Zulassung nicht darf, ist die Aufnahme neuer EU-Kunden in eigenem Namen.
Wie lief das Offboarding in Frankreich ab?
Bitget steht dort seit 2023 auf der Warnliste der Aufsicht AMF und leitete den Rückzug vor dem MiCA-Stichtag ein. Ab dem 8. April 2026 wurden verbliebene Bestände über 10 USDC auf eine lizenzierte Drittplattform übertragen; direkte Auszahlungen und neue Einzahlungen entfielen danach für diese Nutzer.
Gehen bei einem Offboarding meine Guthaben verloren?
Nicht zwangsläufig – in Frankreich wurden sie auf einen lizenzierten Partner übertragen. Du verlierst aber die Kontrolle über den Zeitpunkt: Wer selbst handelt, bestimmt, wohin und wann. Wer wartet, bekommt die Lösung des Anbieters.
Gilt MiCA auch in der Schweiz?
Nein. Die Schweiz gehört weder der EU noch dem EWR an – dort gilt Schweizer Finanzmarktrecht mit eigenen Anforderungen. Der MiCA-Status hat dort keine Bedeutung.
Was bedeutet das für Schweizer Nutzer?
Dass die fehlende MiCA-Lizenz nichts über die Zulässigkeit in der Schweiz aussagt. Prüfe immer die Lage für dein eigenes Land, nicht die allgemeine Darstellung.
Was ist mit Norwegen, Island und Liechtenstein?
Diese Länder gehören zum EWR – dort gilt MiCA ebenso wie in der EU. Die Lage entspricht der in Deutschland.
Warum wurde der Titel dieses Beitrags geändert?
Weil die ursprüngliche Prognose nicht eingetreten ist. Der Beitrag erschien am 16. Januar 2026 unter dem Titel „Bitget vor regulatorischem Wendepunkt: MiCA-Genehmigung bis Ende Q1 in Sicht“ – tatsächlich wurde der Antrag erst am 17. Juni öffentlich gemacht.
Wie deutlich lag die Prognose daneben?
Deutlich. Nicht nur blieb die Genehmigung bis zum Quartalsende aus – der Antrag selbst wurde erst fast drei Monate nach dem prognostizierten Zeitpunkt publik.
Was habt ihr daraus gelernt?
Dass sich Regulierungsverfahren nicht terminieren lassen. Über den Stand entscheidet allein der Registereintrag, nicht die Erwartung von Marktbeobachtern – auch nicht unsere.
Was unterscheidet Bitget von Binance?
Bitget hat einen Antrag gestellt und öffentlich bestätigt. Binance zog seinen CASP-Antrag in Griechenland am 24. Juni 2026 zurück und verließ die EU zum 1. Juli vollständig.
Was unterscheidet Bitget von MEXC?
Bei MEXC hat die niederländische Aufsicht AFM einen Eintrag auf der ESMA-Warnliste veranlasst, weil Krypto-Dienstleistungen ohne erforderliche Zulassung erbracht würden. Bitget befindet sich dagegen in einem laufenden, öffentlich gemachten Antragsverfahren.
Ist die Transparenz von Bitget ein Pluspunkt?
Sie gehört zu einer fairen Bewertung: Das Unternehmen hat den Antrag namentlich bestätigt und ausdrücklich erklärt, ohne Zulassung keine Dienstleistungen im EWR zu erbringen. Eine Zulassung ersetzt sie aber nicht.
Was sollte ich jetzt tun?
Handelshistorie vollständig exportieren, eine lizenzierte Alternative vorbereiten und verifizieren, Bestände als Krypto-Transfer übertragen, mit einem Testbetrag beginnen und den Registereintrag weiter verfolgen.
Warum ist der Historienexport so dringend?
Weil es die einzige Aufgabe mit echtem Zeitfenster ist. Nach einer Kontoschließung kommst du nicht mehr heran, brauchst die Daten aber für die Steuererklärung.
Warum soll ich nicht in Euro verkaufen?
Weil ein Verkauf steuerlich ein Veräußerungsgeschäft ist. Bei Positionen unter einem Jahr entsteht sofort eine Steuerpflicht, und die Haltefrist beginnt bei der neuen Position von vorn. Ein Krypto-Transfer zwischen eigenen Konten ist dagegen steuerneutral.
Warum ein Testbetrag vor dem Transfer?
Weil derselbe Token oft auf mehreren Blockchains existiert. Wählst du beim Senden ein anderes Netzwerk als beim Empfangen, ist das Geld in der Regel verloren.
Welche lizenzierten Alternativen gibt es?
OKX über die MFSA Malta, Bitvavo über die AFM Niederlande, Kraken über die CSSF Luxemburg und die CBI Irland, Bitpanda über die deutsche BaFin sowie Coinbase. Prüfe jeden Status vor der Einzahlung selbst im ESMA-Register.
Was gewinne ich bei einem lizenzierten Anbieter?
Vorgeschriebene Trennung der Kundengelder vom Firmenvermögen, Eigenkapitalanforderungen und ein in der EU durchsetzbares Beschwerdeverfahren. Im Insolvenzfall fallen Kundenbestände dadurch grundsätzlich nicht in die Insolvenzmasse.
Bekomme ich damit eine Einlagensicherung?
Nein. Für Kryptowerte gibt es nirgends eine gesetzliche Einlagensicherung – auch nicht bei lizenzierten Anbietern. MiCA senkt das Risiko, ersetzt die Sicherung aber nicht.
Was passiert, wenn die FMA die Zulassung erteilt?
Dann erscheint Bitget EU im ESMA-Register und dürfte über den Passport-Mechanismus in allen 27 EU-Ländern und im gesamten EWR tätig werden. Das wäre eine grundlegende Änderung der Lage.
Was passiert, wenn der Antrag abgelehnt wird?
Dann wäre ein vollständiges Offboarding die Folge – vergleichbar mit dem Ablauf in Frankreich, wo Bestände auf eine lizenzierte Drittplattform übertragen wurden.
Wann ist mit einer Entscheidung zu rechnen?
Das nennen wir bewusst nicht. Zeitpunkt und Ausgang liegen allein bei der FMA, und Bitget selbst betont, dass beides nicht feststeht. Wir haben im Januar einen Termin genannt und lagen daneben.
Woran erkenne ich, dass sich etwas geändert hat?
Am Eintrag im ESMA-Register. Erscheint Bitget EU dort, ist die Lizenz erteilt. Erscheint es nicht, ist sie es nicht – unabhängig von Ankündigungen oder Markterwartungen.
Ist dieser Beitrag eine Rechts- oder Anlageberatung?
Nein. Er dient der Information und stellt weder eine Rechts- noch eine Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Für verbindliche Auskünfte zum Lizenzstatus ist ausschließlich das ESMA-Register maßgeblich.
Weiterführende Artikel
- Bitget Support Center – offizielle Mitteilung zum MiCAR-Zulassungsverfahren: Antrag von Bitget EU bei der österreichischen FMA nach der Verordnung (EU) 2023/1114, Absichtserklärung zur Erbringung von Dienstleistungen erst nach Erteilung der Zulassung sowie die Klarstellung, dass für bestehende Kunden von Bitget Global weiterhin die geltenden vertraglichen und rechtlichen Vereinbarungen gelten (maßgebliche Primärquelle)
- CASP Tracker – Bitget nicht im ESMA-Register geführt und damit nicht MiCA-zugelassen; Einordnung, dass ein Antrag keine Zulassung ist und nur der Registereintrag eine erteilte Lizenz bestätigt; Hinweis auf den in Wien ansässigen europäischen Hauptsitz und die Bekanntgabe vom 17. Juni 2026
- CASP Tracker – Auswertung vom 17. September 2026 mit der Einordnung, dass ein fehlender Registereintrag nicht gleichbedeutend mit einem Marktaustritt ist; ohne Zulassung dürfen jedoch keine neuen EU-Kunden in eigenem Namen aufgenommen werden
- crypto.news – Einreichung des MiCAR-Antrags durch Bitget EU, öffentliche Bestätigung durch CEO Gracy Chen auf X sowie der ausdrückliche Hinweis des Unternehmens, dass die Mitteilung nicht als Genehmigung, Billigung oder Bestätigung durch die FMA oder eine andere Behörde zu lesen sei
- Cryptonomist – Bestätigung des Antrags durch Gracy Chen am 17. Juni 2026 mit der Erklärung, ohne Zulassung keine Dienstleistungen im EWR zu erbringen; Einordnung Österreichs als bevorzugte Jurisdiktion sowie der parallele FMA-Antrag von BingX EU vom 16. Juni 2026
- CoinTracking – Bestätigung des fehlenden ESMA-Eintrags zum Stand 30. Juni 2026, europäischer Hauptsitz in Wien, Warnlisteneintrag der französischen AMF seit 2023 und eingeleiteter Marktrückzug aus Frankreich sowie die Folgen des Stichtags: keine Neukäufe und Einzahlungen mehr für EU-Nutzer, Auszahlungen voraussichtlich weiterhin möglich
- BTC-ECHO – Bitget unter den Plattformen, die den Stichtag ohne MiCA-Lizenz erreichten; Darstellung der ESMA-Anforderungen an betroffene Unternehmen: Einstellung der Kundenaufnahme, Ende der Marketingmaßnahmen und Beschränkung auf eine geordnete Abwicklung einschließlich Kontoschließung sowie Übertragung oder Auszahlung von Kundengeldern
- Tangem Learning Hub – unveränderter Status zum 31. Mai 2026, Ablauf des Offboardings in Frankreich mit Übertragung verbliebener Bestände über 10 USDC auf eine lizenzierte Drittplattform ab dem 8. April 2026 sowie die Einordnung, dass Auszahlungen nach dem Stichtag Teil einer regulatorischen Abwicklung sind und nicht Bestandteil eines weiterlaufenden, vollständig geschützten Handelskontos
- CoinTracking MiCA-Check – Erläuterung des EU-Passportings, wonach eine in einem Mitgliedstaat erteilte Lizenz EU-weit gilt, sowie die Klarstellung, dass MiCA trotz Trennung der Kundengelder keine Einlagensicherung für Kryptowerte schafft
- Rechtsgrundlagen: ESMA – öffentliches MiCA-Register als allein maßgebliche Quelle für den Lizenzstatus · § 23 EStG zu privaten Veräußerungsgeschäften
Methodik und Korrektur: Dieser Beitrag erschien am 16. Januar 2026 unter dem Titel „Bitget vor regulatorischem Wendepunkt: MiCA-Genehmigung bis Ende Q1 in Sicht“. Diese Prognose ist nicht eingetreten: Bis zum Ende des ersten Quartals wurde weder eine Genehmigung erteilt noch ein Antrag öffentlich bekannt; die Einreichung bei der österreichischen FMA wurde erst am 17. Juni 2026 publik. Wir haben den Titel entsprechend geändert, die Fehleinschätzung im Beitrag offengelegt und verzichten in dieser Fassung bewusst auf jede Terminprognose. Sämtliche Angaben zum Lizenzstatus sind Momentaufnahmen vom 19. September 2026; maßgeblich ist ausschließlich das öffentliche ESMA-Register. Die Darstellung des Offboardings in Frankreich und der Folgen des Stichtags beruht auf Berichterstattung und Unternehmensangaben und wurde von uns nicht unabhängig verifiziert. Dieser Beitrag enthält keine Affiliate-Links.
⚠ Risiko- & Transparenzhinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Rechts-, Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Felix Rieger ist Krypto-Journalist und Fachautor, kein Rechtsanwalt, Steuerberater oder zugelassener Finanzberater. Sämtliche Angaben zum Lizenz- und Verfahrensstand sind Momentaufnahmen vom 19. September 2026 und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist ausschließlich das öffentliche CASP-Register der ESMA, in dem die konkrete zugelassene Rechtseinheit einzutragen ist – prüfe den Status vor jeder Einzahlung und vor jeder Entscheidung selbst, auch bei Anbietern, die hier als lizenziert genannt werden. Ein laufendes Antragsverfahren begründet keine Zulassung; Zeitpunkt und Ausgang des Verfahrens bei der österreichischen FMA stehen nicht fest, und Bitget selbst weist darauf hin, dass seine Mitteilungen nicht als Genehmigung, Billigung oder Bestätigung durch eine Behörde zu verstehen sind. Die Unterscheidung zwischen den Rechtseinheiten Bitget EU und Bitget Global ist für die Beurteilung wesentlich: Eine künftige Zulassung für Bitget EU würde nicht ohne Weiteres für bestehende Konten bei Bitget Global gelten. Angaben zur Verfügbarkeit von Diensten, zu Auszahlungsmöglichkeiten und zum Ablauf eines Offboardings beruhen auf Berichterstattung und Unternehmensangaben, wurden von uns nicht unabhängig verifiziert und können sich kurzfristig ändern; wer Guthaben hält, sollte den aktuellen Kontostatus fortlaufend prüfen und die vollständige Handelshistorie sichern, solange der Zugang besteht. Der Besitz und Handel von Kryptowährungen ist in Deutschland für Privatpersonen legal; die Zulassungspflicht trifft den Anbieter. Steuerliche Erklärungspflichten bestehen unabhängig davon, wo gehandelt wird. Die steuerlichen Hinweise in diesem Beitrag beschreiben die allgemeine deutsche Rechtslage in stark vereinfachter Form und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls durch einen Steuerberater. Für Kryptowerte besteht generell keine gesetzliche Einlagensicherung – auch nicht bei MiCA-lizenzierten Anbietern. Kryptowährungen sind hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich. Zuletzt geprüft: 19. September 2026.

Immer unter menschlicher Kontrolle: Jede Zahl, jede Quelle und jede Einschätzung wird vor der Veröffentlichung persönlich geprüft. Kein Beitrag erscheint ungelesen, und die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei Felix Rieger. KI beschleunigt die Arbeit — sie trifft keine Bewertungen und ersetzt keine eigenen Tests.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatile Anlageinstrumente — der Handel kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Investiere nur, was du bereit bist zu verlieren. KryptoZukunft.com übernimmt keine Haftung für Entscheidungen auf Basis dieser Inhalte. Bei steuerlichen Fragen wende dich an einen zugelassenen Steuerberater.