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Chainlink statt XRP: Warum der Krypto-Experte Zack Rynes SWIFTs wahren Blockchain-Partner kennt

Krypto News - Nachrichten Portal
Chainlink statt XRP: Warum der Krypto-Experte Zack Rynes SWIFTs wahren Blockchain-Partner kennt
Inhaltsverzeichnis (50)
  1. Chainlink statt XRP: Warum der Krypto-Experte Zack Rynes SWIFTs wahren Blockchain-Partner kennt
  2. Hintergrund zu SWIFT
  3. Bedeutung im globalen Zahlungsverkehr
  4. Die Herausforderung mit Blockchain
  5. SWIFTs bisherige Schritte
  6. Zack Rynes’ Analyse: Chainlink statt XRP
  7. Die Kernaussagen von Rynes
  8. Warum XRP laut Rynes im Nachteil ist
  9. Chainlinks strategischer Vorteil
  10. Die Zusammenarbeit von Chainlink mit SWIFT
  11. Das Schlüsselprojekt: Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP)
  12. Warum CCIP entscheidend ist
  13. Signalwirkung für den Markt
  14. Chainlink-Technologie und Use Cases
  15. Kerntechnologien von Chainlink
  16. Relevante Partnerschaften
  17. Beispiele für Use Cases im Finanzsektor
  18. XRP’s Strategie und Fokus
  19. XRP Ledger: Technische Stärken
  20. Fokus auf Cross-Border Payments
  21. Ripple’s Haltung zu SWIFT
  22. Herausforderungen für XRP
  23. Vergleich Chainlink vs. XRP im SWIFT-Kontext
  24. Technologische Ausrichtung
  25. Partnerschaften und Pilotprojekte
  26. Institutionelle Akzeptanz
  27. SWOT-Analyse im SWIFT-Kontext
  28. Markt- und Community-Reaktionen
  29. Reaktionen in sozialen Medien
  30. Stimmen von Branchenexperten
  31. Auswirkungen auf die Kurse
  32. Fazit der Community-Diskussion
  33. Zukunftsausblick
  34. Szenario 1: Integration statt Disruption
  35. Szenario 2: Disruption durch neue Netzwerke
  36. Szenario 3: Koexistenz beider Systeme
  37. Langfristige Trends
  38. Fazit
  39. FAQ – Chainlink vs. XRP im SWIFT-Kontext
  40. 1. Was ist SWIFT?
  41. 2. Warum ist SWIFT wichtig für den internationalen Zahlungsverkehr?
  42. 3. Was macht Chainlink einzigartig im SWIFT-Kontext?
  43. 4. Hat Chainlink bereits mit SWIFT zusammengearbeitet?
  44. 5. Warum sieht Zack Rynes Chainlink vor XRP?
  45. 6. Was ist XRP und worin liegt der Unterschied zu Chainlink?
  46. 7. Warum kooperiert SWIFT nicht direkt mit XRP?
  47. 8. Kann XRP trotzdem von SWIFTs Blockchain-Integration profitieren?
  48. 9. Wird sich SWIFT langfristig für Chainlink entscheiden?
  49. 10. Wer könnte am Ende mehr profitieren – Chainlink oder XRP?
  50. Ähnliche Beiträge

Im Wettlauf um die Zukunft des globalen Zahlungsverkehrs rückt eine Frage immer stärker in den Fokus: Wer wird zum wichtigsten Blockchain-Partner für SWIFT, das Herzstück des internationalen Bankensystems?

Während viele Krypto-Enthusiasten XRP von Ripple seit Jahren als heißen Anwärter sehen, sorgt nun eine Einschätzung des Krypto-Analysten Zack Rynes für Diskussionen. Seine These: Nicht XRP, sondern Chainlink ist der wahre Herausforderer – und möglicherweise schon deutlich näher an einer tiefen Integration mit SWIFT, als viele glauben.

Diese Aussage kommt nicht von ungefähr. Chainlink arbeitet bereits aktiv mit SWIFT zusammen, testet in Pilotprojekten die Überbrückung von traditionellen Finanzsystemen und Blockchain-Netzwerken und setzt dabei auf das hauseigene Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP). XRP hingegen verfolgt einen anderen Ansatz: Ripple möchte SWIFT langfristig ersetzen, anstatt sich als technischer Partner einzubringen.

In diesem Artikel beleuchten wir,

  • wie die globale Finanzinfrastruktur derzeit funktioniert,
  • welche Strategien Chainlink und XRP verfolgen,
  • warum Rynes Chainlink vorne sieht
    und was das für die Zukunft der internationalen Zahlungen bedeuten könnte.

Hintergrund zu SWIFT

Das Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication – besser bekannt als SWIFT – ist das Rückgrat des internationalen Bankensystems. Seit seiner Gründung im Jahr 1973 in Belgien sorgt das Netzwerk dafür, dass Finanzinstitute weltweit standardisierte Nachrichten für Überweisungen, Wertpapiertransaktionen und andere Bankgeschäfte austauschen können.

Bedeutung im globalen Zahlungsverkehr

  • Über 11.000 Finanzinstitute in mehr als 200 Ländern sind angeschlossen.
  • Täglich werden mehrere Billionen US-Dollar an Transaktionsvolumen über SWIFT-Nachrichten bewegt.
  • SWIFT selbst wickelt keine Zahlungen ab, sondern übermittelt die dafür notwendigen Informationen schnell und sicher.

Die Herausforderung mit Blockchain

Mit dem Aufkommen von Kryptowährungen und tokenisierten Vermögenswerten steht SWIFT vor einer strategischen Weichenstellung:

  • Wie integriert man Blockchain-Technologie, ohne die bestehende Infrastruktur komplett zu ersetzen?
  • Wie lassen sich regulatorische Anforderungen und die hohen Sicherheitsstandards der Banken mit der Offenheit dezentraler Netzwerke vereinen?

SWIFTs bisherige Schritte

  • Erste Tests mit CBDCs (Central Bank Digital Currencies) in Kooperation mit mehreren Zentralbanken.
  • Pilotprojekte mit Blockchain-Unternehmen wie Chainlink, um traditionelle und digitale Assets über interoperable Brücken zu verbinden.

Kurz gesagt: SWIFT will nicht disruptiert, sondern weiterentwickelt werden – und sucht dafür Partner, die technologische Innovation mit institutioneller Sicherheit kombinieren können.

Der Krypto-Analyst Zack Rynes sorgte kürzlich für Aufsehen, als er öffentlich erklärte, dass Chainlink der wahre Herausforderer von SWIFT sei – nicht XRP. Seine Einschätzung basiert auf mehreren Beobachtungen und Branchenentwicklungen.

Die Kernaussagen von Rynes

  • Chainlink arbeitet bereits mit SWIFT zusammen: Pilotprojekte und Tests zeigen, dass die beiden Systeme technisch kompatibel sind.
  • XRP bleibt auf Distanz: Ripple fokussiert sich darauf, SWIFT als globalen Zahlungsstandard zu ersetzen, anstatt sich als Partner zu positionieren.
  • Pragmatischer Ansatz von Chainlink: Statt einen kompletten Umbruch anzustreben, baut Chainlink Brücken zwischen bestehenden Bankensystemen und Blockchain-Netzwerken.

Warum XRP laut Rynes im Nachteil ist

  • Regulatorische Hürden: Ripple befindet sich seit Jahren im Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht (SEC), was internationale Kooperationen erschwert.
  • Markenwahrnehmung: XRP wird oft als reine Zahlungs-Coin wahrgenommen, nicht als umfassende Infrastruktur-Lösung.
  • Technologischer Fokus: Während XRP Ledger Transaktionen schnell und günstig abwickelt, fehlt eine eigene Lösung für Blockchain-übergreifende Interoperabilität wie Chainlinks CCIP.

Rynes betont, dass Chainlink mit seinem Oracle-Netzwerk und dem Cross-Chain Interoperability Protocol eine entscheidende Lücke füllt: die sichere, standardisierte Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains und traditionellen Finanzsystemen. Genau diese Fähigkeit ist für SWIFT essenziell, um die Brücke zwischen der alten und der neuen Finanzwelt zu schlagen.

Die Verbindung zwischen Chainlink und SWIFT ist mehr als nur ein theoretisches Konzept – sie wird bereits in realen Pilotprojekten getestet. Das Ziel: Traditionelle Finanzinfrastrukturen nahtlos mit der Blockchain-Welt zu verbinden.

Das Schlüsselprojekt: Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP)

Im Jahr 2023 starteten SWIFT, Chainlink und mehrere führende Banken (u. a. UBS, BNP Paribas und die Monetary Authority of Singapore) ein Pilotprogramm, um den Transfer tokenisierter Fonds über verschiedene Blockchains hinweg zu ermöglichen – unter Beibehaltung der SWIFT-Infrastruktur.

Vorteile für SWIFT-Teilnehmer:

  • Keine Änderung am bestehenden Backend notwendig.
  • Nutzung bestehender Compliance- und Sicherheitsprotokolle.
  • Direkte Kommunikation zwischen Banken und Blockchain-Netzwerken über Chainlinks CCIP.

Warum CCIP entscheidend ist

Das Cross-Chain Interoperability Protocol ermöglicht es, Vermögenswerte und Daten sicher zwischen verschiedenen Blockchains zu verschieben. Für SWIFT bedeutet das:

  • Interoperabilität zwischen traditionellen Banknetzwerken und neuen dezentralen Finanzplattformen.
  • Skalierbare Integration, die nicht von einer einzigen Blockchain abhängig ist.
  • Zukunftssicherheit durch ein standardisiertes, erweiterbares Framework.

Signalwirkung für den Markt

Die erfolgreiche Durchführung dieser Tests sendet ein starkes Signal: SWIFT ist bereit, Blockchain-Technologie in sein globales Netzwerk zu integrieren, und Chainlink hat die technologische Grundlage dafür geliefert.

Chainlink ist mehr als nur ein Krypto-Token – es ist eine dezentrale Infrastruktur, die reale Daten, Zahlungen und Ereignisse sicher in Smart Contracts einbindet. Für SWIFT und andere Institutionen ist diese Technologie besonders wertvoll, da sie eine Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Blockchain-Welt schlägt.

  1. Dezentrale Oracles
    • Ermöglichen den sicheren Abruf externer Daten in Smart Contracts.
    • Nutzen mehrere unabhängige Nodes, um Manipulationen zu verhindern.
    • Anwendungsfälle: Preisfeeds, Wetterdaten, Unternehmens-APIs.
  2. Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP)
    • Standardisiertes Protokoll für den Datenaustausch und Asset-Transfer zwischen verschiedenen Blockchains.
    • Unterstützt öffentliche und private Blockchains gleichermaßen.
    • Besonders relevant für Finanzinstitute, die mehrere Netzwerke gleichzeitig bedienen müssen.
  3. Proof of Reserve
    • Echtzeit-Verifizierung von Reserven für Stablecoins, Wrapped Assets oder Tokenized Assets.
    • Schafft Transparenz und Vertrauen bei institutionellen Partnern.

Relevante Partnerschaften

  • Mastercard – für Blockchain-basierte Identitäts- und Zahlungsprojekte.
  • Fidelity – für On-Chain-Datenlösungen im Investmentbereich.
  • Euroclear & ANZ Bank – für die Integration tokenisierter Vermögenswerte.
  • Zentralbanken – für Pilotprojekte mit digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs).

Beispiele für Use Cases im Finanzsektor

  • Tokenisierte Fonds über SWIFT-Integration (z. B. UBS-Pilotprojekt).
  • Automatisierte Compliance-Prüfungen bei internationalen Überweisungen.
  • Sofortige, blockchain-übergreifende Abwicklung von Wertpapiertransaktionen.

Mit dieser technologischen Basis hat Chainlink eine Schlüsselposition im entstehenden Markt der institutionellen Blockchain-Anwendungen.

XRP’s Strategie und Fokus

Während Chainlink den Weg einer Kooperation mit SWIFT und traditionellen Finanzakteuren geht, verfolgt XRP – beziehungsweise Ripple Labs – eine disruptive Strategie: Das Ziel ist es nicht, sich in bestehende Systeme zu integrieren, sondern diese langfristig zu ersetzen.

XRP Ledger: Technische Stärken

  • Schnelle Transaktionen – durchschnittlich 3–5 Sekunden.
  • Niedrige Gebühren – meist unter 0,0001 USD pro Transaktion.
  • Hohe Skalierbarkeit – bis zu 1.500 Transaktionen pro Sekunde.
  • Energieeffizient – basiert nicht auf Proof-of-Work, sondern auf einem Konsensmechanismus (Ripple Protocol Consensus Algorithm, RPCA).

Fokus auf Cross-Border Payments

  • On-Demand Liquidity (ODL): Ripple nutzt XRP als Brückenwährung, um grenzüberschreitende Zahlungen ohne Vorfinanzierung in Nostro-/Vostro-Konten zu ermöglichen.
  • Partnerschaften mit Banken, Zahlungsanbietern und FinTechs weltweit, um schnelle und günstige Transaktionen zu realisieren.
  • Hauptkonkurrenten sind SWIFT, traditionelle Zahlungsnetzwerke und teilweise auch Stablecoins.

Ripple’s Haltung zu SWIFT

  • CEO Brad Garlinghouse hat mehrfach betont, dass Ripple nicht mit SWIFT kooperieren möchte, sondern dessen ineffiziente Strukturen langfristig ablösen will.
  • Diese Positionierung macht Ripple für SWIFT als direkten Partner weniger attraktiv, stärkt aber das Profil als „disruptive Alternative“.

Herausforderungen für XRP

  • Regulatorische Unsicherheiten – der langwierige Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht (SEC) belastet die internationale Expansion.
  • Markenwahrnehmung – XRP wird oft als reine Zahlungs-Coin wahrgenommen und weniger als umfassende Infrastruktur-Lösung.
  • Konkurrenz durch Stablecoins – insbesondere USDC und USDT gewinnen im internationalen Zahlungsverkehr zunehmend Marktanteile.

Die Diskussion, ob Chainlink oder XRP besser als Partner oder Konkurrent für SWIFT geeignet ist, lässt sich am besten mit einem direkten Vergleich der beiden Projekte betrachten.

Technologische Ausrichtung

  • Chainlink:
    • Fokus auf Interoperabilität zwischen Blockchains und traditionellen Finanzsystemen.
    • Liefert Oracles, CCIP und Dateninfrastruktur.
    • Arbeitet innerhalb bestehender Systeme.
  • XRP:
    • Fokus auf schnelle und günstige internationale Zahlungen.
    • Nutzt den XRP Ledger als eigenes Zahlungssystem.
    • Ziel: Ersatz statt Integration bestehender Netzwerke.

Partnerschaften und Pilotprojekte

  • Chainlink:
    • Aktive SWIFT-Pilotprojekte.
    • Zusammenarbeit mit Banken (UBS, BNP Paribas) und globalen Playern (Mastercard, Fidelity).
  • XRP:
    • Kooperationen mit einzelnen Banken, Zahlungsanbietern und FinTechs.
    • Keine direkte technische Zusammenarbeit mit SWIFT.

Institutionelle Akzeptanz

  • Chainlink: Profitiert von regulatorisch unproblematischer Rolle als Infrastruktur-Provider.
  • XRP: Wird in manchen Märkten aufgrund regulatorischer Streitigkeiten (v. a. SEC) mit Vorsicht betrachtet.

SWOT-Analyse im SWIFT-Kontext

FaktorChainlinkXRP
StärkenTechnische Interoperabilität, bestehende SWIFT-Tests, breites PartnernetzwerkSchnelligkeit, niedrige Kosten, ODL-Lösung
SchwächenAbhängigkeit von Partnerakzeptanz, kein eigenes ZahlungsnetzwerkRegulatorische Unsicherheiten, begrenzte Use Cases
ChancenAusbau von SWIFT-Kooperationen, Standardisierung von Cross-Chain-DatenDisruption des Zahlungsverkehrs, direkte Konkurrenz zu SWIFT
RisikenTechnologische Konkurrenz durch andere InteroperabilitätslösungenMargendruck durch Stablecoins, regulatorische Bremsen

Fazit im SWIFT-Kontext:
Chainlink ist aktuell strategisch besser positioniert, um SWIFT zu unterstützen, während XRP sich eher als Alternative versteht.

Markt- und Community-Reaktionen

Die Einschätzung von Zack Rynes, dass Chainlink und nicht XRP der wahre Herausforderer von SWIFT sei, hat in der Krypto-Community für viel Gesprächsstoff gesorgt.

Reaktionen in sozialen Medien

  • Twitter/X-Debatte: Unter dem entsprechenden Thread meldeten sich sowohl XRP-Befürworter als auch Chainlink-Anhänger zu Wort.
    • XRP-Fans betonten, dass Ripple bereits seit Jahren im internationalen Zahlungsverkehr aktiv sei und Chainlink diesen Vorsprung nicht so schnell einholen könne.
    • Chainlink-Unterstützer verwiesen auf die konkreten SWIFT-Pilotprojekte und die technische Notwendigkeit von Oracles und Interoperabilität.
  • Reddit-Threads (r/Chainlink, r/XRP):
    • Diskussionen drehten sich stark um die Frage, ob SWIFT langfristig eher eine integrative (Chainlink) oder disruptive (XRP) Lösung bevorzugen wird.

Stimmen von Branchenexperten

  • Einige Analysten sehen Chainlink klar im Vorteil, da SWIFT vermutlich den Weg geringster technischer und regulatorischer Reibung gehen wird.
  • Andere betonen, dass XRP durch seine On-Demand Liquidity und die direkte Konkurrenz zu SWIFT zwar mehr Umwälzungspotenzial, aber auch höhere Marktrisiken hat.

Auswirkungen auf die Kurse

  • LINK-Token: Nach Berichten über SWIFT-Pilotprojekte mit Chainlink kam es in der Vergangenheit oft zu kurzfristigen Kursanstiegen.
  • XRP-Token: Trotz der Debatte bleibt XRP unter den Top-10-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung und profitiert von langfristigen Partnerschaften im Zahlungssektor.

Fazit der Community-Diskussion

Die Lager sind klar getrennt:

  • Pro Chainlink: „Der Brückenbauer, den SWIFT braucht.“
  • Pro XRP: „Der Herausforderer, den die Banken fürchten.“

Zukunftsausblick

Die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Blockchain-Technologie und SWIFT hängt stark davon ab, welchen strategischen Weg das globale Zahlungsnetzwerk einschlägt. Sowohl Chainlink als auch XRP haben Chancen – allerdings mit sehr unterschiedlichen Ansätzen.

Szenario 1: Integration statt Disruption

  • SWIFT setzt verstärkt auf Kooperationspartner, um Blockchain-Funktionen schrittweise einzubinden.
  • Chainlink könnte hier die führende Rolle einnehmen, da die technische Infrastruktur und bestehende Pilotprojekte bereits vorhanden sind.
  • Vorteil: Geringeres regulatorisches Risiko und schnellere Implementierung für SWIFT-Mitglieder.

Szenario 2: Disruption durch neue Netzwerke

  • Sollte sich der Markt stärker zu dezentralen Zahlungssystemen bewegen, könnte XRP an Bedeutung gewinnen.
  • Ripple’s On-Demand Liquidity bietet eine direkte Alternative zu SWIFT-Transfers.
  • Risiko: Widerstand traditioneller Banken und regulatorische Hürden.

Szenario 3: Koexistenz beider Systeme

  • SWIFT arbeitet mit Chainlink für Interoperabilität, während XRP als paralleles Netzwerk für schnelle, günstige Zahlungen weiter wächst.
  • Banken könnten je nach Anwendungsfall zwischen Integration in SWIFT oder Nutzung von XRP wählen.
  • Tokenisierung von Vermögenswerten dürfte die Nachfrage nach Cross-Chain-Lösungen wie CCIP erhöhen.
  • Regulatorische Klarheit wird entscheiden, wie offen Banken für direkte Krypto-Integration sind.
  • Der Wettbewerb zwischen Brückenbauern (Chainlink) und Herausforderern (XRP) könnte den Innovationsdruck im globalen Zahlungsverkehr massiv steigern.

Fazit

Die Debatte „Chainlink vs. XRP als SWIFT-Herausforderer“ zeigt, wie unterschiedlich die Strategien führender Blockchain-Projekte im institutionellen Finanzsektor sein können.

Chainlink verfolgt einen kooperativen Ansatz:

  • Direkte Zusammenarbeit mit SWIFT in Pilotprojekten.
  • Bereitstellung von Interoperabilitäts- und Datenlösungen (CCIP, Oracles).
  • Fokus auf Integration in bestehende Systeme statt deren Ersetzung.

XRP hingegen setzt auf Disruption:

  • Ziel ist es, SWIFT langfristig zu ersetzen, nicht zu unterstützen.
  • Starke Position im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mit On-Demand Liquidity.
  • Potenziell höhere Gewinne bei Erfolg, aber auch deutlich mehr regulatorische Risiken.

Aus heutiger Sicht spricht vieles dafür, dass SWIFT zunächst auf eine Partnerschaft mit einem technologischen Brückenbauer wie Chainlink setzen wird, um schrittweise Blockchain-Funktionen zu integrieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass XRP aus dem Rennen ist – im Gegenteil: Sollte sich der Trend zu dezentralen, unabhängigen Zahlungssystemen verstärken, könnte XRP noch eine entscheidende Rolle spielen.

Unterm Strich:

  • Kurz- bis mittelfristig liegt Chainlink strategisch vorn.
  • Langfristig bleibt der Markt offen – und könnte Platz für beide Ansätze bieten.

1. Was ist SWIFT?

SWIFT ist das Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication – ein globales Nachrichtennetzwerk, das den sicheren Austausch von Zahlungs- und Transaktionsinformationen zwischen über 11.000 Finanzinstituten in mehr als 200 Ländern ermöglicht.

2. Warum ist SWIFT wichtig für den internationalen Zahlungsverkehr?

SWIFT sorgt für standardisierte, schnelle und sichere Kommunikation zwischen Banken weltweit. Ohne SWIFT müssten Institute auf viele bilaterale Systeme zurückgreifen, was Transaktionen verlangsamen und verteuern würde.

Chainlink bietet mit seinem Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) eine Lösung, um Daten und Vermögenswerte zwischen verschiedenen Blockchains und traditionellen Bankensystemen sicher auszutauschen – ohne bestehende Bankensysteme zu ersetzen.

Ja. SWIFT und Chainlink haben gemeinsam Pilotprojekte gestartet, um den Transfer tokenisierter Vermögenswerte über verschiedene Blockchains zu testen, darunter auch Kooperationen mit Großbanken wie UBS und BNP Paribas.

Laut dem Analysten Zack Rynes arbeitet Chainlink aktiv mit SWIFT zusammen, während XRP eher versucht, SWIFT zu ersetzen. Chainlink ist dadurch strategisch besser in bestehende Finanzsysteme integrierbar.

XRP ist die Kryptowährung des Ripple-Netzwerks und spezialisiert auf schnelle, günstige internationale Zahlungen. Im Gegensatz zu Chainlink fokussiert sich XRP auf den Zahlungsverkehr und weniger auf Daten- oder Interoperabilitätslösungen.

7. Warum kooperiert SWIFT nicht direkt mit XRP?

SWIFT bevorzugt derzeit Technologien, die bestehende Systeme ergänzen, anstatt sie zu ersetzen. XRP verfolgt eine eher disruptive Strategie und steht zudem unter regulatorischer Beobachtung, insbesondere in den USA.

8. Kann XRP trotzdem von SWIFTs Blockchain-Integration profitieren?

Ja, indirekt. Wenn SWIFT Blockchain-Technologie allgemein stärker integriert, könnte dies auch die Akzeptanz von Kryptowährungen wie XRP im Bankensektor fördern.

Es ist wahrscheinlich, dass SWIFT kurzfristig auf Chainlink setzt, um bestehende Systeme zu erweitern. Langfristig hängt die Entscheidung jedoch von Markttrends, regulatorischen Rahmenbedingungen und technologischen Entwicklungen ab.

Kurzfristig dürfte Chainlink aufgrund der direkten Kooperationen im Vorteil sein. Langfristig hängt der Erfolg davon ab, ob der Markt eher Integrationslösungen (Chainlink) oder disruptive Zahlungssysteme (XRP) bevorzugt.

Quellen:

  1. Zack Rynes Twitter/X – Analyse zu Chainlink und SWIFT
  2. SWIFT – Offizielle Webseite
  3. Chainlink – Offizielle Webseite
  4. SWIFT & Chainlink CCIP Pilotprojekt – Pressemitteilung
  5. UBS – Beteiligung am SWIFT-Chainlink-Pilotprojekt
  6. Ripple (XRP) – Offizielle Webseite

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