Wem gehören die Bitcoin 2026? Staaten, Strategy & Treasury-Firmen nach dem Kaufrausch – Bilanz, Risiken und was das für dich heißt
Inhaltsverzeichnis (34)
- Wem gehören die Bitcoin 2026? Staaten, Strategy und Treasury-Firmen nach dem großen Kaufrausch
- Was in der alten Version stand – und was davon nicht mehr stimmt
- Was war der „Unternehmens-Kaufrausch“ – und was ist im Oktober 2026 davon übrig?
- Wem gehören die Bitcoin heute?
- Wie viel Prozent aller Bitcoin liegen bei Firmen, ETFs und Staaten?
- Rechner: Wer hält wie viel – und was wäre es bei deinem Kurs wert?
- Wie viele Bitcoin hat Strategy – und lohnt sich das noch?
- Warum hat Strategy 2026 erstmals Bitcoin verkauft?
- Was ist mNAV – und warum ist die Prämie eingebrochen?
- Prämien-Rechner: Wie viel Bitcoin bekommst du für dein Geld wirklich?
- Ab welchem Bitcoin-Kurs wird es für Strategy gefährlich?
- Hebel-Rechner: Was passiert mit dem Netto-Bitcoin-Wert von Strategy?
- Wie geht es Metaplanet, Twenty One und den anderen Treasury-Firmen?
- Welche Firmen haben ihre Bitcoin wieder verkauft?
- Was bedeutet der MSCI-Beschluss für Strategy und deinen ETF?
- Hat die US-Bitcoin-Reserve schon Bitcoin gekauft?
- Wie viele Bitcoin besitzen die USA wirklich?
- Welche US-Bundesstaaten kaufen Bitcoin?
- Welche Länder halten Bitcoin als Reserve – und warum hat Deutschland keine?
- Was macht die tschechische Notenbank mit Bitcoin?
- Kauft El Salvador noch Bitcoin?
- Treiben Staaten und Firmen den Bitcoin-Kurs nach oben?
- Ist eine Strategy-Aktie besser als Bitcoin direkt?
- Steuer-Vergleich: Bitcoin direkt oder Treasury-Aktie?
- Was ändert die geplante Abschaffung der Haltefrist?
- Welche Risiken unterschätzen Anleger bei Treasury-Aktien?
- Wie geht es 2027 mit Bitcoin-Reserven und Treasury-Firmen weiter?
- Was heißt das alles konkret für dich als Anleger?
- Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick
- Quiz: Wie gut kennst du die großen Bitcoin-Halter?
- Häufige Fragen zu Bitcoin-Reserven und Treasury-Firmen
- Weiterlesen auf KryptoZukunft.com
- Quellen
- Ähnliche Beiträge
Wem gehören die Bitcoin 2026? Staaten, Strategy und Treasury-Firmen nach dem großen Kaufrausch
Im August 2025 sah es so aus, als würden Regierungen und Konzerne den Bitcoin-Markt leerkaufen. Vierzehn Monate später hat die US-Reserve keinen einzigen Coin gekauft, Strategy hat erstmals Bitcoin verkauft, und viele Treasury-Aktien notieren unter dem Wert ihrer Coins. Hier ist die ehrliche Bilanz – mit Zahlen, eigenen Rechnungen und dem, was das für dich als Anleger bedeutet.
Was in der alten Version stand – und was davon nicht mehr stimmt
Dieser Artikel erschien zuerst am 1. August 2025 unter dem Titel „Bitcoin-Reserve & Unternehmens-Kaufrausch“. Er war damals im Ton zu euphorisch und enthielt Zahlen, die heute falsch sind. Ehrlich korrigiert: Der Bitcoin-Kurs lag nicht „seit März 2025“ über 120.000 Dollar – das Allzeithoch von 126.198 Dollar kam erst am 6. Oktober 2025, danach fiel der Kurs bis Juli 2026 um gut die Hälfte. Strategy hielt nicht „über 580.000 BTC“ als Endstand, sondern ist inzwischen bei 848.517 BTC. Metaplanet hat nicht 16.000, sondern 35.102 BTC. Die Aussage, Deutschland prüfe eine eigene Reserve, war nie belegt – der deutsche Staat hält praktisch keine Bitcoin mehr. Und die Kernthese, institutionelle Käufe würden quasi automatisch neue Rekorde erzeugen, hat sich als zu einfach erwiesen. Diese Version ersetzt den alten Text komplett.
Wenn du die Schlagzeilen aus dem Sommer 2025 noch im Kopf hast, klang alles nach einer Einbahnstraße: Donald Trump unterschreibt eine Verfügung für eine staatliche Bitcoin-Reserve, über hundert börsennotierte Firmen stapeln Coins in ihren Bilanzen, und jeder Kauf schien den Preis weiter nach oben zu schieben. Wer damals einstieg, hatte das Gefühl, mit den Großen zu schwimmen. Heute, im Oktober 2026, sieht das Bild deutlich nüchterner aus. Genau deshalb lohnt sich der zweite Blick: Was ist aus der Reserve geworden? Wer hält heute wirklich die meisten Bitcoin? Und warum sind ausgerechnet die Firmen, die am lautesten gekauft haben, jetzt am stärksten unter Druck?
Dieser Text ist bewusst kein Nachrichtenticker. Für die tagesaktuellen Entwicklungen rund um einzelne Firmen haben wir eigene Beiträge, die wir unten verlinken. Hier geht es um das große Bild: die Besitzverhältnisse, die Mechanik hinter dem Treasury-Modell, die politische Realität der Staatsreserven – und die Frage, was du als Privatanleger in Deutschland daraus mitnehmen solltest. Wenn dich der direkte Aktienvergleich interessiert, lies parallel unseren ausführlichen Beitrag Strategy vs. Metaplanet 2026 nach dem MSCI-Beschluss.
Was war der „Unternehmens-Kaufrausch“ – und was ist im Oktober 2026 davon übrig?
Der „Unternehmens-Kaufrausch“ bezeichnet die Welle von 2024 und 2025, in der börsennotierte Firmen Bitcoin über Aktien- und Anleiheemissionen kauften; bis zum 21. Oktober 2026 halten öffentliche Unternehmen zusammen 1.220.948 BTC, doch die meisten kaufen kaum noch, weil ihre Aktien keine Prämie mehr auf den Bitcoin-Wert bekommen.
Das Prinzip war einfach und eine Zeit lang verblüffend erfolgreich. Eine Firma gibt neue Aktien aus, deren Kurs deutlich über dem Wert der Bitcoin pro Aktie liegt. Mit dem eingesammelten Geld kauft sie Bitcoin. Weil die Aktionäre mehr bezahlt haben, als die gekauften Coins wert sind, steigt die Zahl der Bitcoin pro Aktie trotz Verwässerung. Das zieht neue Käufer an, der Aktienkurs steigt, und das Spiel beginnt von vorn. Michael Saylor hat das bei Strategy perfektioniert, Dutzende Nachahmer kopierten es: Metaplanet in Japan, Twenty One Capital mit Tether im Rücken, Strive, Nakamoto, Semler Scientific und viele kleinere Namen.
Der Haken liegt im ersten Satz: Das Ganze funktioniert nur, solange die Aktie mit Aufschlag gehandelt wird. Laut Galaxy Research sind die Treasury-Firmen spätestens seit Ende 2025 in eine „darwinistische Phase“ eingetreten, weil ihre Aktien unter den Nettoinventarwert fielen und sich der Wachstumskreislauf umkehrte Cointelegraph/Galaxy Research, 06.12.2025. Die gleiche Finanzakrobatik, die nach oben verstärkt hat, verstärkt nach unten. Genau diese Entwicklung haben wir im Juni ausführlich beschrieben in Wie aus dem MicroStrategy-Erfolgsrezept ein Risiko wird.
Übrig ist trotzdem eine Menge. Die Firmen haben ihre Bitcoin ja nicht über Nacht verkauft. Die Bestände sind riesig, sie liegen nur in Händen, die selbst nicht mehr wachsen können. Das ist ein wichtiger Unterschied für den Markt: Ein großer Halter, der nicht mehr kauft, ist etwas anderes als ein großer Halter, der verkaufen muss. Über weite Strecken des Jahres 2026 war Ersteres der Fall. Bei einigen Firmen kam Letzteres dazu.
Wem gehören die Bitcoin heute?
Nach Daten von Bitbo vom 21. Oktober 2026 halten Spot-ETFs rund 1,49 Millionen BTC, börsennotierte Firmen 1,22 Millionen, Staaten mindestens 0,52 Millionen und private Unternehmen 0,44 Millionen BTC – zusammen etwa 3,67 Millionen Bitcoin oder nach Berechnung von KryptoZukunft.com gut 18 % der umlaufenden Menge.
Die folgende Tabelle zeigt die großen Halter-Gruppen. Wichtig vorab: Solche Tracker zählen nur, was öffentlich zugeordnet werden kann. Gerade bei Staaten gehen die Schätzungen weit auseinander, dazu gleich mehr Bitbo Treasuries, 21.10.2026.
| Halter-Gruppe | Bestand (BTC) | Anteil am Umlauf* | Wert bei 81.546 $ |
|---|---|---|---|
| Spot-ETFs (u. a. IBIT, FBTC, GBTC) | 1.487.109 | 7,4 % | 121,3 Mrd. $ |
| Börsennotierte Unternehmen | 1.220.948 | 6,1 % | 99,6 Mrd. $ |
| Staaten (laut Tracker) | 518.526 | 2,6 % | 42,3 Mrd. $ |
| Private Unternehmen | 439.005 | 2,2 % | 35,8 Mrd. $ |
| DeFi-Protokolle | 267.236 | 1,3 % | 21,8 Mrd. $ |
Was diese Zahlen nicht zeigen: Wer am Ende wirklich hinter den ETF-Anteilen steckt. Ein großer Teil davon sind Privatanleger, Vermögensverwalter und Pensionskassen, die über ihren Broker Anteile kaufen. Deshalb ist „ETF-Bestand“ nicht dasselbe wie „institutioneller Bestand“. Wie sich die ETF-Halter zusammensetzen und warum dort aktuell Geld abfließt, steht in unserem Überblick zu den Bitcoin-Spot-ETFs 2026. Allein BlackRocks IBIT hält laut Tracker 811.478 BTC und ist damit fast so groß wie Strategy.
Wie viel Prozent aller Bitcoin liegen bei Firmen, ETFs und Staaten?
Nach Berechnung von KryptoZukunft.com liegen im Oktober 2026 rund 18,2 % der etwa 20,1 Millionen umlaufenden Bitcoin bei ETFs, börsennotierten und privaten Firmen sowie Staaten; bezogen auf das Maximum von 21 Millionen BTC sind es 17,5 %.
Das klingt viel, und es ist viel. Im Jahr 2020 lag dieser Anteil noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Aber man sollte die Zahl richtig einordnen. Erstens sind mehrere Millionen Bitcoin vermutlich für immer verloren, etwa auf vergessenen Festplatten oder in Wallets ohne Schlüssel. Zweitens sind die Bestände großer Halter nicht „vom Markt verschwunden“. Ein ETF muss verkaufen, wenn Anleger Anteile zurückgeben. Eine Firma kann verkaufen, wenn sie Geld braucht. Und ein Staat kann per Gesetz oder Gerichtsurteil zum Verkauf gezwungen werden. Knappheit entsteht also nur dann, wenn diese Halter auch in schwierigen Phasen festhalten. Mehr zur Angebotsseite und dem nächsten Halving findest du in unserer Bitcoin-Analyse und Prognose 2026.
Rechner: Wer hält wie viel – und was wäre es bei deinem Kurs wert?
Wähle eine Halter-Gruppe oder eine einzelne Adresse aus der Tabelle und gib einen Bitcoin-Kurs ein. Der Rechner zeigt Anteil am Umlauf, Wert in Dollar und wie viele Tage Neuproduktion der Bestand entspricht.
Wie viele Bitcoin hat Strategy – und lohnt sich das noch?
Strategy (früher MicroStrategy) hielt am 19. Oktober 2026 laut eigener Meldung 848.517 BTC mit Anschaffungskosten von rund 64,02 Milliarden Dollar, also durchschnittlich 75.446 Dollar je Bitcoin; beim Kurs von 81.546 Dollar liegt der Buchgewinn damit bei nur noch etwa 8 %.
Diese Zahl ist bemerkenswert, wenn man sie neben die alte Version dieses Artikels legt. Im August 2025 sprachen wir von 580.000 BTC und einer Aktie, die in fünf Jahren um 3.000 % gestiegen war. Seither ist der Bestand um mehr als 200.000 Bitcoin gewachsen, gekauft überwiegend zu hohen Kursen rund um das Allzeithoch. Der Durchschnittspreis ist entsprechend gestiegen. In der Woche vom 12. bis 18. Oktober 2026 kamen 267 BTC zu durchschnittlich rund 82.900 Dollar dazu, gleichzeitig hat das Unternehmen sein Rückkaufprogramm für Vorzugsaktien auf 3 Milliarden Dollar erweitert Quiver Quantitative, 19.10.2026.
Unsere Rechnung: 848.517 BTC mal 81.546 Dollar ergeben 69,19 Milliarden Dollar. Das sind 4,04 % der maximal möglichen 21 Millionen Bitcoin und 4,22 % der bislang geschürften Menge. Kein einzelnes Unternehmen und kein einzelner Staat ist auch nur annähernd so groß. Gleichzeitig zeigt der kleine Abstand zwischen Einstandspreis und Marktpreis, wie dünn das Polster geworden ist. Ein Rückgang auf 75.000 Dollar würde den gesamten Buchgewinn aufzehren.
Die eigentliche Frage ist aber nicht, ob Strategy im Plus liegt, sondern ob die Aktie für dich als Anleger sinnvoller ist als Bitcoin selbst. Darauf kommen wir weiter unten bei Steuern und Risiken zurück. Wer die Aktie im Kontext anderer Krypto-Werte wie Coinbase oder Circle vergleichen will, findet das in unserem Analyse-Check der Krypto-Aktien 2026.
Warum hat Strategy 2026 erstmals Bitcoin verkauft?
Strategy verkaufte zwischen Mai und August 2026 rund 6.948 Bitcoin für etwa 432,5 Millionen Dollar, weil der Kurs der Vorzugsaktie STRC unter 100 Dollar gefallen war und Bitcoin-Verkäufe für Dividenden günstiger erschienen als neue Aktienausgaben bei niedriger Prämie.
Das war ein Tabubruch. Noch im Dezember 2025 hatte Bitwise-Chef Matt Hougan öffentlich erklärt, Strategy werde bei fallendem Aktienkurs nicht zum Verkauf gezwungen, und wer etwas anderes behaupte, liege „einfach falsch“ Cointelegraph, 06.12.2025. Gezwungen wurde Strategy tatsächlich nicht. Aber das Unternehmen entschied sich freiwillig dafür, weil es aus Sicht der Kennzahl „Bitcoin pro Aktie“ die bessere Option war. CEO Phong Le formulierte es sinngemäß so: Man verkaufe Bitcoin, wenn das für die Bitcoin pro Aktie besser sei als der Verkauf von Eigenkapital. Michael Saylor ergänzte, das Ziel sei, „niemals Netto-Verkäufer“ zu sein Decrypt, 11.08.2026.
Rechnet man die gemeldeten Zahlen durch, lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei rund 62.250 Dollar je Bitcoin – also deutlich unter dem damaligen Durchschnittseinstand. Verkauft wurde in der Nähe des Jahrestiefs. Das ist kein Vorwurf an das Management, sondern eine Erinnerung daran, wie solche Modelle in Stressphasen funktionieren: Sie müssen ihre laufenden Verpflichtungen bezahlen, und zwar genau dann, wenn es am wenigsten passt. Die Einzelheiten der Verkaufswelle haben wir im August aufgeschrieben: Strategy verkauft Bitcoin und kehrt sein eigenes Geschäftsmodell um.
Inzwischen kauft Strategy wieder, finanziert durch den Verkauf eigener Stammaktien. Laut dem Investor-Briefing vom 4. Oktober 2026 hält das Unternehmen zusätzlich eine Dollar-Reserve von 4,88 Milliarden Dollar, und die gesamten Dollar-Mittel von 5,71 Milliarden decken rund 3,6 Jahre an Zins- und Dividendenzahlungen ab. Diese Verpflichtungen summieren sich auf etwa 1,58 Milliarden Dollar pro Jahr Strategy Investor Briefing, 04.10.2026.
Unsere Rechnung: Müsste Strategy diese 1,58 Milliarden Dollar komplett aus Bitcoin-Verkäufen bezahlen, wären das beim aktuellen Kurs rund 19.375 BTC pro Jahr – gut 2,3 % des Bestands. Das ist nicht existenzbedrohend, aber es ist ein stetiger Abfluss, der in einem langen Bärenmarkt spürbar wird. Die Dollar-Reserve verschafft Zeit, keine Unverwundbarkeit.
Was ist mNAV – und warum ist die Prämie eingebrochen?
mNAV ist das Verhältnis zwischen dem Börsenwert einer Treasury-Firma und dem Marktwert ihrer Bitcoin; bei Strategy lag es am 24. Oktober 2026 bei 1,17, nachdem es 2024 zeitweise bei 3 bis 4 lag – Anleger zahlen also nur noch 17 % Aufschlag auf die Coins.
Stell dir vor, du kaufst eine Kiste mit zehn Goldmünzen. Ist die Kiste an der Börse doppelt so viel wert wie das Gold darin, zahlst du ein mNAV von 2. Warum sollte jemand das tun? Weil er darauf setzt, dass die Kiste in Zukunft mehr Münzen enthält, als er heute bezahlt. Genau dieses Versprechen hat die Prämie getragen. Laut mnav.com schwankte das mNAV von Strategy in den letzten 52 Wochen zwischen 0,98 und 1,37 mnav.com, 24.10.2026. Zeitweise lag die Aktie also sogar unter dem Wert ihrer Bitcoin.
Warum ist die Prämie verschwunden? Drei Gründe spielen zusammen. Erstens gibt es seit Januar 2024 Spot-ETFs, mit denen jeder Bitcoin ohne Aufschlag kaufen kann. Der frühere Vorteil, über eine Aktie in Bitcoin investieren zu können, ist für viele Fonds weggefallen. Zweitens haben Dutzende Nachahmer dasselbe Modell angeboten und damit das Angebot an „Bitcoin-Aktien“ massiv erhöht. Drittens ist Bitcoin selbst stark gefallen, und in fallenden Märkten zahlt niemand Aufschläge für Wachstumsversprechen. Eine Auswertung bei CoinMarketCap fasst es zusammen: Die Prämie, die Aktienverkäufe zu günstigem Kapital machte, ist weitgehend verschwunden CoinMarketCap Academy, Juni 2026.
Aus der Praxis: Wer Bitcoin über eine Treasury-Aktie gekauft hat und sich wundert, warum das Depot tiefer im Minus steht als der Bitcoin-Kurs, findet die Antwort fast immer in der geschrumpften Prämie. Wer im Sommer 2025 bei einem mNAV von 2 gekauft hat, hat seither allein durch die Normalisierung der Prämie rund 40 % verloren – völlig unabhängig vom Bitcoin-Kurs.
Ab welchem Bitcoin-Kurs wird es für Strategy gefährlich?
Nach vereinfachter Rechnung von KryptoZukunft.com decken die 848.517 Bitcoin von Strategy die ausstehenden Schulden und Vorzugsaktien von zusammen rund 20,66 Milliarden Dollar noch bis zu einem Bitcoin-Kurs von etwa 24.350 Dollar; darunter wäre das Eigenkapital rechnerisch aufgezehrt.
Diese Zahl beruhigt viele, weil sie weit unter dem aktuellen Kurs liegt. Sie ist aber nur eine Seite der Medaille. Strategy hat laut Investor-Briefing 6,71 Milliarden Dollar Anleihen-Nennwert und 13,95 Milliarden Dollar Vorzugsaktien im Umlauf. Die meisten Wandelanleihen werden erst in einigen Jahren fällig, und die Vorzugsaktien haben keinen festen Rückzahlungstermin. Ein „Margin Call“ wie bei einem gehebelten Privatkonto ist deshalb nicht das realistische Szenario. Realistischer ist ein schleichender Prozess: Die Aktie fällt, neue Aktien bringen weniger Geld, also werden Dividenden aus Reserven oder Bitcoin-Verkäufen bezahlt, was wiederum die Bitcoin pro Aktie senkt.
Spannender als die Pleitegrenze ist der Hebel. Weil Schulden und Vorzugsaktien feste Dollar-Beträge sind, schwankt das Eigenkapital stärker als der Bitcoin-Kurs. Der folgende Rechner zeigt das.
Hebel-Rechner: Was passiert mit dem Netto-Bitcoin-Wert von Strategy?
Vereinfachtes Modell auf Basis der Zahlen vom 4. und 19. Oktober 2026: Bitcoin-Bestand plus Dollar-Mittel minus Anleihen und Vorzugsaktien. Keine Prognose, sondern eine Mechanik-Illustration.
Veränderung Bitcoin ggü. heute: 0,0 % · Veränderung Netto-Wert: 0,0 % · Hebel: 1,28×
Unsere Einschätzung: Ein Hebel von etwa 1,28 klingt harmlos. In der Praxis kommt aber das schwankende mNAV oben drauf. Steigt Bitcoin um 50 %, steigt der Netto-Wert nach unserer Rechnung um rund 64 % – und wenn gleichzeitig die Prämie zurückkehrt, kann die Aktie noch deutlich stärker steigen. Fällt Bitcoin um 50 %, sinkt der Netto-Wert um rund 64 %, und eine Prämie unter 1 kann den Verlust zusätzlich vergrößern. Die Aktie ist also kein „sichereres Bitcoin“, sondern ein riskanteres.
Wie geht es Metaplanet, Twenty One und den anderen Treasury-Firmen?
Metaplanet hält 35.102 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 107.607 Dollar und liegt beim Kurs vom 23. Oktober 2026 damit nach Berechnung von KryptoZukunft.com rund 24 % im Minus; Twenty One Capital und Strive folgen mit jeweils etwa 37.000 BTC auf den Plätzen zwei und drei der Firmen-Rangliste.
Metaplanet ist das Lehrbuchbeispiel für einen späten Einstieg. Der japanische Hotelbetreiber, der sich zur „asiatischen Strategy“ umgebaut hat, kaufte zuletzt Ende 2025 noch einmal 4.279 BTC zu durchschnittlich 105.412 Dollar und kam damit auf 35.102 BTC bei Gesamtkosten von rund 3,78 Milliarden Dollar Cryptowisser, 30.12.2025. Unsere Rechnung: 35.102 BTC mal 81.546 Dollar ergeben 2,86 Milliarden Dollar – ein Buchverlust von rund 920 Millionen Dollar. Bereits im Dezember 2025 war das mNAV kurzzeitig auf 0,93 gefallen, das Unternehmen hatte daraufhin eine Kreditlinie über 500 Millionen Dollar für Aktienrückkäufe eingerichtet AMBCrypto, 08.12.2025. Rückkäufe statt Bitcoin-Käufe: Das ist die logische Reaktion, wenn die eigene Aktie billiger ist als die Coins, die sie repräsentiert.
Bei Twenty One Capital ist die Lage eher strategisch unübersichtlich als finanziell dramatisch. Der von Tether unterstützte Bitcoin-Konzern sollte mit dem Zahlungsdienst Strike und Elektron Energy verschmolzen werden. Im Juli 2026 platzte der Dreierplan, Gründer Jack Mallers trat als CEO zurück, sein Nachfolger Raphael Zagury will das Unternehmen künftig an Cashflow und Kapitaldisziplin messen lassen statt an möglichst schneller Akkumulation. Die Aktie bewegte sich in 52 Wochen zwischen 4,81 und 31,51 Dollar Decrypt, 21.07.2026. Zur Bestandsangabe: Decrypt nannte im Juli 43.514 BTC, der Tracker von Bitbo führt im Oktober 37.230 BTC. Solche Differenzen entstehen, wenn Bestände von Tether, Treuhändern und der Firma selbst unterschiedlich zugeordnet werden.
Strive ist durch Übernahmen gewachsen. Nach der Fusion mit Semler Scientific, deren Aktionäre im Januar 2026 zustimmten, sollte das kombinierte Unternehmen zunächst 12.797,9 BTC halten Strive 8-K, SEC, 13.01.2026. Inzwischen weist der Tracker 36.818 BTC aus. Dahinter folgen Bitcoin-Miner wie MARA mit 35.577 BTC, die Börse Bullish, Galaxy Digital, Coinbase und mit 11.509 BTC auch Tesla. Bemerkenswert für deutsche Leser: Die Bitcoin Group SE aus Herford taucht mit 12.387 BTC auf Platz elf auf.
Welche Firmen haben ihre Bitcoin wieder verkauft?
Mehrere Firmen haben 2026 Bitcoin verkauft oder ganz aufgegeben, darunter Bitcoin-Miner wie MARA und Riot zur Schuldenreduzierung sowie Meitu, Genius Group und Bitdeer, das laut CoinMarketCap im Juni 2026 nur noch 31 BTC hielt.
Die Verkäufer lassen sich grob in zwei Gruppen teilen. Die erste sind Miner, für die Bitcoin keine Treasury-Strategie, sondern ihr Produkt ist. Seit dem letzten Bitcoin-Halving verdienen sie pro Block nur noch 3,125 BTC, viele bauen ihre Rechenzentren auf KI-Kunden um und brauchen dafür Geld. MARA etwa trennte sich im Frühjahr von über 15.000 Bitcoin, wie wir in MARA verkauft 15.133 Bitcoin berichtet haben. Die zweite Gruppe sind Firmen, die auf dem Höhepunkt mit Bitcoin-Käufen Aufmerksamkeit erzeugen wollten und die Strategie wieder einstampften, als der Kurs fiel. Auch bei der Trump Media & Technology Group lief es nicht wie geplant, die Hintergründe stehen in Trump Media und der 455-Millionen-Dollar-Bitcoin-Verlust.
Unsere Einschätzung: Die große Verkaufswelle, vor der viele Kritiker gewarnt haben, ist bisher ausgeblieben. Die meisten Treasury-Firmen halten ihre Bestände. Aber sie sind als Käufer weitgehend ausgefallen, und genau das fehlt dem Markt. 2025 war die Nachfrage dieser Firmen eine der wichtigsten Stützen des Kurses. 2026 kam diese Nachfrage zum großen Teil nur noch von Strategy selbst. Ein Beispiel für den Versuch, das Modell als Dienstleistung an kleinere Firmen zu verkaufen, ist Bitcoin Treasury as a Service von Tap Global und London BTC.
Was bedeutet der MSCI-Beschluss für Strategy und deinen ETF?
MSCI hat am 15. Oktober 2026 neue Regeln beschlossen, nach denen Unternehmen ohne ausreichendes operatives Geschäft aus den globalen Indizes fallen können; sie gelten ab der November-Überprüfung mit Wirkung nach Handelsschluss am 30. November 2026, und die endgültige Liste soll am 11. November 2026 erscheinen.
Das ist für Strategy eine ernste Sache, weil viele passive Fonds MSCI-Indizes nachbilden. Fliegt eine Aktie raus, müssen diese Fonds verkaufen. Nach den neuen Regeln wird zuerst geprüft, ob ein Unternehmen nennenswerte operative Vermögenswerte hat. Wer daran scheitert, wird anhand von fünf Finanzkennzahlen bewertet; wer bei mindestens vier durchfällt, gilt als nicht indexfähig. Bestehende Mitglieder werden aber nur entfernt, wenn sie in beiden der zwei letzten Jahresperioden scheitern. In früheren Simulationen auf Basis von Mai-Daten tauchten Strategy, Metaplanet und der Uran-Investor Yellow Cake als Streichkandidaten auf. Eine ältere Schätzung von JPMorgan bezifferte den möglichen Verkaufsdruck allein bei Strategy auf etwa 2,8 Milliarden Dollar Crowdfund Insider, 16.10.2026.
Spannend ist die Vorgeschichte. Im Januar 2026 hatte MSCI einen ersten Ausschlussplan noch fallen gelassen und eine breitere Konsultation angekündigt Investing.com/Reuters, 06.01.2026. Die jetzt beschlossenen Regeln sind das Ergebnis dieser Konsultation – und schärfer, als viele Bitcoin-Fans gehofft hatten. Was das für einen MSCI-World-ETF in deinem Depot konkret heißt, haben wir in einem eigenen Beitrag durchgerechnet: MSCI beschließt Regeln gegen Bitcoin-Treasury-Firmen. Kurz gesagt: Für deinen breiten ETF ist der Effekt winzig, für die Strategy-Aktie kann er im November spürbar werden.
Hat die US-Bitcoin-Reserve schon Bitcoin gekauft?
Nein: Die am 6. März 2025 per Executive Order gegründete Strategic Bitcoin Reserve der USA besteht bis Oktober 2026 ausschließlich aus beschlagnahmten Bitcoin, und der Digital-Asset-Berater des Weißen Hauses Patrick Witt sagte am 14. Oktober 2026, Zukäufe kämen „später, wenn überhaupt“.
Die Verfügung selbst war nie ein Kaufprogramm. Sie legt fest, dass die Reserve mit Bitcoin gefüllt wird, die dem Finanzministerium nach Straf- oder Zivilverfahren endgültig zugefallen sind, dass diese Bitcoin nicht verkauft werden sollen und dass Finanz- und Handelsministerium „budgetneutrale“ Wege prüfen sollen, um mehr zu erwerben – also ohne zusätzliche Kosten für Steuerzahler. Innerhalb von 30 Tagen sollten alle Behörden eine vollständige Aufstellung ihrer digitalen Vermögenswerte liefern The White House, 06.03.2025. Eine öffentliche Bilanz dieser Aufstellung gibt es bis heute nicht.
Im Oktober 2026 machte Witt klar, dass zuerst die Sicherung und Bilanzierung der vorhandenen Bitcoin Priorität habe. Eine konkrete Kaufstrategie sei nicht festgelegt, jeder Erwerbsplan müsse budgetneutral sein Crypto Briefing via TradingView, 14.10.2026. Wer 2025 auf staatliche Milliardenkäufe gesetzt hat, wurde also enttäuscht. Gesetzesentwürfe wie der BITCOIN Act von Senatorin Cynthia Lummis, der den Kauf von einer Million Bitcoin über fünf Jahre vorsah, haben keine Mehrheit gefunden. Den aktuellen Stand im Kongress inklusive des ARMA-Votums findest du in unserem Dossier US-Bitcoin-Reserve 2026: Wie viel Bitcoin besitzen die USA wirklich?. Wie das alles in Trumps gesamte Krypto-Agenda passt, beleuchtet unser Beitrag zur Krypto-Politik von Donald Trump nach dem CLARITY-Aus.
Wie viele Bitcoin besitzen die USA wirklich?
Die Schätzungen für die Bitcoin-Bestände der US-Regierung reichen im Oktober 2026 von rund 198.000 bis 328.372 BTC; die Spanne entsteht vor allem, weil unklar ist, ob die 127.271 im Oktober 2025 beschlagnahmten Bitcoin aus dem Prince-Group-Fall bereits endgültig eingezogen sind.
Im Oktober 2025 reichte das US-Justizministerium eine Einziehungsklage über rund 127.271 Bitcoin ein, damals etwa 15 Milliarden Dollar wert. Sie stehen im Zusammenhang mit Chen Zhi, dem Gründer der kambodschanischen Prince Holding Group, dem ein großangelegter Betrug mit sogenannten „Pig Butchering“-Maschen vorgeworfen wird Baker McKenzie, 17.10.2025. Rechnet man diese Coins mit, kommt man auf rund 328.000 BTC. Crypto Briefing beziffert die Bestände Anfang Oktober 2026 auf 328.372 BTC und berichtet von Bewegungen von etwa 17.733 BTC, überwiegend zu Coinbase-Prime-Adressen – Verkäufe seien aber nicht bestätigt Crypto Briefing, 13.10.2026. Bitbo führt dagegen nur 198.012 BTC.
Unsere Rechnung: Je nach Schätzung sind die US-Bestände beim Kurs vom 23. Oktober zwischen 16,1 und 26,8 Milliarden Dollar wert. Für den Markt ist weniger die genaue Zahl wichtig als die Tatsache, dass die USA per Verfügung nicht verkaufen wollen. Das unterscheidet sie von früheren Jahren, in denen beschlagnahmte Bitcoin regelmäßig versteigert wurden. Platz zwei unter den Staaten hält vermutlich China mit geschätzten 194.000 BTC, wobei die Datenlage dort noch dünner ist – mehr dazu in Wie viele Bitcoin hat China 2026 wirklich?.
Welche US-Bundesstaaten kaufen Bitcoin?
Texas ist der erste US-Bundesstaat, der für eine eigene Reserve tatsächlich Bitcoin gekauft hat: Am 20. November 2025 investierte der Staat rund 5 Millionen Dollar in den BlackRock-ETF IBIT, finanziert über das im Juni 2025 unterzeichnete Gesetz SB 21 mit einem Budget von 10 Millionen Dollar.
Der texanische Comptroller nannte den Kauf selbst eine „Platzhalter-Investition“, gekauft wurden ETF-Anteile zu 51,87 Dollar je Stück The Bond Buyer, Dezember 2025. New Hampshire (HB 302) und Arizona (HB 2749) haben im Mai 2025 Gesetze verabschiedet, die Investitionen in Bitcoin beziehungsweise den Aufbau von Beständen aus beschlagnahmtem und herrenlosem Vermögen erlauben; Kaufbeträge sind dort bislang nicht bekannt. Insgesamt wurden bis Mitte 2026 in über 30 Bundesstaaten Gesetzentwürfe für Bitcoin-Reserven eingebracht Crypto Briefing, 17.07.2026.
Unsere Rechnung zeigt, wie klein das ist: 5 Millionen Dollar entsprechen beim damaligen Kurs etwa 55 bis 57 Bitcoin. Strategy kauft an einem durchschnittlichen Montag mehr. Und weil Texas zwischen etwa 87.000 und 91.000 Dollar eingestiegen ist, liegt der Bundesstaat beim aktuellen Kurs rund 8 % im Minus. Symbolisch ist der Schritt trotzdem wichtig: Zum ersten Mal hat eine staatliche Ebene in den USA mit Steuergeld Bitcoin gekauft.
Welche Länder halten Bitcoin als Reserve – und warum hat Deutschland keine?
Neben den USA und China halten laut Bitbo vom 21. Oktober 2026 vor allem Großbritannien (61.245 BTC), die Ukraine (46.351 BTC), Bhutan und El Salvador nennenswerte Bitcoin-Bestände; Deutschland hält praktisch keine mehr, weil Sachsen im Sommer 2024 rund 49.858 beschlagnahmte Bitcoin für 2,64 Milliarden Euro verkaufen musste.
Der deutsche Fall wird gern als „größter Fehler der Krypto-Geschichte“ verspottet, aber die Fakten sind nüchterner. Die Bitcoin stammten aus dem Strafverfahren um die illegale Filmplattform movie2k. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ordnete eine sogenannte Notveräußerung nach § 111p der Strafprozessordnung an, weil die Coins stark schwankten und ein Wertverlust von etwa 10 % oder mehr drohte. Verkauft wurde zwischen dem 19. Juni und dem 12. Juli 2024 über das Bankhaus Scheich, der Erlös betrug exakt 2.639.683.413,92 Euro Generalstaatsanwaltschaft Dresden, 16.07.2024.
Unsere Rechnung: Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei rund 52.944 Euro je Bitcoin. Heute wären dieselben 49.858 BTC etwa 4,07 Milliarden Dollar wert – selbst bei einem großzügig angesetzten Wechselkurs mehr als die erlösten 2,64 Milliarden Euro. Aber: Die Behörde hat nicht spekuliert, sondern nach Gesetz gehandelt. Eine Staatsanwaltschaft darf beschlagnahmtes Vermögen nicht halten, um auf Kursgewinne zu hoffen. Eine deutsche Bitcoin-Reserve bräuchte ein eigenes Gesetz, und die Bundesbank ist über das Eurosystem an EZB-Regeln gebunden. Wie Notenbanken grundsätzlich über Reserven entscheiden, erklärt unser Beitrag Was machen Zentralbanken 2026?.
Bei Bhutan lohnt ein Blick auf die Zahlen der verschiedenen Tracker: Bitbo führt noch 11.286 BTC, andere On-Chain-Auswertungen sehen deutlich weniger, weil das Königreich über Jahre Teile seiner selbst geschürften Bitcoin verkauft hat. Unsere eigene Recherche dazu steht in Wie viel Bitcoin hat Bhutan 2026 noch?. Das zeigt ein grundsätzliches Problem: Staatliche Bestände sind oft nur Schätzungen auf Basis von Wallet-Zuordnungen.
Was macht die tschechische Notenbank mit Bitcoin?
Die Tschechische Nationalbank (ČNB) hat am 13. November 2025 ein Test-Portfolio digitaler Vermögenswerte im Wert von 1 Million US-Dollar gestartet, das Bitcoin, Dollar-Stablecoins und eine tokenisierte Dollar-Einlage enthält; es ist ausdrücklich nicht Teil der Währungsreserven.
Das ist ein wichtiges Detail, das in vielen Schlagzeilen unterging. Die ČNB schreibt selbst, das Portfolio entspreche etwa 0,0006 % ihrer Bilanzsumme und werde im Innovationslabor CNB Lab als immaterieller Vermögenswert geführt. Ziel ist praktisches Wissen über Verwahrung, Kontoeröffnung, Geldwäscheprävention und Berichterstattung – und eine Einschätzung, ob Bitcoin künftig zur Diversifizierung der Reserven taugen könnte Česká národní banka, 13.11.2025. Die erste EU-Notenbank mit Bitcoin ist Tschechien damit, eine Notenbank mit Bitcoin-Reserve noch nicht. Interessant ist die Mischung: Neben Bitcoin testet die ČNB auch Stablecoins wie USDT und USDC, was zeigt, dass es eher um die Infrastruktur als um eine Wette auf den Bitcoin-Kurs geht.
Kauft El Salvador noch Bitcoin?
El Salvador hält Anfang Oktober 2026 etwa 7.760 Bitcoin, hat laut Internationalem Währungsfonds seit Juni 2025 aber kein Steuergeld mehr für Käufe eingesetzt; die seither hinzugekommenen Coins stammen nach IWF-Angaben vom 3. September 2026 aus privaten Spenden.
Präsident Nayib Bukele kündigt weiterhin regelmäßig Käufe an, doch das Programm mit dem IWF über 1,4 Milliarden Dollar beschränkt die öffentliche Akkumulation. Laut IWF-Mitarbeiterabkommen sollen über die bereits erfassten Spenden hinaus keine weiteren Bitcoin dazukommen Crowdfund Insider, 09.09.2026. Der Wert des Bestands lag Anfang Oktober bei rund 600 bis 660 Millionen Dollar, je nach Kurs Crypto Briefing, 02.10.2026. Unsere Rechnung: 7.760 BTC mal 81.546 Dollar ergeben 633 Millionen Dollar. Für ein Land mit einer Wirtschaftsleistung von gut 35 Milliarden Dollar ist das spürbar, für den Bitcoin-Markt ist es eine Fußnote.
Treiben Staaten und Firmen den Bitcoin-Kurs nach oben?
Die Käufe von Firmen und ETFs haben den Bitcoin-Kurs 2025 bis zum Allzeithoch von 126.198 Dollar am 6. Oktober 2025 gestützt, verhinderten aber nicht den Absturz auf rund 58.000 Dollar am 1. Juli 2026 – ein Rückgang von etwa 54 %, nach dem sich der Kurs bis zum 23. Oktober 2026 auf 81.546 Dollar erholt hat.
Das ist vielleicht die wichtigste Korrektur gegenüber der alten Fassung dieses Artikels. Wir hatten geschrieben, institutionelle Käufe seien zum Treiber für neue Allzeithochs geworden. Das stimmte für einige Monate. Aber Nachfrage, die auf billigem Kapital beruht, ist zyklisch. Als die Prämien schrumpften, fiel ein großer Käufer nach dem anderen weg. Gleichzeitig zogen Anleger Geld aus den ETFs ab. Laut Coinjuice Research markierte der 1. Juli 2026 mit rund 58.000 Dollar ein mögliches Zyklustief, bestätigt ist das aber nicht Coinjuice Research, 28.08.2026. Seither hat sich der Kurs um rund 40 % erholt und liegt am 23. Oktober bei 81.546 Dollar Fortune, 23.10.2026.
Unsere Einschätzung: Große Halter verändern vor allem die Volatilität von Bitcoin, nicht zwingend die Richtung. Solange sie kaufen, verstärken sie Aufwärtsbewegungen. Wenn sie aufhören, fehlt diese Unterstützung, und wenn einige verkaufen müssen, verstärken sie Abwärtsbewegungen. Hinzu kommen äußere Faktoren: Zuletzt bestimmten Ölpreis, Inflationsdaten und Technologieaktien die Richtung oft stärker als Krypto-eigene Nachrichten, wie unser Bericht zu den ETF-Abflüssen von 635 Millionen Dollar an einem Tag zeigt.
Das Gegenargument wollen wir nicht unterschlagen: Ohne die rund 3,67 Millionen Bitcoin in den Händen langfristig orientierter Halter wäre der Absturz 2026 vermutlich noch heftiger ausgefallen. Wenn Strategy, die ETFs und die Staaten in der Krise kaum verkauft haben, ist das stabilisierend. Kritiker wie Peter Schiff sehen das naturgemäß anders – ihre Argumente prüfen wir in Bitcoin-Kritik 2026 im Faktencheck.
Ist eine Strategy-Aktie besser als Bitcoin direkt?
Für die meisten Privatanleger in Deutschland ist Bitcoin direkt steuerlich und strukturell einfacher als eine Treasury-Aktie: Gewinne aus bis zum 31. Dezember 2026 gekauften Bitcoin sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, während Kursgewinne mit Aktien immer der Abgeltungsteuer von rund 26,4 % unterliegen.
Die Aktie hat trotzdem Argumente. Du kaufst sie über jedes normale Depot, sie liegt im regulierten Wertpapierumfeld, und du musst dich nicht um Wallets und Schlüssel kümmern. Wer bewusst einen Hebel auf Bitcoin will, bekommt ihn über Strategy ohne eigene Kreditaufnahme. Dagegen stehen die Prämie, die jederzeit schrumpfen kann, das Management-Risiko, die Verwässerung durch neue Aktien und eben die Steuer. Wenn du Bitcoin direkt hältst, solltest du dich dagegen ernsthaft mit der Verwahrung beschäftigen; unser Vergleich Cold Wallet oder Hot Wallet 2026 hilft bei der Entscheidung.
Die Grundregeln der privaten Veräußerungsgeschäfte für Kryptowerte hat das Bundesfinanzministerium im Schreiben vom 6. März 2025 zusammengefasst, das das alte Schreiben von 2022 ersetzt und vor allem die Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten ausführlich regelt PwC Steuern & Recht, März 2025. Was alles steuerpflichtig ist – vom Tausch bis zum Staking – erklärt unser Ratgeber Kryptowährungen versteuern 2026.
Steuer-Vergleich: Bitcoin direkt oder Treasury-Aktie?
Vereinfachte Rechnung für einen Privatanleger ohne Kirchensteuer. Bei der Aktie wird der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € berücksichtigt, bei Bitcoin unter einem Jahr die Freigrenze von 1.000 € (wird sie überschritten, ist der ganze Gewinn steuerpflichtig).
Bitcoin, unter 1 Jahr gehalten: 1.750,00 €
Bitcoin, Kauf bis 31.12.2026 und über 1 Jahr gehalten: 0,00 €
Bitcoin, Neukauf ab 2027 nach geplanter Reform (nicht beschlossen): 1.055,00 €
Was ändert die geplante Abschaffung der Haltefrist?
Ein Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums sieht vor, dass Kryptowerte, die ab dem 1. Januar 2027 gekauft werden, pauschal mit 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag besteuert werden; vor dem Stichtag 31. Dezember 2026 gekaufte Bitcoin sollen nach einem Jahr steuerfrei bleiben, beschlossen ist die Reform aber nicht.
Der Kabinettstermin am 14. Oktober 2026 verstrich ohne Beschluss, das Ministerium verwies auf laufende regierungsinterne Abstimmungen Cryptoticker, 15.10.2026. Der Entwurf würde nicht rückwirkend gelten, Altbestände wären geschützt Ruge Fehsenfeld, 10.09.2026. Für den Vergleich mit Treasury-Aktien heißt das: Bis Jahresende hat Bitcoin direkt einen klaren steuerlichen Vorteil, für Käufe ab 2027 würde er bei einer Umsetzung der Reform weitgehend verschwinden. Ab dann wären Aktie und Coin steuerlich ähnlich, und die anderen Unterschiede – Prämie, Hebel, Verwahrung – würden wichtiger. Was der Stichtag für Sparpläne und Tauschgeschäfte bedeutet, steht in Abschaffung der Einjahresfrist: Was bedeutet der Stichtag 31.12.2026?, die politische Entstehung in Klingbeils Krypto-Steuer und der Stichtag für Altbestände.
Welche Risiken unterschätzen Anleger bei Treasury-Aktien?
Die drei am häufigsten unterschätzten Risiken von Bitcoin-Treasury-Aktien sind 2026 die schwankende Prämie (mNAV), die Verwässerung durch neue Aktien und Vorzugsaktien sowie laufende Dividenden- und Zinspflichten, die bei Strategy rund 1,58 Milliarden Dollar pro Jahr betragen.
Das erste Risiko haben wir schon durchgerechnet. Das zweite ist subtiler: Jede neue Aktie verteilt die vorhandenen Bitcoin auf mehr Köpfe. Das ist nur dann gut für dich, wenn die Firma für die neuen Aktien mehr Geld bekommt, als die Bitcoin pro Aktie wert sind – also nur bei einem mNAV deutlich über 1. Das dritte Risiko betrifft die Vorzugsaktien. Strategy hat Papiere mit Namen wie STRC, STRF, STRK und STRD ausgegeben, die feste Dividenden zahlen. Diese Dividenden haben Vorrang vor den Stammaktionären. Fällt der Bitcoin-Kurs lange, zahlen die Stammaktionäre die Zeche.
Dazu kommen Bilanzierungseffekte. Seit dem Standard ASU 2023-08 der US-Rechnungslegungsbehörde FASB, gültig für Geschäftsjahre ab dem 15. Dezember 2024, bewerten US-Firmen ihre Bitcoin zum Marktwert und buchen jede Schwankung durch die Gewinn- und Verlustrechnung Deloitte DART, 13.12.2023. Das macht die Bilanzen ehrlicher, aber die Quartalszahlen extrem volatil: In einem schlechten Quartal meldet Strategy Milliardenverluste, in einem guten Milliardengewinne. Wer Gewinn-Schlagzeilen liest, ohne das zu wissen, zieht falsche Schlüsse.
Und schließlich der Hebel im Depot vieler Anleger selbst. Wer Treasury-Aktien zusätzlich auf Kredit oder über Hebelprodukte kauft, stapelt Hebel auf Hebel. Wie schnell das schiefgeht, zeigt unser Beitrag Hebel und Liquidationen 2026: Warum eine Schlagzeile Milliarden auslöscht.
Wie geht es 2027 mit Bitcoin-Reserven und Treasury-Firmen weiter?
Für 2027 sieht KryptoZukunft.com drei Szenarien: anhaltend niedrige Prämien mit stagnierender Akkumulation, eine Konsolidierung, bei der schwächere Treasury-Firmen übernommen oder abgewickelt werden, und eine Erholung mit neuen Prämien nur dann, wenn Bitcoin wieder Richtung Allzeithoch von 126.198 Dollar steigt.
Diese drei Pfade decken sich weitgehend mit dem Rahmen, den Galaxy Research schon Ende 2025 skizziert hat. Unsere Gewichtung: Am wahrscheinlichsten halten wir eine Mischung aus Szenario eins und zwei. Strategy dürfte als größter und am besten finanzierter Akteur überleben, auch einen MSCI-Ausschluss. Bei kleineren Firmen mit hohen Einstandspreisen und Schulden rechnen wir mit Fusionen, Rückkäufen und vereinzelten Verkäufen. Das Muster ist schon sichtbar: Metaplanet bündelt Bitcoin in neuen Strukturen, Strive kauft Konkurrenten, Twenty One sucht ein operatives Geschäft.
Bei den Staaten erwarten wir wenig Bewegung. Eine aktive Kaufpolitik der USA hängt an einer budgetneutralen Lösung, die bisher niemand gefunden hat, und an Mehrheiten im Kongress, die nach den Midterms im November 2026 nicht leichter werden dürften. Die Bundesstaaten werden weiter kleine Beträge investieren. In Europa ist eine Bitcoin-Reserve auf absehbare Zeit kein Thema; dort stehen Regulierung und die Frage, wie Banken wie die Sparkassen Krypto anbieten, im Vordergrund.
Unsere Rechnung zu Szenario drei: Sollte Bitcoin bis Ende 2027 wieder 126.000 Dollar erreichen, wären die Bitcoin von Strategy rund 106,9 Milliarden Dollar wert und der Netto-Wert nach unserem Modell etwa 92 Milliarden – ein Plus von rund 70 % gegenüber heute, noch bevor eine mögliche Prämie einsetzt. Fällt Bitcoin dagegen auf 50.000 Dollar, sinkt der Netto-Wert auf etwa 27,5 Milliarden, also fast um die Hälfte. Genau diese Asymmetrie musst du aushalten können.
Was heißt das alles konkret für dich als Anleger?
Als Privatanleger solltest du 2026 Schlagzeilen über staatliche oder Firmen-Käufe nicht als Kaufsignal lesen, sondern prüfen, ob du Bitcoin direkt, über einen ETF oder über eine Treasury-Aktie halten willst – und bei Aktien immer das mNAV und die Schulden der Firma kennen.
Ein Rechenbeispiel macht den Unterschied greifbar. Angenommen, du hättest bei einem Bitcoin-Kurs von 110.000 Dollar je 5.000 Euro in Bitcoin und in eine Treasury-Aktie mit einem mNAV von 2 gesteckt, weil du doppelt vom Kaufrausch profitieren wolltest. Beim Kurs vom 23. Oktober 2026 wäre dein Bitcoin-Teil rund 26 % im Minus und noch etwa 3.707 Euro wert. Bei der Aktie kommt die geschrumpfte Prämie dazu: Fällt das mNAV von 2 auf 1,17, bleiben nach unserer vereinfachten Rechnung nur rund 2.168 Euro übrig, ein Minus von etwa 57 % – und das noch ohne Hebeleffekt durch Schulden. Du hättest also nicht doppelt auf Bitcoin gesetzt, sondern einmal auf Bitcoin und einmal auf Bitcoin plus Prämie plus Management. Das ist ein Unterschied, den man vorher kennen sollte.
Ganz praktisch heißt das für dich: Wenn du überhaupt in Treasury-Aktien gehst, dann mit einem kleinen Teil des Krypto-Anteils und mit dem Bewusstsein, dass du auf die Fähigkeit des Managements setzt, Kapital günstig zu beschaffen. Wenn du einfach Bitcoin willst, sind Bitcoin selbst oder ein ETP mit physischer Hinterlegung meist die direktere Wahl. Und wenn du noch vor dem möglichen Stichtag 31. Dezember 2026 kaufen willst, dann nicht aus Panik, sondern mit einem Betrag, den du auch bei einem weiteren Rückgang von 50 % nicht brauchst.
Die wichtigsten Aussagen auf einen Blick
Laut KryptoZukunft.com-Analyse (Felix Rieger, Oktober 2026) liegen rund 18 % der umlaufenden Bitcoin bei ETFs, Unternehmen und Staaten, doch die meisten Treasury-Firmen sind als Käufer weitgehend ausgefallen, weil ihre Aktien kaum noch Prämie auf den Bitcoin-Wert erzielen.
Strategy hält am 19. Oktober 2026 genau 848.517 BTC zu durchschnittlich 75.446 Dollar und hat zwischen Mai und August 2026 erstmals rund 6.948 BTC verkauft, um Dividenden und Rückkäufe zu finanzieren.
Die US-Strategic-Bitcoin-Reserve hat seit ihrer Gründung am 6. März 2025 keinen einzigen Bitcoin gekauft; ihre geschätzt 198.000 bis 328.372 BTC stammen aus Beschlagnahmungen.
Nach Berechnung von KryptoZukunft.com reagiert der Netto-Wert von Strategy etwa 1,28-mal so stark wie der Bitcoin-Kurs, bevor Schwankungen der Prämie dazukommen.
Für deutsche Privatanleger sind bis zum 31. Dezember 2026 gekaufte Bitcoin nach einem Jahr steuerfrei, Gewinne mit Treasury-Aktien unterliegen dagegen immer der Abgeltungsteuer von rund 26,4 %.
Ich muss ehrlich sein: Die erste Fassung dieses Artikels vom August 2025 war zu begeistert. Ich habe damals selbst geglaubt, dass Staaten und Firmen den Markt auf Jahre leerkaufen würden, und ich habe das so aufgeschrieben, als wäre es ausgemacht. Das war ein Fehler. Ich hatte die Mechanik hinter dem Treasury-Modell verstanden, aber ich habe unterschätzt, wie abhängig sie von der Stimmung am Aktienmarkt ist. Sobald die Prämie weg war, war auch der Kaufdruck weg.
Was mich beim Überarbeiten am meisten beschäftigt hat, ist die US-Reserve. 2025 war die Erzählung überall, die USA würden jetzt im großen Stil Bitcoin kaufen, und auch wir haben sie zu unkritisch weitergegeben. Die USA haben bis heute nichts gekauft. Das ist kein Detail, sondern der Unterschied zwischen einer politischen Ankündigung und echter Nachfrage. Ich nehme mir daraus mit, Ankündigungen künftig konsequenter von Handlungen zu trennen, und ich werde bei jeder neuen Reserve-Meldung zuerst nach dem Kaufbeleg fragen, bevor ich darüber schreibe.
Für mich persönlich ist die Prämie der Hauptgrund, warum ich Treasury-Aktien skeptischer sehe als Bitcoin selbst. Das ist meine Sicht, keine Empfehlung. Wer Strategy kauft, kann damit sehr gut fahren, wenn Bitcoin wieder steigt. Er sollte nur wissen, worauf er sich einlässt. Dieser Text ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Felix Rieger · Gründer & Chefredakteur · KryptoZukunft.com · 24. Oktober 2026
Quiz: Wie gut kennst du die großen Bitcoin-Halter?
Fünf Fragen, sofortige Auflösung. Ohne Wertung, nur zum Selbstcheck.
1. Wie viele Bitcoin hat die US-Strategic-Bitcoin-Reserve bis Oktober 2026 gekauft?
Richtig ist: keine. Die Bestände stammen aus Einziehungen.
2. Was bedeutet ein mNAV von 1,17?
Richtig ist: 17 % Aufschlag auf den Bitcoin-Wert.
3. Warum hat Sachsen 2024 knapp 50.000 Bitcoin verkauft?
Richtig ist: Notveräußerung nach § 111p StPO.
4. Zu welchem Durchschnittspreis verkaufte Strategy 2026 seine Bitcoin?
Richtig ist: rund 62.250 Dollar je BTC.
5. Was gilt nach dem Referentenentwurf für Bitcoin, die du am 15. Dezember 2026 kaufst?
Richtig ist: Altbestand bis 31.12.2026, Haltefrist ein Jahr.
Punkte: 0 von 5
Häufige Fragen zu Bitcoin-Reserven und Treasury-Firmen
Wie viele Bitcoin hat Strategy im Oktober 2026?
Hat Strategy schon einmal Bitcoin verkauft?
Was ist das mNAV einer Bitcoin-Treasury-Firma?
Hat die US-Regierung 2026 Bitcoin gekauft?
Wie viele Bitcoin besitzen die USA?
Welcher US-Bundesstaat hat als erster Bitcoin gekauft?
Hat Deutschland eine Bitcoin-Reserve?
Warum hat Sachsen seine Bitcoin verkauft?
Hält die tschechische Notenbank Bitcoin als Reserve?
Kauft El Salvador weiter Bitcoin?
Wie viel Prozent aller Bitcoin halten Firmen, ETFs und Staaten?
Wie viele Bitcoin hat Metaplanet?
Was bedeutet der MSCI-Beschluss für Strategy?
Ist die Strategy-Aktie besser als Bitcoin?
Wie wird ein Gewinn mit Strategy-Aktien in Deutschland besteuert?
Wird die Haltefrist für Bitcoin abgeschafft?
Ab welchem Bitcoin-Kurs wäre Strategy in Gefahr?
Treiben Firmenkäufe den Bitcoin-Kurs nach oben?
Was ist der Unterschied zwischen einem Bitcoin-ETF und einer Treasury-Aktie?
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Quellen
- Strategy: MSTR Investor Briefing, Stand 04.10.2026
- Quiver Quantitative: Strategy Buys 267 Bitcoin, 19.10.2026
- Decrypt: Why Strategy Is Selling Bitcoin, 11.08.2026
- mnav.com: Strategy mNAV, 24.10.2026
- Bitbo: Bitcoin Treasuries, 21.10.2026
- Fortune: Price of Bitcoin, 23.10.2026
- Cointelegraph/Galaxy Research: Darwinian phase, 06.12.2025
- CoinMarketCap Academy: Treasury Companies Losing Financing Edge, Juni 2026
- Cryptowisser: Metaplanet 35.102 BTC, 30.12.2025
- AMBCrypto: Metaplanet stoppt Käufe, 08.12.2025
- Decrypt: Mallers verlässt Twenty One Capital, 21.07.2026
- SEC: Strive Form 8-K, 13.01.2026
- Crowdfund Insider: MSCI finalisiert Regeln, 16.10.2026
- Investing.com/Reuters: MSCI drops exclusion plan, 06.01.2026
- The White House: Executive Order Strategic Bitcoin Reserve, 06.03.2025
- Crypto Briefing via TradingView: White House puts Bitcoin security first, 14.10.2026
- Crypto Briefing: US government holdings 328.372 BTC, 13.10.2026
- Baker McKenzie: DOJ seizes about 15 billion in Bitcoin, 17.10.2025
- The Bond Buyer: Texas makes first purchase, Dezember 2025
- Crypto Briefing: States build crypto infrastructure, 17.07.2026
- Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Abschluss der Bitcoin-Veräußerung, 16.07.2024
- Česká národní banka: First test portfolio of digital assets, 13.11.2025
- Crowdfund Insider: IWF zu El Salvador, 09.09.2026
- Crypto Briefing: El Salvador Bitcoin-Reserve, 02.10.2026
- Coinjuice Research: Bitcoin July Low, 28.08.2026
- PwC Steuern & Recht: BMF-Schreiben Kryptowerte, März 2025
- Cryptoticker: Kabinettstermin ohne Beschluss, 15.10.2026
- Ruge Fehsenfeld: Krypto-Besteuerung ab 2027, 10.09.2026
- Deloitte DART: FASB ASU 2023-08, 13.12.2023
Zitiervorschlag: Rieger, Felix (2026): Wem gehören die Bitcoin 2026? Staaten, Strategy & Treasury-Firmen nach dem Kaufrausch – Bilanz, Risiken und was das für dich heißt. KryptoZukunft.com, aktualisiert am 24. Oktober 2026. https://kryptozukunft.com/2025/08/01/bitcoin-reserve-unternehmens-kaufrausch/
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Kryptowährungen und Aktien von Krypto-Unternehmen sind hochspekulativ, ein Totalverlust ist möglich. Alle Kurse, Bestände und Kennzahlen beziehen sich auf die genannten Stichtage und können sich jederzeit ändern. Eigene Rechnungen von KryptoZukunft.com sind vereinfacht und keine Prognose. Steuerliche Aussagen beziehen sich auf die Rechtslage in Deutschland im Oktober 2026; der Referentenentwurf zur Abschaffung der Haltefrist ist nicht beschlossen. Lass dich im Zweifel von einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater beraten.